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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Religiösität = Manipulation


Nurax
11.01.2008, 11:11
Ich wünsche allen Freimaurern und Sympathisanten einen geistig erholsamen aber vor allem guten Morgen. Bevor ich zur Thematik vordringe die ich mit euch erkunden möchte, 1-2 Sätze zu meiner Person. Ich bin kein "Suchender" und werde auch nie das Bedürfnis verspüren der Freimaurerei betreten zu wollen. Das hat weniger mit Vorurteilen zu tun als viel mehr mein Weg durch unsere Welt ein anderer ist. Da ich mich aber als Gefangener meines Körpers dem irdischen Verlaufe nicht entziehen kann, erforsche ich an verschiedenen Orten die Kraft der vorherrschenden Gedanken. Ansonsten halte ich es ähnlich wie es euch wohl bekannt ist. Wer etwas über mich erfahren möchte, braucht nichts weiter als ein offenes Bewusstsein, anderenfalls bleibt es im Schutze des Verborgenen...

Ich sehe in der Freimaurerei die löblichste Fortführung der Lehre Christi, von der andere Organisationen schon lange abgerückt sind und sie daher eher benutzen als bewahren. Innerhalb eurer ersten Erkenntnistufen im sammeln von Erfahrung und Erkenntnis vermag das Gute tatsächlich im Vordergrund zu stehen obgleich schon zu Beginn der Eid auf religiöse Bekenntnis gegensätzliches erahnen lässt. Der Glaube steht am Anfang, auf ihn baut alles auf - wahrlich, wer glaubt zu denken, denkt was er glauben soll. Er wird dadurch subjektiv gesehen ein besserer Mensch, womit scheinbar die Lehre Erfolg erfährt. Es stimmt mich traurig das über 95% aller Menschen auf unserem Planeten ihre Selbstbestimmung derart simbel aufgeben und ihr Schicksal in fremde Hand geben. Eine geistige Öffnung auf dem endlosen Wege zur Vollkommenheit auf der Grundlage religiöser Fundamente, selbst wenn keine Dogmenlehre dahinter steht, ist ein Verrat an sich selbst...ohne es zu wissen, ohne es zu bemerken. Allerdings kann das ich niemanden verübeln solange im Glauben Gutes bewirkt wird. Auch dazu benötigst es Fortschritte im Erfahrungsaustausch des eigenen "Seins"...
Daneben jedoch begleitet ein Schatten eure Handlungen bis er rufen wird...und der Glaube wird ihm nachgehen, im sicheren Schutze der Gemeinschaft.
Versteht mich nicht falsch, der Mensch ist letztlich auch nur ein Tier. Wenn wir es genau nehmen ein Raubtier. Es ist eine nette Illusion im Glaube an das Gute unsere evolutionär geprägten negativen Eigenschaften zu umkurven als sei es das natürlichste auf Erden.

Fazit: Solange unser geistiges Bewusstsein ausgeschaltet bleibt durch Lehren religiöser Bewusstseinsveränderung, werden Menschen manipulierbar bleiben.

Anmerken möchte ich da es bisher oftmals vorkam..Nein, ich bin kein Atheist. Auch diese Menschen glauben und verschließen sich dadurch ihrer selbst.
Es würde mich freuen falls einige Brüder und Schwestern in Folge antworten, ich bin ein Mensch der Gedanken und freue mich über jeglichen Austausch. Mir ist bewusst das meine Zeilen provokant ausgelegt sind. Ihr könnt euch aber sicher sein das ich damit niemanden verunglimpfen möchte.

Abschließend 1 Frage die mich beschäftigt...

Ein Bruder muss (ihr werdet sagen, kann) Beiträge zahlen und auch so nebenher im Laufe der Zeit wird einiges an Geldern ausgetauscht. Wie ist das mit euren Zielen vereinbar? Es ist schwer nachzuvollziehen wie eine Organisation dem Menschen zu sich selbst verhelfen will in dem zeitgleich Geld eine so hohe Rolle spielt. Eine Person die überzeugt ist, Gutes für sich und ihre Umgebung leisten zu können, wird immer auch etwas wiedergeben wollen, von sich aus. Vielleicht denkt der eine oder andere darüber länger nach.
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit...

Nurax

Moritz
11.01.2008, 12:21
Ein Bruder muss (ihr werdet sagen, kann) Beiträge zahlen und auch so nebenher im Laufe der Zeit wird einiges an Geldern ausgetauscht. Wie ist das mit euren Zielen vereinbar? Es ist schwer nachzuvollziehen wie eine Organisation dem Menschen zu sich selbst verhelfen will in dem zeitgleich Geld eine so hohe Rolle spielt. Eine Person die überzeugt ist, Gutes für sich und ihre Umgebung leisten zu können, wird immer auch etwas wiedergeben wollen, von sich aus. Vielleicht denkt der eine oder andere darüber länger nach.


Hallo Nurax,

wo siehst Du da eine Diskrepanz? Nein, der Bruder kann keinen Beitrag zahlen, er muss. (Wenn man den Sonderfall "finanzieller Indisposition" mal außen vor lässt.)

