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Christian80
19.06.2008, 23:09
Hallo
Ich habe seit langem Interesse an der Freimaurerei.
Jetzt denke ich aber das mich die Loge ablehnen könnte weil ich in unserem Kreis mal politisch rechts aktiv war.
Ich bin nicht vorbestraft, nicht verfassungsfeindlich.
Ich war lediglich Kreisvorsitzender einer zugelassenen Partei.
Ich wäre sehr traurig wenn man mich deshalb ablehnen würde, denn ich fand die Männer dort alle sehr sehr nett.
Kann mir jemand dazu nähere Infos geben ob meine Angst begründet ist?
An Oberon: Erinnerst du dich an mich? Mein Leben ist mittlerweile ein ganz anderes und ich bin endlich frei.

Gruß

Jumalia
19.06.2008, 23:27
Hallo Christian!


Ein hoch auf Deine Freiheit erstmal! Ich drücke Dir die Daumen.

LG. Jumalia

Christian80
20.06.2008, 00:11
:yes:Danke dir

oberon
20.06.2008, 06:44
Hm, zugegebenermaßen kann ich mich nicht erinnern. Schreib mir doch mal ne PN.

Thomas

sucher
20.06.2008, 09:19
Ich wäre sehr traurig wenn man mich deshalb ablehnen würde, denn ich fand die Männer dort alle sehr sehr nett.
Kann mir jemand dazu nähere Infos geben ob meine Angst begründet ist?
Hallo Christian80,

ich kann zu dir nur als Suchender sprechen, da ich noch kein FM bin.
Trotzdem denke ich dir da einige Gedanken mitgeben zu können.
Das absolut wichtigste ist, so denke ich, möglichst frühzeitig deine Bedenken und Ängste offen zu legen.
Das würde ich sicher nicht vor allen Anwesenden machen, aber in einem vertraulichen Gespräch unter 4 Augen, mit dem Stuhlmeister etwa oder einem anderen dir vertrauenswürdig erscheinenden Logenmitglied. "Ich hätte da mal eine Frage. Hätten sie 1 Minute Zeit für mich?"
Ich bin mir sicher das dies dir rechte Weg ist.

Je früher um so besser!!

liebe Grüsse, und viel Erfolg, Tobi

Robius
20.06.2008, 10:30
Christian80

Auch ich bin kein FM. Möchte aber trotzdem auch was dazu sagen:

Ganz am Anfang würde ich noch nichts sagen, schau das Du die Möglichkeit hast mehrmals an so einem Gästeabend teil zunehmen.
Dann hat es sicher auch Jemand dort dem Du schon etwas vertraust. Mit dem würde ich mal reden und fragen was er meint. Und dann ist es sicheer besser das Du früh genug erzählst, was Dich bedrückt.

Ich denke aber auch, wenn Du für Dich die Vergangenheit abgeschlossen hast und bereit bist Dich zum guten zu ändern, dann würde ich nicht unbedingt davon erzählen. Du musst für Dich selber im reinen sein. Also Du musst wissen ob Du es für nötig häst deine vergangenheit zu offenbaren.

Die FM verhalten sich untereinander neutral was Politik anbelangt (so habe ich das gelesen).


Schlussfogerung:

Wenn Dich das zu fest bedrückt, dann rede. Und wenn Du damit abgeschlossen hast und es Dich auch nicht bedrückt, dann würde ich nichts sagen.

Du musst selber wissen, was Du auf deinem Weg der Selbstkenntnis machen willst oder für Dich notwendig ist.

Jeder Mensch hat da ein anders empfinden.



Suche für Dich den richtigen Weg!



ich hoffe das ich dir helfen konnte

Robius



noch was vergessen:

du brauchst keine angst vor einer absage zu haben. auch solltest du dann nicht beleidigt sein.
du kannst dich weiterhin mit der FM beschäftigen und nach diesen grundsätzen leben und vielleicht wirst du irgendwann doch noch aufgenommen.

Skimble
20.06.2008, 12:03
Ein Grundfeiler der FM ist das Vertrauen also würde ich dir raten geh hin zu einer loge die dich anspricht bau vertrauen auf sei erlich und du wenn du dich ernsthaft geändert hast was den bereich betrifft dann wird sich dir keiner in den weg stellen :yes:

Christian80
20.06.2008, 12:26
Hallo Oberon

Kontakt habe ich schon aufgebaut.
Sind echt super nette Menschen dort.
Bisher war das Gott sei dank noch kein Thema.
Der Vortrag wo ich war, fand ich super.
Da bekam man einen Überblick über die Logen Geschichte und wie die
FM in der Stadt aus eigener Kasse ein Krankenhaus(Hospital)
betrieben.
Ich glaube, ich habe dort endlich das gefunden, was ich eigentlich immer suchte.
Gemeinschaft, Gespräche, und hilfsbereitschaft.
Was mir peersönlich auffiel:
Mein Vater ist ein Handwerker. Und sofort vielen mir auf als zusammenhang zum Bau : Stärke,Weisheit und Schönheit.
Freimaurerei ist ein sehr faszinierendes Gebiet, in dem sich jeder Geistig
weiterentwickeln kann, wenn er mit den Symbolen "arbeitet".
Fazit meinerseits:
Ich glaube das es eine sehr gute Entscheidung war, zu der Loge hier Kontakt aufzunehmen.

