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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kleinkindermisshandlung und Vernachlässigung


TU-Com-de
27.04.2008, 13:50
Hallo Leute!


Zunächst ein paar Hintergrundinformationen:

Seit knapp einem Jahr bin ich alleinerziehender Vater eines nunmehr fast dreijährigen Sohnes.

Ich arbeite im Sommer als "bademeister" in einem Freibad. Letztes Jahr war ich dadurch längere Zeit von meiner Familie getrennt. Wärend ich mit meiner Arbeit die Familie finanziel versorgte, sollte meine Frau, die keiner Beschäftigung nachging, den Haushalt führen und unseren gemeinsammen Sohn versorgen und betreuen. Dem kahm sie aber nicht nach, sondern "genoss" das Leben in vollen Zügen und vernachlässigte den Haushalt und schliesslich auch unser Kind. Als ich ihr dann das Kind bei einem ihrer nicht mit mir besprochenen Vergnügungsaufenthalte in Köln abnahm um es vor Schäden zu bewaren, waren ihre Worte: "Hier hast du dein kind und seine Sachen, die Wohnungsschlüssel bekommst du nächste Woche!" Danach verliess sie uns mit unbekanntem Ziel. Das Kind war bei der Übergabe in einem leicht unterernährtem Zustand und hatte eine völlig durchnässte Windel an.

Ich versorgte meinen Sohn und peppelte ihn nach und nach wieder auf. Meine Frau blieb verschwunden und meldete sich auch nicht vierzehn Tage später, als das Kind seinen Geburtstag hatte. Erst nach vier Wochen wurde sie von der Polizei aufgelesen und in ein Frauenhaus verbracht, aus dem sie kurze Zeit später wieder entschwand.

Bis heute kümmert sie sich nicht um unser Kind und bezahlt auch keinen Unterhalt. Sie lebt von der Sozialhilfe und lässt es sich gut gehen.
Ich kümmere mich derweil alleine um den Kleinen und muss die Betreuung des Kindes und meine Arbeit ohne Hilfe der Behörden unter einen Hut bringen.




Soviel zum Hintergrund. Jetzt aber zum eigendlichen Diskusionsthema, für das ich durch oben beschriebene Ereignisse sensibilisiert wurde:



In den letzten Monaten sind viele Kinder in Deutschland, vor allem Babys schwehr misshandelt bzw. vernachlässigt worden. Vorallem die Todesfälle haben ganz Deutschland in einen Schock versetzt. Selbst an der Politik ist dieses Thema nicht vorbei gekommen.

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass diese Taten fast ausschliesslich von den Müttern begangen werden?

Früher habe ich darüber nie nachgedacht, das waren halt Dinge die hin und wieder passierten. Ein bis zwei mal im Jahr kahm ein Fall an die Öffentlichkeit, wurde von den Medien ausgeschlachtet und geriet wenige Tage danach in Vergessenheit.

Doch in den letzten Jahren haben diese Fälle (zumindest scheint es so) massiv zugenommen. Und es sind nicht nur sozial schwache Kreise betroffen.

Klar werden manche Fälle von den Medien künstlich hochgespielt um neue Schlagzeilen zu haben, aber so sehr können früher solche Dinge nicht vertuscht worden sein.

Die Jugendämter standen mit fast allen Familien, in denen es Vofälle gab, in Kontakt. Und jedesmal haben die Mitarbeiter, meist diplomierte Sozialpädagogen, nichts bemerkt haben wollen.

Man hört mitlerweile fast jede woche von irgendeinem neuen Misshandlungs- oder Vernachlässigungsfall. Das schlimmste, was momentan durch die Vielzahl der Fälle passiert, ist eine dem Entsetzen weichende wachsende Gleichgültigkeit der Bevölkerung.

Ich denke, ich habe hier genügend Ansätze für eine breite Diskusion geschrieben. Ich freue mich auf jede Meinungsäusserung zum Thema!

TU-Com-de

Temporär
27.04.2008, 14:04
Ich verstehe den Sinn dieses Posts nicht ganz. Für mich liest sich die persönliche Geschichte in Verbindung einer Verallgemeinerung "Frauen sind böser als gedacht" wie die Suche nach Rechtfertigung und Bestätigung der eigenen Position.

Mir fehlt dagegen in der Darstellung wenigstens der Versuch der Selbstkritik um einen objektiveren Standpunkt für irgendeine Diskussion zu diesem Thema einzunehmen.

Familiendramen haben meist einen komplexen sozialen Hintergrund, der sich durch die Darstellung eines Einzelnen in keinem Falle objektiv beurteilen lässt.
Von daher finde ich die Diskussion dieses Falles in einem Internet-Forum eher ungeeignet. Professionelle und/oder persönliche Hilfe durch nahestehende Freunde ist sicher eher empfehlenswert.

Gruß und alles Gute für die Zukunft

Temporär

TU-Com-de
27.04.2008, 18:50
Mein persönlicher hintergrund diente nur der verständlichkeit der sensibilität des themas, hat mit dem thema selbst nur inderekt zu tun. mir geht es nicht um meinen fall, sondern um die zunahme der fälle im allgemeinen. ich weiss, dass ich in meinem fall auch fehler gemacht habe, aber diese habe ich gott sei dank noch rechtzeitig korregieren können. es geht aber um etwas ganz anderes, nämlich darum, dass die gewalt gegen kleinkinder in deutschland zunimmt und ich denke über ein forum wie dieses kann diese problematik gesund diskutiert werden und dadurch inderekt ein beitrag zur prävention geschaffen werden, da die beiträge durch "googeln" deutschlandweit (sogar weltweit) sind.

mfG TU-Com-de

oberon
27.04.2008, 19:44
Ich denke, dieses Forum ist nicht der geeignete Ort, egal wie tragisch Deine Situation ist. Es handelt sich um ein "Fachforum", dass sich ausschließlich um Freimaurerei dreht, nicht um sozialkritische Themen allgemein.

Dies würde zu weit führen und dem Sinn dieses Forums widersprechen. Um die von Dir gewünschte Öffentlichkeitswirksamkeit zu behalten, die ja nichts Schlechtes ist, werden wir das Thema offen halten, aber bitte nicht weiter diskutieren.

Viele Grüße,

Thomas