Darüber ist hier aber auch schon offen gesprochen worden. Es geht hier nicht darum, dass sich eine Organisation einfach Geld einverleibt und dafür irgendwelches Seelenheil verspricht. Hier geht es schlicht und einfach um Beiträge die das Vereinsleben sicherstellen. Häufig haben Logen eigene Häuser. Und diese Häuser kosten nun mal Geld. Sei es Grundsteuer, Strom, Wasser, Heizung, Reparaturen etc.pp

Ich kann auch für mich alleine Karnickel züchten. Aber wenn ich in einem Verein Mitglied sein möchte, dann kostet das eben Beitrag. Und niemand, der sich mit der Philosophie der FM beschäftigen will wird deshalb zur Kasse gebeten (allenfalls für die Bücher die er sich darüber kauft). Wo also siehst Du das Problem?

Gruß

Moritz

P.S. Auf den Rest Deines Post möchte ich auch gerne noch eingehen, brauche dazu aber ein bisschen Zeit, die ich jetzt gerade nicht habe.

Sekretär
11.01.2008, 12:33
Lieber Nurax,

weil Ihre Äußerungen zum Großteil religiöse und auch konfessionell-religiöse Bereiche berühren und vor allem Letztere innerhalb der Freimaurerei nicht diskutiert werden, gehe ich nur auf Ihre Frage nach dem geld ein.

Abschließend 1 Frage die mich beschäftigt...

Ein Bruder muss (ihr werdet sagen, kann) Beiträge zahlen und auch so nebenher im Laufe der Zeit wird einiges an Geldern ausgetauscht. Wie ist das mit euren Zielen vereinbar? Es ist schwer nachzuvollziehen wie eine Organisation dem Menschen zu sich selbst verhelfen will in dem zeitgleich Geld eine so hohe Rolle spielt. Eine Person die überzeugt ist, Gutes für sich und ihre Umgebung leisten zu können, wird immer auch etwas wiedergeben wollen, von sich aus. Vielleicht denkt der eine oder andere darüber länger nach.
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit...
Wer sagt, dass Geld in den Logen eine große Rolle spielt? Und wenn: Ist die Rolle größer als sie es außerhalb der Logen ist.

Für meine Loge kann ich sagen: Geld spielt keine Hohe Rolle. es ist kein Bestandteil des Rituals. Wir tanzen nicht ums Goldene Kalb. Wir sind auch kein Serviceclub, der als berufliche Kontaktbörse dient und dadurch das Einkommen seiner Mitglieder mehrt.

Geld und die Vereinsbeiträge haben für die Loge in meinen Augen nur praktische Bedeutung:

- Ein Logenhaus muss unterhalten werden (Strom Wasser, Gas/ÖL, Reparatiuren etc.). Wenn die Loge kein eigenes Haus hat, muss Sie Räume für Erörterungen oder Tempelarbeiten mieten.
- Rituelle Kleidung muss hergestellt und bezahlt werden.
- Die Loge braucht Geld für Porto, ggfs. Unterhalt des Servers für die Logen-Webseite. Ritualgegenstände etc.
- Die Loge unterstützt bedürftige Brüder bei Logenveranstaltungenm (Ausflügen etc.) oder indem wirtschaftlich potentere Mitglieder den vollen Beitrag zahlen, bedürftige einen niedrigeren, damit die Loge arbeiten kann.

Ohne Geld geht es halt nicht in der profanen Welt. Und weil die Körper der Brüder nun mal in der profanen Welt versorgt werden müssen, auch wenn Ihr Geist am Tempel baut, wir uns außerdem nur über die profanen Kommunikatiosnstrukturen austauschen können (Wie zum Beispiel dieses Forum, das von den Verienigten Großlogen und damit am ende von jedem Freimaurer bezahlt wird), bleibt uns nur, uns diesem System anzupassen und es entsprechend seinen Regeln zu nutzen.

Die Aufgabe, dieses Geld im Sinne der Brüder zu verwalten, wird in jeder Loge oder den Dachverbänden an die Mitglieder verteilt, die am besten dafür geeignet sind oder sich dazu bereit erklärt haben. Das System funktioniert also mal mehr mal weniger gut. Wie überall wo Menschen zusammenleben.

Die freimaurerischen Prinzipien wie Gleicheit, Brüderlichkeit, Mäßigkeit und Vorsichtigkeit werden in meinen Augen dadurch gewahrt, dass in meiner Loge der Bruder Schatzmeister jederzeit Rechenschaft über die Kassenlage abgeben kann und jeder Bruder ihn jederzeit fragen kann.

Dass für den einen Bruder Geld eine größere Rolle spielt als für den anderen, ist menschlich. Freimaurer sind auf einem Weg, der irtümer und fehler enthält wie alles was ein Mensch anpackt.Die Aufnbahme in den Bund ist keine Heiligsprechung Im Gegenteil: Sie basiert auf der Erkenntnis, dass wir Schwächen und Fehler haben. Die wollen wir beseitigen.