LG
Chris

Uli
20.06.2008, 13:07
"Jetzt denke ich aber das mich die Loge ablehnen könnte weil ich in

unserem Kreis mal politisch rechts aktiv war.
Ich bin nicht vorbestraft, nicht verfassungsfeindlich.
Ich war lediglich Kreisvorsitzender einer zugelassenen Partei.

Ich glaube, ich habe dort [FM] endlich das gefunden, was ich eigentlich immer suchte. Gemeinschaft, Gespräche, und hilfsbereitschaft.

Meine ganz persönliche Ansicht: Ich würde Ihnen raten, von einem Aufnahmegesuch Abstand zu nehmen. Heraus kommt Ihre Vergangenheit früher oder später ohnehin.

Dass Sie Gemeinschaftsgefühl und Hilfsbereitschaft suchten, diese nicht bei der rechtsextremen Partei xy gefunden haben, aber jetzt in der Loge zu finden meinen, sei Ihnen unbenommen. Mich lässt ehrlich gesagt der Vergleich schaudern. Ein Kreisvorsitz ist zudem mehr als eine bloße Mitgliedschaft; wenn dies erst wenige Jahre her ist, schätze ich die Aufnahmechancen gering ein. Ich persönlich würde Ihrer Aufnahme nicht zustimmen, wenn ich Mitglied der besagten Loge wäre.

Sprechen Sie das Thema von sich aus an und versuchen Sie zu überzeugen. Ein glaubhafter Sinneswandel und ein großer zeitlicher Abstand zu Ihrer "Jugendsünde" mag eine Möglichkeit eröffnen. Ihre Aufnahme muss ja nicht zeitnah stattfinden; die Freimaurerei wird es auch in einigen Jahrzehnten noch geben.

maral
20.06.2008, 14:57
Sprechen Sie das Thema von sich aus an und versuchen Sie zu überzeugen. Ein glaubhafter Sinneswandel und ein großer zeitlicher Abstand zu Ihrer "Jugendsünde" mag eine Möglichkeit eröffnen. Ihre Aufnahme muss ja nicht zeitnah stattfinden; die Freimaurerei wird es auch in einigen Jahrzehnten noch geben.

Nun! Die FM wird es wohl in einigen Jahrzehnten noch geben. Aber wie ist das mit uns? Was ich sagen will: Ich glaube fest, dass ein Mensch wesentlich schneller seine Überzeugungen oder Einstellungen ändern kann (Bei Saulus soll es nur einen Blitzschlag lang gedauert haben).

Grüße

Martin

Sekretär
20.06.2008, 15:56
Nun! Die FM wird es wohl in einigen Jahrzehnten noch geben. Aber wie ist das mit uns? Was ich sagen will: Ich glaube fest, dass ein Mensch wesentlich schneller seine Überzeugungen oder Einstellungen ändern kann (Bei Saulus soll es nur einen Blitzschlag lang gedauert haben).

Grüße

Martin

Das mag sein, nur wenn Christian80 selbst Zweifel äußert, ob er in der Loge ein Zuhause findet, weil man ihn dort wegen seiner politischen Vergangenheit schief ansieht, dann sollte er sich das Ganze doch noch einmal ernsthaft überlegen.

Vielleicht sollte er aber zunächst hier im Forum einfach mal "Butter bei die Fische tun" und sagen, bei welcher Organisation er "rechts aktiv" war (oder meintest Du "recht aktiv"?). Sonst stochern wir hier im Nebel. Rechts kann ja vieles heißen: Für die kommunistische Plattform in der Linksparte ist das sicher etwas anderes als für Mitglieder der Partei Bibeltreuer Christen oder des Zentrums.

Stefan

Sternenhimmel
20.06.2008, 15:56
Lieber Christian,

bei entsprechenden Vertrauen würde ich nach und nach mit diesem Thema offen umgehen. Es wird irgendwan sowieso rauskommen. Das Vertrauen wäre hin. Die Brüder sollten es wissen, bevor über eine Aufnahme gesprochen wird. Sie sollten genau soviel Zeit dafür haben wie sie für eine Entscheidung brauchen. Es passiert dann so wie es passieren soll.

Liebe Grüße

Christian80
20.06.2008, 16:00
Also
Ich denke ich werde es ganz einfach offen und ehrlich den Leuten von der Loge mitteilen.
Können ja nicht mehr als nein sagen.
Verrückt machen bringt ja auch nix

maral
20.06.2008, 16:20
Können ja nicht mehr als nein sagen.
Doch können die! Ja zum Beispiel.
Im Ernst - die Brüder wollen dich so kennenlernen wie du bist. Und da gehört dieses Kapitel aus Deiner Vergangenheit einfach dazu. Aber mehr kann ich Dir jetzt nicht sagen, weil wie schon gesagt wurde, "der Nebel doch recht dicht ist", der das alles umgibt.
Trotzdem wünsch ich Dir die Kraft für dieses Gespräch und dann...Viel Glück!