Freimaurerei ist die freiwillige Übernahme einer lebenslangen (Sch...-)Arbeit: Jeden Tag aufs neue in den Spiegel zu schauen und zu sagen: Da, wo ich geglänzt habe, will ich maßhalten mit meinem Stolz, da wo ich gepatzt habe, will meine Anstrengung, es wieder zu richten, verdopppeln. Damit wir diese Arbeit leichter tun können, treffen wir uns als Brüder im Tempel. Und der steht in der profanen Welt. (s.o.)

Wie gesagt: wir sind Freimaurer, aber sind von dieser Welt.
Es gibt keine autarken Menschen.

Es grüßt herzlich

Stefan

mcblubb
11.01.2008, 13:57
...Wir sind auch kein Serviceclub, der als berufliche Kontaktbörse dient und dadurch das Einkommen seiner Mitglieder mehrt....


Lieber Bruder Stefan,

Du hast es sehr schön auf den Punkt gebracht.

Einzig im obigen Punkt möchte ich ergänzen, dass die Serviceclubs, die ich kenne bzw. bei denen ich Mitglied bin, keine berufliche Kontaktbörsen sind.

Es gibt im wesentlichen 2 Grundziele:


1.) Der berufliche Gedankenaustausch (was bewegt den Arzt, Heizungsbauer; Geschäftsführer etc. in seinem beruflichen Umfeld) Es geht darum Verständnis für die verschiedenen berufsgruppen zu entwickeln und die Sichweisen kennen zu lernen.

2.) Die Charitiy: Geld einsammeln durch gemeinsame Aktionen, tätige oder finanzielle Hilfe an Bedürftigen leisten.

Ich gebe Dir aber gerne recht, dass es auch hier Menschen gibt, die nicht dem Ideal entsprechen. Eitelkeit und Stolz auf den errungen Wohlstand findent man doch recht häufig.

Mir sind in 11 Jahren Mitgliedschaft keine Beispiele bekannt, wo sich Clubmiglieder gegenseitig systematisch berreichert haben.

Herzliche Grüße

MC

Nurax
11.01.2008, 13:57
Ich danke euch beiden für die Mühe der Beantwortung zu meiner abschließenden Frage im Eröffnungsbeitrag. Ich muss aber leider feststellen das damit meine Frage nicht beantwortet ist. Meine Intention war beileibe nicht das Nutzen von Zahlungsmitteln auf eurem Wege zu bewerten oder gar zu kritisieren. Um ehrlich mit euch zu sein...mit solch grundlegenden Themen befasse ich mich schon lange nicht mehr. Es ist eine Selbstverständlichkeit als Teil unserer Gesellschaft und Zivilisation Kapital einzusetzen. Anderenfalls würde man sich bewusst abgrenzen wollen, wofür oftmals jedoch der Raum fehlt...Das sehe ich bei euch trotz der indirekten Geheimnistuerei aber nicht als gegeben an sondern eher als mythisches PR-Instrument das folgerichtig einen Großteil neuer möglicher Anhänger von alleine anzieht.
Ich bitte um eine nochmalige Betrachtung meiner Frage. Es wäre schade wenn sie unbeantwortet bliebe. Das Lesen zwischen den Zeilen könnte durchaus hilfreich sein, ist aber kein muss. Alle wichtigen Wörter zur vollständigen Sinneswahrnehmung sind gegeben....

@Sekretär
weil Ihre Äußerungen zum Großteil religiöse und auch konfessionell-religiöse Bereiche berühren und vor allem Letztere innerhalb der Freimaurerei nicht diskutiert werden, gehe ich nur auf Ihre Frage nach dem geld ein.

Ich muss zugeben das mich diese Zensur überrascht. Mir war bisher nur bekannt das Themen wie Politik und konfessionelle Religiösität in der Bedeutung der Freimaurer innerhalb der Zirkel und (Tempel)Arbeit verboten sind, nicht aber außerhalb dieser Hallen. Ist es nicht so das Anhänger der Freimaurer ihr Leben innerhalb der Gesellschaft fortsetzen sollen unter Anbringung des Erlernten? Soweit ich informiert bin kann ein Freimaurer z.b. Evangelist sein und muss daher freilich über Religiösität reden. Ich denke du meinst daher etwas anderes.
Verstehe ich das richtig das du darüber nicht reden möchtest, weil es innerhalb des Ordens untersagt ist? Das wäre bedauerlich. Damit schränkst du dich wohl noch mehr ein als es dein freimaurerisches Gesetzbuch verlangt.

Deinem vorletzten Absatz kann ich vorbehaltlos zustimmen. In dieser Beziehung ähnelt mein Leben eurer Bruderschaft. Jeder Tag ist ein Geschenk um an sich selbst arbeiten zu können. Du kannst mir glauben, sein Bewusstsein rein und offen zu halten ist nicht leichter...

@Moritz
Ich werde warten bis es deine Zeit zulässt, es hat keine Eile.

Nurax

Skimble
11.01.2008, 14:24
Ich muss zugeben das mich diese Zensur überrascht. Mir war bisher nur bekannt das Themen wie Politik und konfessionelle Religiösität in der Bedeutung der Freimaurer innerhalb der Zirkel und (Tempel)Arbeit verboten sind, nicht aber außerhalb dieser Hallen.

Hallo Nurax,

das hat nichts mit Zensur zu tun, es heist wir sollen in der Loge nicht über Religion und Politik discutieren da wenn es bei diesen Themen gebieten streit gibt dieser böse enden kann und um dieses zu vermeiden soll man discusionen dazu vermeiden. Warum Stefan dieses Thema hier vermeiden will läst sich vieleicht mit der aussage "Die Loge reicht vom Mittelpunkt der Erde bis an die Sterne" erklären. Es soll heissen das überall wo Brüder Maurer sind auch eine loge ist, somit wenn man es genau nimmt auch hier.
Davon ganz ab wird (zumindest bei mir) in der Loge auch durchaus über Religion gesprochen oder sogar vorgetragen.

Nun fällt mir aber grade noch eine frage und zwar ob du diese ausage mir bitte einmal näher erläutern könntest Das sehe ich bei euch trotz der indirekten Geheimnistuerei aber nicht als gegeben an sondern eher als mythisches PR-Instrument das folgerichtig einen Großteil neuer möglicher Anhänger von alleine anzieht.

Gruß und Dank Skimble

Sekretär
11.01.2008, 16:07
Ich muss zugeben das mich diese Zensur überrascht. Mir war bisher nur bekannt das Themen wie Politik und konfessionelle Religiösität in der Bedeutung der Freimaurer innerhalb der Zirkel und (Tempel)Arbeit verboten sind, nicht aber außerhalb dieser Hallen. Ist es nicht so das Anhänger der Freimaurer ihr Leben innerhalb der Gesellschaft fortsetzen sollen unter Anbringung des Erlernten? Soweit ich informiert bin kann ein Freimaurer z.b. Evangelist sein und muss daher freilich über Religiösität reden. Ich denke du meinst daher etwas anderes.
Verstehe ich das richtig das du darüber nicht reden möchtest, weil es innerhalb des Ordens untersagt ist? Das wäre bedauerlich. Damit schränkst du dich wohl noch mehr ein als es dein freimaurerisches Gesetzbuch verlangt.
Ich würde es freiwillige Selbstbeschränkung nennen. Ganz nach dem Motto: Die Freiheit liegt in der Begrenzung, im Verzicht in der Mäßigung.

Es geht dabei auch nicht um das Verbot religiöser Themen an sich, sondern um konfessionell-religiöse Debatten. Dieses Verbot soll verhindern, dass sich ein Protestant und ein Katholik, ein Jude und ein Moslem wegen ihrer jeweiligen konfessionellen Auslegung der Heiligen Schrift oder wegen der konfessionellen Vorbehalte untereinander in die Wolle bekommen, und die Loge daran zerbricht. Dieses Verbot gibt die Freiheit zu undogmatischen Diskussionen. Denn es darf sehr wohl über Religiöses im Sinne von Transzendenz gesprochen werden. Außerdem weiss jeder Suchende, der um Aufnahme bittet, um dieses Verbot - es ist also eine freiwillig-gewählte Selbstbeschränkung.

Aus Deinen Ausführungen zum Thema Geld in den Logen werde ich nicht schlau. Was wirfst Du uns damit eigentlich vor?

Wir haben es nicht nötig, Männer mit

mytischen PR-Instrumenten
anzulocken. Sie kommen von selbst und finden nichts außer Freundschaft und - wenn Sie Glück haben und hart arbeiten - sich selbst.

Die Loge ist eine Vereinigung ehrbarer Männer mit dem Ziel der Selbstvervollkommnung. Geld spielt in unserem Ritual und in unserem Lehrgebäude keine Rolle. Punkt.

Gruß

Stefan

Nurax
11.01.2008, 17:28
@Skimble
Auch dir wünsche ich zur Begrüßung alles Gute auf deinem Wege. Stefan wird wissen warum er dazu keine Stellung beziehen möchte. Ich erwarte keine Antworten, erfreue mich aber an diesen wann immer sie mir begegnen. Informationen umgeben uns wie Energie. Manchmal sind sie offensichtlich, ein anderes Mal förmlich unsichtbar...erreichbar sind sie fortlaufend. Es benötigt keine Worte um im Kosmus zu fischen. Nun, aber das muss ich hier wahrlich nicht erklären...es ist euch sicher bekannt.

"Die Loge reicht vom Mittelpunkt der Erde bis an die Sterne"

Der Begriff der "offenen Loge", der diesen Satz beschreibt, ist mir bekannt. Je nach Interpretationskünsten und Benutzung im Kontext gibt es natürlich mehrere Bedeutungsansätze. Der rituale A. ist hier mit Sicherheit nicht gemeint, wohlgleich er der spirituellen Kraft im Worte am Nächsten kommt. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe deine Andeutung bemerkt und gehe darauf nicht weiter ein...
Davon ganz ab wird (zumindest bei mir) in der Loge auch durchaus über Religion gesprochen oder sogar vorgetragen. Dann lade ich dich herzlich ein meine Gedanken zu Beginn aufzunehmen und zu reflektieren...