LG
Martin

sucher
20.06.2008, 16:58
Das mag sein, nur wenn Christian80 selbst Zweifel äußert, ob er in der Loge ein Zuhause findet, weil man ihn dort wegen seiner politischen Vergangenheit schief ansieht, dann sollte er sich das Ganze doch noch einmal ernsthaft überlegen.

Hallo Stefan,

Woher soll denn Christian aber wissen ob seine Zweifel nun angebracht sind oder nicht?
Kein Aussenstehender weis doch, wonach eine Loge seine Aufzunehmenden auswählt. Oft kann nicht einmal eine Loge für eine andere Loge sprechen.
Ich finde das absolut in Ordnung, das Christian80 den anonymen Weg über das Forum genommen hat, um einfach mal nachzufragen was andere dazu meinen.
Das er sich überhaupt Gedanken darüber macht, zeigt eigentlich den waren Stellenwert seiner Persönlichkeit.

Vielleicht sollte er aber zunächst hier im Forum einfach mal "Butter bei die Fische tun" und sagen, bei welcher Organisation er "rechts aktiv" war (oder meintest Du "recht aktiv"?).

Das solltest du, lieber Christian, meiner Meinung nach auf keinen Fall tun. Ob das hier hin gehört, liegt ganz allein in deinem ermessen.

Ich finde deine Zeilen:
weil ich in unserem Kreis mal politisch rechts aktiv war.
Ich bin nicht vorbestraft, nicht verfassungsfeindlich.
Ich war lediglich Kreisvorsitzender einer zugelassenen Partei.

sagen zumindest so viel aus, das du dir, abgesehen von der mittlerweile vergangenen politischen Orientierung, nichts hast zu Schulden kommen lassen. Mich hat zumindest bisher noch kein FM nach meiner politischen Ausrichtung gefragt.
Ich meine nach wie vor, du solltest dich einem der FM anvertrauen. dieser wird dann sicher sagen können ob das einer genaueren Ausleuchtung bedarf, oder einfach vergessen werden kann.

liebe Grüsse, Tobi

sucher
20.06.2008, 17:00
Also
Ich denke ich werde es ganz einfach offen und ehrlich den Leuten von der Loge mitteilen.
Können ja nicht mehr als nein sagen.
Verrückt machen bringt ja auch nix

Ich glaube das ist die beste Einstellung, mit der du das Genze angehen solltest.
Viel Glück, und berichte doch bitte wie es gelaufen ist.

Robius
20.06.2008, 17:32
ja, das würde mich auch interessieren.

also viel glück.

Ahura Mazda
20.06.2008, 19:42
Also
Ich denke ich werde es ganz einfach offen und ehrlich den Leuten von der Loge mitteilen.
Können ja nicht mehr als nein sagen.
Verrückt machen bringt ja auch nix

Ich denke zu einer Hochzeit gehört heute auch mehr als ein kurzes Kennenlernen.
Wenn du zu den FM möchtest geh einfach offen auf sie zu, sei Du wie Du bist, lern einfach neue Bekannte kennen welche vielleicht später Freunde und vielleicht noch etwas später Brüder werden.
Wieviel Ehrlichkeit würdest du dir persönlich in einer Ehe wünschen?, Nimm dir vielleicht dieses als Maß mit.

Gruß Andreas

Kater
21.06.2008, 12:20
Hallo
Ich habe seit langem Interesse an der Freimaurerei.
Jetzt denke ich aber das mich die Loge ablehnen könnte weil ich in unserem Kreis mal politisch rechts aktiv war.
Ich bin nicht vorbestraft, nicht verfassungsfeindlich.
Ich war lediglich Kreisvorsitzender einer zugelassenen Partei.
Ich wäre sehr traurig wenn man mich deshalb ablehnen würde, denn ich fand die Männer dort alle sehr sehr nett.
Kann mir jemand dazu nähere Infos geben ob meine Angst begründet ist?
An Oberon: Erinnerst du dich an mich? Mein Leben ist mittlerweile ein ganz anderes und ich bin endlich frei.

Gruß

...Wenn Rechts im Sinn von rechtsradikal zu verstehen ist...

Ich bin kein Freimaurer. Aber diese Frage ist sehr interessant. Ich wüßte nicht wie und nach welchen Prioritäten man da entscheiden sollte.
Es hängt von der Fragestellung ab.

Frage ich: "Soll nicht jeder eine Chance haben - kann der Mensch sich nicht ändern" .... ist die Antwort: "Ja, selbstverständlich!
Der persönliche Eindruck soll entscheiden.
Viele Menschen geraten in falsche Kreise (manchmal nur aus Protest), und trennen sich später erfolgreich von solchen Gruppierungen.
Wenn mein Sohn in eine solche Gruppe geraten wäre, von derselben losgekommen, und sich den Freimaurern anschließen wollte, würde ich
mit allen Kräften hoffen, daß die FM ihn aufnähmen, denn dann wüßte ich ihn in guter Gesellschaft und unter gutem Einfluß.