Deine Frage bzw. Wunsch beantworte ich dir gerne.
Der Satz muss wie immer im Zusammenhang gesehen werden. Die Freimaurer sind ein Teil der Menschheit, der Zivilisation und der Gesellschaft - eine Abgrenzung findet nicht statt. Das Individium bleibt mit einer Hälfte dort verbunden aus dessen Mitte er gekommen ist. Mit der anderen Hälfte wird Neuland betreten. Die konfessionale Religiösität² die anerworben wird, unterscheidet sich in Riten, Praktiken und Vorstellungen, nicht aber vom Grundsatz einer Religion. Der große Unterschied lässt sich auf der kognitiven Wirkungsebene wiederfinden. Die Lehren der Freimaurer sind Meisterwerke die exakt auf menschliche Empfindungen und Wahrnehmungen ausgerichtet wurden. ..."Erkenne die Wahrheit, lasse sie in dir Wirken und beschreite neue Wege"...eine uralte Methode der geistigen Aufnahme. Sie ist dreimal Erfolgsbringender als die Dogmenlehre. Um nicht nur nach innen eine gewünschte Wirkung zu erzielen, wird diese Praktik auch in der Außendarstellung genutzt.
Alles was für den Menschen im Allgemeinen nicht greifbar erscheint, erweckt schnell Neugier im positiven wie negativen Spektrum. Mythologie gepaart mit Symbolik, abstrusen Geschichten und sprachlichen Weitblick ist eine nette zeitlose Werbekampagne die als solches selten wahrgenommen wird, sie spricht natürliche Sinne im Geiste an. Nicht jeder ist dafür offen aus den verschiedensten Gründen...doch wer es ist, findet seinen Weg von ganz alleine zu euch. Zeigleich befindet sich der Interessent auf der 1. Vorstufe in der Lehre.

Ich habe großen Respekt vor den Schöpfern der Freimaurer die sich zu keiner Zeit selbst als als solche definierten. Ihr Weg war nicht neu, ihre Werkzeuge (Glaube) nicht gut und doch war es ihre Bestimmung so zu handeln.

² - der Glaube an Göttlichkeit impliziert im Zusammenspiel mit einer Organisation für mich eine Religion, auch wenn ihr das anders zu sehen vermagt.

Nurax

Nurax
11.01.2008, 18:21
@Sekretär
Es liegt mir fern eurer Gemeinschaft irgendetwas vorzuwerfen. Ich bewege mich hier als Gast und benehme mich dementsprechend in Hochachtung. Ich bin hier um mir selbst einige Fragen beantworten zu können im Verbund vieler Gedanken. Es ist mir allerdings nicht möglich diese direkt zu formulieren. Während eines kommunikativen Austausches finde ich meine Antworten. Daher habe ich euch angesprochen im erkennbaren Konstrukt meines Anliegens. Falls ich in dir Zweifel meiner gütigen Absicht gesäht haben sollte, verzeihe mir.

Aus Deinen Ausführungen zum Thema Geld in den Logen werde ich nicht schlau.

Ich danke dir trotzdem für den Versuch. Euch ist es nicht möglich jedem Suchenden einen Platz zu schenken. Und so begegne auch ich Menschen die mich nicht verstehen können, es durchaus aber könnten. Es soll dich nicht richten oder bewerten, nein, sehe das bitte nicht so...nur bin ich nicht in der Lage daran etwas zu ändern.

Ich würde es freiwillige Selbstbeschränkung nennen. Ganz nach dem Motto: Die Freiheit liegt in der Begrenzung, im Verzicht in der Mäßigung.

So sei es, ich möchte daran nicht rütteln. Wenn Selbstbeschränkung dein Weg ist, so wird es dein Geist verstehen.

Nurax

Sekretär
11.01.2008, 18:23
Stefan wird wissen warum er dazu keine Stellung beziehen möchte... Wozu möchte ich keine Stellung beziehen? Mit dem Ausschluss der Konfession erlege ich mir selbst ein Tabu auf. Dieses Tabu gilt in der Freimaurerei für mich sowohl im Tempel als auch bei Erörterungen oder anderen Gesprächen mit den Brüder. es ist eine in meinen Augen heilsame Selbstbeschränkung. Die Aussage von Skimble zu wiederholen list nicht nötig - ich kann sie weitgehend unterschreiben.

Das Sie unser Ritualk als PR-Instrument bezeichnen schreibe ich Ihrer berechtigten Unkenntnis zu, weil Sie das ritual nicht erleben können. Das Ritual nachzulesen bringt nichts. Sie lernen auch nicht schwimmen indem Sie ein Buch darüber lesen. Nicht der Kopf (Verstand) werlebt, sondern das Herz (Gefühl). Das Erleben und Mitempfinden ist das Geheimnis. Die worte und Handlungen im Ritual sind nur Mittel zum Zweck.

Dieses "Konfessions"-Verbot (das übrigens auch für Parteipolitik gilt) rührt aus der Anfangszeit der Freimaurerei, als die Logen ein Treffpunkt der sonst unvereinbaren Stände waren. In den Logen trafen sich Adel, Klerus und Bürgertum als glechgestellt. In so einer Gruppe über Politik oder Religion (Konfession) zu sprechen wäre tödlich für die Loge gewesen, weil diese Gespräche den Gesellschaftkonflikt in die Loge getragen hätte. Da dies nicht passierte, konnte sich in den Logen ohne Klassenschranken neue Denkmuster entwickeln, die die Logenmitglieder zu einem neuen Bild vom Menschen in der Gesellschaft führte. Dies wiederum durchsetzte langsam die gesamte Gesellschaft, die sich - zugegeben sehr langsam - wandelte.


Ich habe großen Respekt vor den Schöpfern der Freimaurer die sich zu keiner Zeit selbst als als solche definierten. Ihr Weg war nicht neu, ihre Werkzeuge (Glaube) nicht gut und doch war es ihre Bestimmung so zu handeln. Den Respekt, den Sie den Vätern der Freimaurerei zollen, kassieren Sie mit ihrem letzten Satz gleich wieder ein: Respekt hätten Sie in meinen Augen gezeigt, wenn Sie geschrieben hätten "mein Werkzeug ist es nicht" statt "ihr Werkzeuge (waren) nicht gut". Welcher der richtige Weg ist, kann nur jeder für sich entscheiden. Es sei denn der Dreifach große Baumeister der ganzen Welt (Gott?) spräche selbst und dogmatisch-allgemeingültig aus Ihnen.

- der Glaube an Göttlichkeit impliziert im Zusammenspiel mit einer Organisation für mich eine Religion, auch wenn ihr das anders zu sehen vermagt.
Nun, dann sind Sie bei der Freimaurerei in meinen Augen falsch. Zum einen schließt Ihre Schicksalsgläubigkeit den Glauben an die Fähigkeit des Menschen aus, sich zu verändern. Zum Anderen geht es uns Freimaurer gerade darum, über die Spiritualität des Menschen zu dessen Kern vorzudringen und uns gegenseitig bei unserer Entwicklung zu helfen. Deshalb schließen wir uns zusammen und gleichzeitig die dogmatisierenden Organisationen wie Kirchen und Parteien aus unseren Diskussionen aus und bewahren uns so die Freiheit jeden Bruder bildlich und praktisch als gleichwertig zu umarmen.

Lieber mcclub:

Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben gerade einen Suchenden vor der LOgentür, der bei den Rotariern ausgetreten ist, weil ihm dort zu viel in der von mir beschriebenen Richtung gekungelt wurde. Demnächst wird er bei uns gekugelt und wahrscheinlich bald aufgenommen. Daher kamen meine Vorbehalte, die Du in meiner Äußerung gefunden hast.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende

Stefan

Nurax
11.01.2008, 19:37
@Sekretär
Mit Verweis auf meinen letzten Beitrag der sich an Sie richtet ergänze ich: Es ist schade das sich zwischen Ihnen und mir in der Kürze der Zeit ein Spannungsbogen aus Mißverständnissen aufgebaut hat. Ihre ablehnende Haltung gegenüber meinen schriftlichen Veräußerungen nehme ich an, auf das Sie ihre innere Ruhe finden.

Da Sie ihre eben gestellte Eingangsfrage eher an ihr "Sein" gestellt haben um sie zugleich zu beantworten, brauche ich darauf nicht noch einmal einzugehen.

Das Sie unser Ritualk als PR-Instrument bezeichnen schreibe ich Ihrer berechtigten Unkenntnis zu...Es tut mir Leid, aber das waren nicht meine Worte. Ich schrieb in dem Zusammenhang über Außendarstellungen und mit Nichten über interne Riten.

Nun, dann sind Sie bei der Freimaurerei in meinen Augen falsch. Zum einen schließt Ihre Schicksalsgläubigkeit den Glauben an die Fähigkeit des Menschen aus, sich zu verändern. Zum Anderen geht es uns Freimaurer gerade darum, über die Spiritualität des Menschen zu dessen Kern vorzudringen und uns gegenseitig bei unserer Entwicklung zu helfen.Wie ich Eingangs schrieb bin ich nicht an der Freimaurerei als Suchender interessiert. Das habe ich begründet. Mein Weg ist ein anderer, ihn zu verstehen ist unter Vorbehalt geäußert schwieriger als Ihrer. In Sachen Spiritualität kreuzen sich die beiden Wege auf verschiedenen Ebenen...
Verneinen muss ich auch meine Angehörigkeit zum Glaube an das Schicksal. Gerade Personen die spirituale Erfahrungen gemacht haben, wissen doch das es mehr Stufen gibt als schwarz und weiß im Denken. Religiösität bezieht sich auf den ursprünglichen Glaube. Im Umkehrschluss ist ein Schicksalsgläubiger also religiös. Diese Personen haben den Pfad zu ihrem Bewusstsein verloren, ihr Glaube ist stark. Menschen verändern sich täglich, ihre Taten verändern sie und ihre Umgebung. Jede weitere Erfahrung ergibt ein Puzzlestück das sie formt. An Erkenntnisse braucht man nicht zu glauben...

Ich möchte vielleicht noch einmal erwähnen das "Glauben" für mich keine Rolle spielt. Das Bewusstsein in mir ist die Quelle meiner Gedanken und Handlungen, es zu erweitern mein Ziel. Worüber mein Geist keine Antwort kennt, liegt ein Schleier späterer Erkundungen, dafür bin ich noch nicht bereit.