Frage ich: "Würde ich wissentlich Mitglied einer Loge sein wollen, in der Mitglieder einer rechtsradikalen Partei (auch ehemalige) aufgenommen sind?"

Antwort: "Eindeutig NEIN!"
Diese Leute sind bekannte Gegner der Freimaurerei, woher weiß ich welche Motivation rechtsradikale Menschen tatsächlich haben, wenn sie um Aufnahme in eine Loge bitten?
Da es sich um eine lebenslängliche Bindung handelt, würde ich das nicht so ohne Weiteres wagen.

Frage ich: Würde ich als Freimaurer für die Aufnahme stimmen?

Antwort:"Njein"
"Ja, wenn ich den Menschen so kennengelernt habe, daß ich ihm die Änderung zutraue, und auch die andern Brüder dieser Meinung sind.

Nein, weil die Aufnahme eines ehemaligen Mitglieds einer rechtsradikalen Partei dem Ruf der Freimaurerei auch dann schaden kann, wenn das Mitglied sich vollständig von dieser Gruppierung getrennt hat."

Es wird auch eine Rolle spielen, wie lange diese Aktivitäten her sind.
Das wird sicher sehr lange her sein, da Sie sich ja bereits seit Langem für die FM interessieren und die Ideale der FM wirklich sehr entgegengesetzt zu denen der Rechtsradikalen sind.

Ihnen und den Freimaurern, die diese Probleme lösen werden, wünsche ich ein fühlendes Herz und einen klaren Kopf.

Nur Mut !

Nicola
21.06.2008, 13:26
Lieber Christian,

in meinem Familienkreis ist ein ähnlicher Fall wie Ihrer. Oft geraten Menschen in radikalen Gruppen, weil sie an eine Änderung glauben, weil sie was bewirken wollen, das sie glauben, auf eine andere Weise nicht bewirken zu können. Natürlich macht man dabei oft Fehler, wie zum Beispiel rechtsradikale Meinungen zu vertreten.

Mich persönlich sprechen aber Menschen mehr an, die gesucht haben, als solche, die sich nie für irgendwas interessiert haben, sich für keine Änderung eingesetzt haben...

Dass Sie den Kreis geschlossen haben, und daraus gelernt haben, kann nur für Sie sprechen, und nur für eine Fähigkeit einer Weiterentwicklung Ihrerseits.

Unser Familienmitglied ist auch mit großem Begehren in eine gerechte Loge aufgenommen worden und ist heute ein sehr aktiver Freimaurer.

Ich persönlich glaube, daß es von der Gesamtsituation abhängt, Ehrlichkeit ist natürlich gut, aber ich würde dieses eine Thema auch nicht "mein Stigma" werden lassen. Denn Sie haben sicher andere wunderbare Dinge geleistet, bzw. Eigenschaften, die Sie eventuell einen guten FM werden lassen würden.

Viel Glück,

Nicola

Ritter Roland
21.06.2008, 15:12
Steht das nicht irgendwo in der Bibel, dass Gott sich über wieder heim kehrende Schäfchen ganz besonders freue?!

Ich denke einmal, dass die Beweggründe für diese Mitgliedschaft und Tätigkeit entscheidend ist. Dass muss Christian mit seinen vielleicht zukünftigen Brüdern aber vor allem mit sich selber ausmachen.

Es soll ja schon einige ganz schwarze, gottverneinde Schäfchen gegeben haben, die die besten Diener Gottes wurden. Manche Menschen brauchen vielleicht erst diese Erfahrung und dann aus dem Bösen das Gute zu erkennen.

(Verzeihung für den Begriff Schäfchen, ich meine das nur bildlich)

sucher
21.06.2008, 21:11
Steht das nicht irgendwo in der Bibel, dass Gott sich über wieder heim kehrende Schäfchen ganz besonders freue?!


Ja das steht da wohl!!
Aber nicht das jetzt bei Interessierten auf Grund deines, prinzipiell durchaus zutreffenden Vergleiches, hier der Eindruck entsteht, das alle FM so bibeltreu und bibelfest seien, und absolut alle an einen bilblichen Gott glauben. :ohwell:
Das ist meines Wissens nach nicht Inhalt der FM.

Nur so zu Klarstellung. Nicht falsch verstehen. :ohwell:

Sehr wohl aber Toleranz, Vertrauen, Liebe und Brüderlichkeit!

Liebe Grüsse, Tobi

Ritter Roland
21.06.2008, 21:36
Nein, nein, das verstehe ich nicht falsch. Den Eindruck wollte ich damit ja auch nicht wecken. Wenn ich denn so bibelfest wäre, hätte ich das Zitat mit Bibelstelle belegen können :rolleyes2:

Sekretär
23.06.2008, 10:10
Hallo Tobias,

Woher soll denn Christian aber wissen ob seine Zweifel nun angebracht sind oder nicht? Kein Aussenstehender weis doch, wonach eine Loge seine Aufzunehmenden auswählt. Oft kann nicht einmal eine Loge für eine andere Loge sprechen.