Entnehmen tue ich aus Ihrer Haltung das ich für Sie in diesem Forum unerwünscht bin. Ich achte und registriere das und werde daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Sobald ich soweit bin, komme ich Ihrem Wunsche nach.

Nurax

Skimble
11.01.2008, 20:50
Entnehmen tue ich aus Ihrer Haltung das ich für Sie in diesem Forum unerwünscht bin. Ich achte und registriere das und werde daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Sobald ich soweit bin, komme ich Ihrem Wunsche nach.


Lieber Nurax,
sie sind hier keines fals unerwünscht! Ihre art etwas auszudrücken was sich gewiss nur schwer in worte fassen läst führte leider zu dem einen oder anderen missverständnis. Ich bin mir sicher das sich diese gewiss aus dem weg räumen lassen wenn wir einander endgegenkommen indem wir (alle die in diesem threat lesen egal ob bruder maurer oder nicht) uns etwas zeit nehmen mit dem antworten und über das, zumindest aus meiner sicht etwas kompliziert, geschriebene nachzudenken und sie sind so nett und schreiben etwas weniger kriptisch (bitte nicht falsch verstehen^^). So finden gewiss alle die antworten sie suchen.

Grüße Skimble

Nofretete
11.01.2008, 21:21
Lieber Nurax!


Ich bin kein "Suchender"

Ich bin überzeugt, daß auch Sie etwas suchen...

MfG
Nofretete

Ahura Mazda
11.01.2008, 22:13
Ich wünsche allen Freimaurern und Sympathisanten einen geistig erholsamen aber vor allem guten Morgen. Bevor ich zur Thematik vordringe die ich mit euch erkunden möchte, 1-2 Sätze zu meiner Person. Ich bin kein "Suchender" und werde auch nie das Bedürfnis verspüren der Freimaurerei betreten zu wollen. Das hat weniger mit Vorurteilen zu tun als viel mehr mein Weg durch unsere Welt ein anderer ist. Da ich mich aber als Gefangener meines Körpers dem irdischen Verlaufe nicht entziehen kann, erforsche ich an verschiedenen Orten die Kraft der vorherrschenden Gedanken. Ansonsten halte ich es ähnlich wie es euch wohl bekannt ist. Wer etwas über mich erfahren möchte, braucht nichts weiter als ein offenes Bewusstsein, anderenfalls bleibt es im Schutze des Verborgenen...

Nurax

Sie sind meiner Meinung nach ein sehr gebildeter Mensch, der etwas mehr sieht als es die meisten Menschen tuen, welche Intention treibt Sie an, sich mit einer vermeintlichen Provokation vorzustellen, machen Sie dass überall so.
Wollen Sie die Reizschwelle verschiedener Gruppierungen ertesten?
Es mag sein, dass Sie meine Äußerung als intolerant und voreingenommen bezeichnen werden, aber es scheint mir dass Sie es nur darauf angelegt haben!
Sie erscheinen mir als ein Mensch welcher gerne mit Leuten redet, aber nicht wirklich hören möchte was diese zu sagen, oder zu antworten haben.
Wortspielereien und Andere Maultot zu machen muss nicht die Erfüllung eines Lebens sein.

Falls Sie nun einen Gram gegen die FM hegen sind Sie an den Falschen, da ich selber kein Bruder FM bin.

Gruß Andreas

Penta
12.01.2008, 00:26
Ich sehe in der Freimaurerei die löblichste Fortführung der Lehre Christi, von der andere Organisationen schon lange abgerückt sind und sie daher eher benutzen als bewahren.



Hallo Nurax,

schön, dass Sie offenbar Parallelen zum Christentum entdeckt zu haben scheinen. Als Fortführung dieser Lehre(n?) sollten christliche Kirchen gelten. Denn gerade die Lehre Christi und Sakramente werden dort tradiert.

Freimaurerische ETHIK jedoch ähnelt in der Tat der christlichen, wenn sie ihr nicht entspricht. Ihre Formulierung wertet pauschalpolemisch die christlichen Konfessionen ab und wird abgelehnt.



Versteht mich nicht falsch, der Mensch ist letztlich auch nur ein Tier. Wenn wir es genau nehmen ein Raubtier. Es ist eine nette Illusion im Glaube an das Gute unsere evolutionär geprägten negativen Eigenschaften zu umkurven als sei es das natürlichste auf Erden.

Hier geht es nicht um Glauben, sondern um harte Arbeit an sich selbst.

Wer die Notwendigkeit dieser Arbeit verneint, verneint alle Kultur.


Es ist schwer nachzuvollziehen wie eine Organisation dem Menschen zu sich selbst verhelfen will in dem zeitgleich Geld eine so hohe Rolle spielt.

Könnte es möglich sein, Sie verwechseln die Freimaurerei mit der Weltbank?

Nurax
14.01.2008, 20:23
Guten Abend,

@Skimble
Ich danke für ihre weisen Worte. Zeit ist etwas Relatives, in ihr abzutauchen vermag unseren Geist zu erweitern. Verstehen Sie das nicht falsch, mir ist es nicht gegeben in einfachen Sätzen über hochkomplexe Zusammenhänge zu schreiben. Ich kann es mit mir nicht vereinbaren wohlmöglich wegen oberflächlichen Gedankenansätzen verfälschte Informationen von mir zu geben.
Auch wenn ich bisher andere Antworten erhielt als ich es mir in der grauen Theorie im Vorfeld ausmalte, so sind sie doch durchaus sehr interessant und bereichern meinen Wissensdurst.

@Nofretete
Da haben Sie selbstredend recht. Die zitierte Textstelle bezieht sich auf die Freimaurerei, darüber hinaus sieht es anders aus.

@Ahura Mazda
Mit Verlaub, Sie irren sich. Ich hege gegen niemanden "Gram", weder gegen einen Bruder noch gegen ihre Person. Und daran wird sich auch nichts ändern.

Bitte nehmen Sie meine Beiträge nicht als pure Provokation auf. Ich führe sehr gerne tiefsinnige Diskurse und fordere dabei meine Gesprächspartner intensiv, das stimmt. Es liegt mir jedoch fern Personen zu beleidigen oder zu kränken. Meine Beiträge enthalten immer min. 2 Botschaften, je nach Einstellung und Aufnahmebereitschaft nimmt der Betrachter sie wahr. Ich muss zugeben bisher sind meine Texte zu einseitig aufgenommen worden. Es liegt jedoch nicht in meiner Macht das zu ändern. Nur die Zeit weiß ob ich verstanden werden soll oder nicht...

Das ich in meinem ersten Beitrag von "Provokation" schrieb, bedauere ich mittlerweile. Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen das meine Formulierungen (ja, bleiben wir bei dem Begriff) "fordernd" intpretiert werden sollten und nicht bösartig. Nun, leider war die Wirkung dieses Wortes wohl zu stark und hat gegenteiliges signalisiert. Davon möchte ich mich distanzieren....
Ihr zitierter Abschnitt enthält dagagen keinerlei Intention dieser Art...ich schrieb ihn um mich mit kurzen Worten vorzustellen. Dies erschien mir notwendig bei Eröffnung eines Themengebietes das kontrovers sein kann.

Sie erscheinen mir als ein Mensch welcher gerne mit Leuten redet, aber nicht wirklich hören möchte was diese zu sagen, oder zu antworten haben.

Aber nein, gerne höre ich zu und lasse mich von Antworten verführen...

@Penta
Ihre Formulierung wertet pauschalpolemisch die christlichen Konfessionen ab und wird abgelehnt.

Ich lehne die Lehren Jesus Christi nicht ab, er war ein gutherziger Mensch der seiner Zeit weit voraus war. Die gesamte Menschheit kann stolz auf ihn sein. Es bräuchte damals wie heute mehr seiner Sorte. Meine Formulierung kritisiert christliche Erben die seine Kraft, Taten und Vorstellungen zwar würdigen, ehren und nutzen...seinen Ruf jedoch bereits in den ersten 500 Jahren mehrfach im Blute ertränkten. Das soll nicht als Bewertung angesehen werden. Nur wenige Menschen sind überhaupt in der Lage Christis Weg selber zu beschreiten. Die Welt wäre eine bessere, aber so ist es nicht. Die Freimaurerei scheint, obwohl nicht als Ziel auserkoren, am ehesten dazu bereit Christlichkeit in die Welt zu tragen. Mehr wollte ich nicht ausdrücken... Alles weitere behandelt einen zu großen Bogen der einen eigenständigen Strang benötigen würde.

Hier geht es nicht um Glauben, sondern um harte Arbeit an sich selbst.


Das könnten meine Worte sein, ich bin sehr erfreut diesen Satz lesen zu dürfen. An sich selbst zu arbeiten kann niemals eine vorhandene Eigenschaft ausschließen, sie kann minimiert werden. Es wäre wahrlich göttlich zu einer anderen Meinung zu gelangen. Ja, da sind wir wieder am Anfang...am Anfang steht der Glaube. In der Freimaurerei beginnt er mit der Anerkennung des Gesetzbuches und der Gelobigung. Ich verweise sehr höflich auf meinen Eingangsbeitrag. Dort beschrieb ich sehr detailliert diesen Vorgang...

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Meine Freunde, es ist mir eine große Ehre mich mit euch auszutauschen. Der erste Kontakt fiel mißverständlich aus, doch ich bin guter Dinge. In meiner Eröffnung sind viele Fragen verborgen, aber auch einige Antworten gegeben. Ich bin mir sicher ihr habt zu meinen Antworten bereits etliche Fragen gestellt ohne das ich Gelegenheit hatte sie schriftlich zu sehen. Nun bitte ich euch aber genau das zu tun...denn eure Fragen werden dazu führen das mein Anliegen seine Entfaltung erfährt. Nur der erste Beitrag ist von Nöten....danke.

Nurax

oberon
14.01.2008, 22:36
Lieber Nurax,

dieses Forum ist ein Ort, um sich über Freimaurerei zu informieren. Deine Beiträge dienen eher der eigenen Selbstdarstellung. Ich bitte Dich, dies zu unterlassen.

Viele Grüße,

Thomas