Stimmt, einen Rechtsradikalen würden sie jedoch alle wissentlich sicher nicht aufnhemen. Ich kenne eine Loge, in der kamen bereits Zweifel auf, als der Suchende sagte, er sei Mitglied einer Schlagenden Verbindung.


Ich finde das absolut in Ordnung, das Christian80 den anonymen Weg über das Forum genommen hat, um einfach mal nachzufragen was andere dazu meinen. Das er sich überhaupt Gedanken darüber macht, zeigt eigentlich den waren Stellenwert seiner Persönlichkeit.

Natürlich ist das völlig in Ordnung, dazu ist das Forum da. Mich beschäftigen allerdings die selben Überlegungen wie Kater: Es geht hier nicht nur um meine persönliche Befindlichkeit, es ght ein grundsätzliches Problem zwischen Freimaurern und rechten Politikern/Parteien.

Ob das hier hin gehört, liegt ganz allein in deinem ermessen.


uch richtig, es würde jedoch die Diskussion erleichtern. Deshalb wäre mir lieb, wenn Christian80 dazu Stellung nehmen könnte. Ich möchte, wenn ich mich dazu äußere, einfach wissen woran ich bin. So würde ich auch argumentieren, wenn es um einen Kommunisten ginge. Denn der würde in der von ihm angestrebten Staatsform ebenfalls keine Freimaurerei dulden (siehe DDR, Kuba).

Grundsätzlich: Ich kann doch meine Meinungzu einem Sachverhalt nur äußern, wenn ich möglichst viele Informtionen beisammen habe. Wenn ich den Eindruck habe, es ist alles in Ordnung, kann ich einen Rat geben, Ohne informationen fange ich an, Unsinn zu reden/schreiben.

Und da Christia80 selbst große Zweifel hat und um Hilfe gebeten hat, brauche ich solche Informationen, wenn ich ihm wirklich helfen oder einen Rat geben soll. Wenn er diese Informationen nicht forumsöffentlich geben will, kann er sie ja auch einem ihm vertrauten Forumsmitglied via PN schicken, der /die ihm dann einen Rat geben kann.

Am Ende ist es dann aber nicht mehr unsere Sache: Die angefragte Loge entscheidet. Vor der Aufnahme (nach der Kugfelung) wird der Suchende dann "ausgehängt" im Logenhaus und/oder bundesweit im Logenblatt (bei den FO-Logen ist es die Zirkelkorrespondenz). Dann kann jeder Bruder Stellung zum Aufnahmegesuch nehmen bzw. Bedenken äußern. Dafür hat er vier Wochen Zeit. Wie es bei den AFuAM-Brüdern läuft, weiss ich nicht.

Gruß Stefan

Lalu
24.06.2008, 13:04
Ich muß ehrlich sagen, daß mich einige Statements hier gruseln lassen.

Wir Freimaurer schreiben uns aufs Papier, daß wir jeden anständigen Mann aufnehmen - unabhängig von politischer Gesinnung und Herkunft. Hohe Ansprüche - die nur hohl und verlogen sind, wenn man sie auf den Mainstream beschränkt. Das wäre so, als würde man sagen: Meinungsfreiheit ja, aber nur für Anhänger der im Bundestag vertretenen Parteien. Keine Anforderungen an die Herkunft, solange der betreffende kein Arbeiterkind ist oder offensichtlich Vorfahren aus Afrika hatte. Das letztere Ansicht schwer rassistisch ist, liegt auf der Hand, die erste ist absolut undemokratisch.

Wenn nun jemand in einer Partei aktiv ist, die sich an den Rändern des politischen Spektrums bewegt - na und? So lange derjenige keine Straftaten begeht und keine menschenverachtenden Ansichten pflegt, steht einer Mitgliedschaft mE absolut nichts im Wege. Alles andere widerspricht dem freimaurerischen Selbstverständnis diametral.


Mal im Ernst: Ein wirklicher Extremist - egal ob von links oder rechts - wird niemals von der freimaurerischen Philosophie angezogen (die ist nämlich liberal). Wenn tatsächlich eine Identifizierung mit dem Gedankengut, das in der Freimaurerei gepflegt wird, vorliegt - wo ist das Problem?

Mit der Außenwirkung einer evtl. Aufnahme zu argumentieren, verfängt mE auch nicht. Sollte eine Loge in einem mehrheitlich fremdenfeindlichen Gebiet bei einem rassistischen Zeitgeist einen Ausländer nicht aufnehmen, nur weil ihr aus dieser Aufnahme ein Strick gedreht werden könnte? Wohl nicht. Solche Zeiten hatten wir schon einmal. Bei einem Menschen, der sich in einer legalen politischen Partei engagiert (hat), kann es nicht anders liegen. Das Problem liegt in beiden Fällen nicht in der Loge (die sich bei einer Aufnahme richtig verhalten würde), sondern an der Umwelt und dem Zeitgeist.

Ansonsten: Wie im Thread schon geschrieben wurde, bestimmen sich Extreme primär von der eignen Positionierung. Wenn ich nun Teile der SPD, der Grünen und die Linkspartei einfach mal für mich als "extremistisch" verorten würde und aus diesem Grunde bei der Aufnahme von bekennend Linken schwarz kugelte - wäre das richtig? Sicherlich nicht. Ich wäre wahrscheinlich in der Loge nicht richtig aufgehoben.

Daher: Jemanden nicht Mitglied werden zu lassen, weil mir die politische Gesinnung nicht behagt - das darf für mich nicht sein.

Gruß,

Lars

Kater
24.06.2008, 13:39
Mal im Ernst: Ein wirklicher Extremist - egal ob von links oder rechts - wird niemals von der freimaurerischen Philosophie angezogen (die ist nämlich liberal). Wenn tatsächlich eine Identifizierung mit dem Gedankengut, das in der Freimaurerei gepflegt wird, vorliegt - wo ist das Problem?


Die Situation von Christian, möchte ich an dieser Stelle mal ausklammern.

Das Problem wäre für mich, daß ich nicht der Ansicht bin, daß Rechtsradikale und Freimaurer die gleichen Werte vertreten.

Entweder ist die Zugehörigkeit zur rechtsradikalen Richtung eine Farce, oder die zur Freimaurerei.
Oder es gibt eine Seite der FM, die bisher in den Foren nicht aufgetaucht ist.
Um rechtsradikal und Freimaurer zu sein, muß man glaube ich, eine latente Anlage zur Persönlichkeitsspaltung haben.

Nun kann es gut sein, daß es unklare Begriffe darüber gibt, was man unter rechtsradikal verstehen will.

Darum nochmal deutlicher. Wenn Sie mir z. B. erklären würden, daß jemand
Neonazi und zugleich in Ihrer Loge Freimaurer ist, würde ich die Freimaurerei unter sagen wir mal einem ganz neuen Blickwinkel sehen.

Sekretär
24.06.2008, 14:48
Lieber Lars,

Ich muß ehrlich sagen, daß mich einige Statements hier gruseln lassen.

Wir Freimaurer schreiben uns aufs Papier, daß wir jeden anständigen Mann aufnehmen - unabhängig von politischer Gesinnung und Herkunft. Hohe Ansprüche - die nur hohl und verlogen sind, wenn man sie auf den Mainstream beschränkt. Das wäre so, als würde man sagen: Meinungsfreiheit ja, aber nur für Anhänger der im Bundestag vertretenen Parteien.

Es gibt etwas was mich gruseln lässt: Wenn ich eine Neonazi oder einen Kommunisten in die Loge aufnehme, verstoße ich gegen ein Grundprinzip der FM. Die nämlich steht zu unserer freiheitlich demokratische Grundordnung. Wenn also eine Partei offen oder verdeckt gegen diesen Staat arbeitet, kann ich ein Mitglied einer solchen vefassungsfeindlichen Partei nicht aufnehmen. Toleranz schön und gut, aber es gibt Grenzen. Und diese sind mE sogar in unseren Statuten festgelgt. Das ist in meinen Augen keine Frage des Mainstream, sondern der falsch verstandener Toleranz . Warum erkläre ich weiter unten.


Wenn nun jemand in einer Partei aktiv ist, die sich an den Rändern des politischen Spektrums bewegt - na und? So lange derjenige keine Straftaten begeht und keine menschenverachtenden Ansichten pflegt, steht einer Mitgliedschaft mE absolut nichts im Wege. Alles andere widerspricht dem freimaurerischen Selbstverständnis diametral.

Mal im Ernst: Ein wirklicher Extremist - egal ob von links oder rechts - wird niemals von der freimaurerischen Philosophie angezogen (die ist nämlich liberal). Wenn tatsächlich eine Identifizierung mit dem Gedankengut, das in der Freimaurerei gepflegt wird, vorliegt - wo ist das Problem?

Das Problem liegt bei den Logen und jedem einzelnen Bruder, der bei der Kufgelung anwesend ist. Bei fremden Suchenden, mit einem aktiven rechten (ich meine wirklich rechts) oder linken (dito) Hintergrund verstoße ich bei einer Zustimmung zur Aufnahme gegen die Statuten der Freimaurerei. Denn als Mitglied einer im Grunde staatfeindlichen Partei zahlt dieser Suchende Beiträge an seine Partei und fördert damit ihre (staatsgefährdenden) Ziele. Und bei beiden politischen Richtungen die Zerschlagung der FM. Abgesehen vom Verstoß gegen unsere Statuten ist dies auch quasi moralische Unterstützung des eigenen Verbotes.

Dann die Frage des Gewissens: Kann ich einem Bruder (ausdrücklich nicht Christian80. Hier fehlen mir ausreichende Informationen.), der auf diese Weise auf zwei Schultern trägt, im Tempel brüderlich begegnen? Im Wissen um das, was er unterstützt, inklusive der Zerstörung meiner Ideale?


Mit der Außenwirkung einer evtl. Aufnahme zu argumentieren, verfängt mE auch nicht. Sollte eine Loge in einem mehrheitlich fremdenfeindlichen Gebiet bei einem rassistischen Zeitgeist einen Ausländer nicht aufnehmen, nur weil ihr aus dieser Aufnahme ein Strick gedreht werden könnte? Wohl nicht. Solche Zeiten hatten wir schon einmal. Bei einem Menschen, der sich in einer legalen politischen Partei engagiert (hat), kann es nicht anders liegen. Das Problem liegt in beiden Fällen nicht in der Loge (die sich bei einer Aufnahme richtig verhalten würde), sondern an der Umwelt und dem Zeitgeist.

Der Zeitgeist ist kein Maßstab für eine Loge. Vernunft, Verstand und Gewissen sind die Mäßstäbe der Loge, die Grundsätze, die ihren inneren Aufbau prägen. Und eine Loge, die im Inneren eine liberale Gesinnung hat, kann keinen Extremisten aufnehmen, der so ganz nebenbei auch noch das Ziel verfolgt, diese Loge abzuschaffen (in dem er z.B. Beiträge an eine Partei entrichtet, die ein Staatswesen will, in dem Logen und FM keinen Platz haben dürfen). Die Außenwirkung der Loge ist durchaus wichtig: Bei all den Verschwörungstheoretikern und ihrer Propaganda gegen uns, ist jeder Zweifel an unserer Integrietät schädlich. Und sei es auch nur, dass unserer Gegner sich brüsten könnten, einen der Ihren in unsere Reihe eingeschleust zu haben.

[/quote]
Ansonsten: Wie im Thread schon geschrieben wurde, bestimmen sich Extreme primär von der eignen Positionierung. Wenn ich nun Teile der SPD, der Grünen und die Linkspartei einfach mal für mich als "extremistisch" verorten würde und aus diesem Grunde bei der Aufnahme von bekennend Linken schwarz kugelte - wäre das richtig? Sicherlich nicht. Ich wäre wahrscheinlich in der Loge nicht richtig aufgehoben.
[/quote]

Dass diese Definition jetzt kommt, habe ich selbst provozoiert, ich weiss. Aber darum wollte ich doch gerade ein eindeutige Stellungnmahme von Christian80, damit ich das Ausmaß einschätzen kann. Wenn ich jetzt von extremistisch spreche, meine ich nicht die einfach dahergesagten. Extremistisch meint: im Sinne des Verfassngschutzes. Denn der ist in meinen Augen die einzige halbwegs legitme Grundlage, da sie per Gesetz (freiheitlich-demokratisch) geschaffen und von unserem Gemeinswesen unterstützt wird.


Daher: Jemanden nicht Mitglied werden zu lassen, weil mir die politische Gesinnung nicht behagt - das darf für mich nicht sein.

Da bleiben wir, lieber Lars, was den Extremismus angeht, wohl weiter verschiedener Meinung. Was wieder einmal zeigt: Politik gehört nicht in die Loge. Aber wir sind ja hier auch nicht in der Loge :yes:.

Lieber Christian80,
inwieweit Deine poltische Vergangenheit eine Rolle bei einer möglichen Aufnahme spielt, hängt in meinen Augen von folgenden Faktoren ab:

1.) Inwieweit bis Du Dir sicher, dass Du zu uns kommen willst?
2.) Wie klar ist Deine Absage und innere Trennung von den Ex-Freunden?
3.) Wie sehen die möglichen künftigen Brüder dies?
4.) Wie sehr kannst du Dich innerhalb der Loge zu Mäßigkeit anhalten, was die öffentliche Ablehnung deiner Ex-Freunde angeht? (Damit der Eifer/das Engagement aus der Vergangenheit nicht in Übereifer für die neue Heimat umschlägt.)

Lieber Christian80,

auch wenn es bisher anders geklungen hat: Ich freue mich, dass Du so mutig warst, hier zu schreiben. Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft.

Meine Hochachtung!

Stefan


Stefan

Lalu
24.06.2008, 14:48
Das Problem wäre für mich, daß ich nicht der Ansicht bin, daß Rechtsradikale und Freimaurer die gleichen Werte vertreten.
...
Darum nochmal deutlicher. Wenn Sie mir z. B. erklären würden, daß jemand
Neonazi und zugleich in Ihrer Loge Freimaurer ist, würde ich die Freimaurerei unter sagen wir mal einem ganz neuen Blickwinkel sehen.
Zum ersten: Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen Rechtsradikalismus und Rechtsextremismus. Den sollte man nicht verwischen.

Zum Zweiten: Man sollte Organisationen nicht mit den Menschen, die in ihnen Mitglied sind, gleichsetzen. Das führt zu nichts - es mag Überschneidungen geben, mehr nicht.

Ein Beispiel. Mein Schwiegervater war lange Stadtrat in einer deutschen Großstadt. Dort saß ein Mitglied der Republikaner ebenfalls im Rat. Nach Aussage verschiedenster Mitglieder dieses Rates ist dieser Republikaner ein anständiger Mensch, weitab davon, ein Radikaler zu sein. Das hält viele Zeitgenossen davon ab, ihn als Menschen zu behandeln. Er wird vielmehr mit der Partei gleichgesetzt, die ja mehrheitlich abgelehnt wird (es ist aber bspw. interessant, was derzeit so einige Verwaltungsgerichte zu der Praxis des Verfassungsschutzes sagen, daß Parteien ohne Grund als "radikal" stigmatisiert werden - insbes. die Republikaner; das ist aber ein anderes Thema). Er wird geschnitten, andere kleine Parteien lehnen es sogar ab, mit ihm eine (unpolitische) Ausschußgemeinschaft zu bilden und kommen dadurch ebenfalls nicht in den Genuß von Ausschußplätzen. Wie gesagt, ein anständiger Mensch, der nicht gegen Ausländer hetzt oder - wie manch Spitzenpolitiker - Polizisten verdrischt.

Daß die Identifizierung eines Menschen mit der Gruppe, der er angehört, üblich sein mag, gebe ich zu. Gut ist es indes nicht. Einen Menschen einfach aufgrund einer Mitgliedschaft in einer Vereinigung in die Schublade "Feind" zu stecken, mag in der Philosophie eines Carl Schmitt gehen, es mag für Nazis und Stalinisten eine feine Sache gewesen sein, Juden und Bourgeoise als Feinde hinzustellen - indes fällt auf, daß dies wohl ein wenig pauschal ist (um es freundlich auszudrücken). Die Ergebnisse solcher Pauschalisierungen sind in aller Regel nicht sehr positiv.

Es ist nicht Aufgabe der Freimaurerei zu entscheiden, wer politisch zu ihr paßt. Das sollen die einzelnen Interessenten tun und die angesprochenen Logen. Und zwar ohne Vorurteile, die den Blick trüben oder ganz und gar blind machen.
Es ist ebenfalls nicht Aufgabe der Freimaurerei, die Programme politischer Parteien darauf zu untersuchen, ob diese Partei bereits rechtsradikal, noch rechtskonservativ, oder doch eher nationalliberal eingestellt ist (da sind sich nämlich in vielen Fällen nicht einmal die Gelehrten bzw. die Juristen drüber einig - will man da klüger sein als andere?).

Extremismus bildet an beiden politischen Rändern (die sich ja zu berühren scheinen) natürlich die Grenze. Aber: Kein wirklicher Extremist wird zu den Freimaurern finden - weder die braun-, noch die rotlackierten Faschisten werden sich mit der bürgerlich-liberalen Gesinnung des Freimaurertums anfreunden. Alles andere an politischer Auffassung muß für mich Platz in der Freimaurerei haben. Ansonsten kann man gleich anfangen, auch andere Selektionskriterien zu erfinden (Religion, Herkunft, Spitzensteuersatz, Affinität zur Musik Mozarts). Dann können mir mE zumachen.

Kater
24.06.2008, 15:10
Ich habe nicht vor noch einmal das zu wiederholem, was Sekretär bereits geschrieben hat.

Wie man mit dem Wissen um die Vergangenheit glauben kann, daß man beispielsweise nur ein " bisschen " Nazi sein kann, ist mir unbegreiflich.

Tolleranz kann auch nichts mit Scheuklappenblick zu tun haben.

Wenn ich einerseits vorgebe, mich für die Menschenrechte zu engagieren, kann ich mich nicht gleichzeitig brüderlich mit Institutionen verbünden, die das Gegenteil betreiben.

Nicht, wenn ich meine Integrität und Glaubwürdigkeit nicht auf's Spiel setzen möchte.

Sekretär
24.06.2008, 15:19
Zum ersten: ....


Lieber Lars,

lass uns das lieber per PN diskutieren. Dazu ist das VLGVD-Forum nicht geeignet (Ich merke gerade, wie mir der Kamm schwillt... :angel:). Unsere Äußerung bis hierher waren - glaube ich - schon stark grenzwertig.

Gruß,

Stefan

Ahura Mazda
24.06.2008, 21:21
Nationalismus, fraglich in Deutschland, anderswo gehörts zum guten Ton.
Wenn man mal radikale Ansichten ausklammert?
Solange andere nicht beeinträchtigt werden durch eine Gesinnung sollte diese akzeptiert werden.

Weshalb verurteilen wenn jemand stolz auf sein Vaterland, seine Stadt, seine Sippe, seine Familie ist.
Sich über andere stellen ist wiederum meines Erachtens etwas anderes als Nationalismus, leider haben zu viele Menschen wohl eine andere Vorstellung als ich davon.

Gruß Andreas

Kater
24.06.2008, 21:44
War das der Punkt der Disskussion?

Ahura Mazda
25.06.2008, 05:21
War das der Punkt der Disskussion?

Nein war es nicht.

Gruß Andreas

oberon
25.06.2008, 12:02
Ich denke, die Ausgangsfrage von Christian80 ist hier ausgiebig diskutiert worden und Tipps hat er auch bekommen.

Was bleibt wären die verschiedenen Ansichten über Politik, die hier aber nicht in dieses Forum gehören. Darum schließe ich das Thema jetzt.

Viele Grüße,

Thomas