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cRAwler23
02.01.2008, 02:24
ollaH


Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft ...


Auch wenn es ein Thema ist was ehr ungewöhnlich ist in einem Freimaurerforum zu bereden ... so war es schon immer so das es nicht nur in mir das Gefühl geweckt hat eine gemeinschaftliche Neugierde zu fördern, sondern in vielen neugierigen Geistern die sich in die unbekannten Regionen der Welt, Tiefsee und den Weltraum wagten .

Es war immer etwas was verschiedene Menschen mit einander verband . Wenn ich manche Astronauten, Kosmonauten und neuerdings auch Thainauten höre dann habe ich oft auch an die Freimaurerei gedacht als wenn dahinter der gleiche Geist und Gedanke steckt ...


Was denkt ihr über die Raumfahrt ? Manche denken man sollte erst die Probleme auf der Welt beheben um ins weite vorzuwagen ... was aber wenn gerade in dieser Weite die Lösung für unsere Probleme steckt ? Ist das noch immer eine gemeinsame Zukunftshoffnung ?

sucher
02.01.2008, 12:08
Es war immer etwas was verschiedene Menschen mit einander verband . Wenn ich manche Astronauten, Kosmonauten und neuerdings auch Thainauten höre dann habe ich oft auch an die Freimaurerei gedacht als wenn dahinter der gleiche Geist und Gedanke steckt ...


Hallo cRAwler23,

ja ähnliche Gedanken sind mir in der Tat auch schon gekommen. Besonders bei einigen sehr interessanten, neueren Berichten er Astronauten selbst. Ulf Merbold hat da einige schöne Fernsehberichte begleitet.

Dabei darf man allerdings nicht ganz vergessen, das derartige Ansichten nichts mit den ursprünglichen Gründen zB. der Raumfahrt zu tun haben.
Einer der "Hauptantriebe" der Raumfahrt ( nicht technischer Art ) war ja der Wettlauf in der Zeit des kalten Krieges. Wer ist eher "Oben", wer eher auf dem Mond etc..

Einige dieser recht halsbrecherischen Unternehmungen hatten in der Tat etwas davon mit einem Kinderschlauchboot den Atlantik zu überqueren, :hmmm: so schlecht vorbereitet waren die teilweise nur um der erste zu sein!!
Das soll aber die Leistungen der Astro- und Kosmonauten keineswegs schmälern.


Was denkt ihr über die Raumfahrt ? Manche denken man sollte erst die Probleme auf der Welt beheben um ins weite vorzuwagen ... was aber wenn gerade in dieser Weite die Lösung für unsere Probleme steckt ?Ist das noch immer eine gemeinsame Zukunftshoffnung ?

Ich denke ausgesprochen positiv über die Raumfahrt. Hätten die Menschen immer erst gewartet mit der Erforschung neuer Dinge bis die eigenen Probleme komplett gelöst sind, wäre wohl der Faustkeil unser heutiges modernstes Werkzeug.
Richtig ist wohl das man die eigenen Probleme dabei nicht aus den Augen verlieren darf, man also weiterhin in sich selbst schaut, neben sich schaut und dann über sich schaut!!

Grüsse der sucher

Moritz
02.01.2008, 16:54
Dabei darf man allerdings nicht ganz vergessen, das derartige Ansichten nichts mit den ursprünglichen Gründen zB. der Raumfahrt zu tun haben.
Einer der "Hauptantriebe" der Raumfahrt ( nicht technischer Art ) war ja der Wettlauf in der Zeit des kalten Krieges. Wer ist eher "Oben", wer eher auf dem Mond etc..


Hallo Sucher,

ich will gar nicht verhehlen, dass der kalte Krieg mit einer der Hauptmotoren der Raumfahrt war. Aber sicher war er nur der Motor, nicht der Grund. Das sehnen nach dem was dort oben im Himmel ist, dürfte so alt sein wie die Menschheit...

Der kalte Krieg hat nur zwei Nationen dazu angestachelt unglaubliche Mengen von Energie (in Form von Zeit, Energie im Sinne von Treibstoff, Kapital und leider auch Menschen) in ein mehr oder weniger sinnvolles Unterfangen zu stecken. Ob die Information, dass der Mond durch Kometeneinschlag aus der Erde und dem Kometen enstanden ist die Milliarden wert ist möchte ich persönlich bezweifeln, aber letztlich verdanken wir auch sinnvolle Erfindungen diesem Unternehmen (und damit meine ich nicht die fälschlicherweise immer wieder angeführte Teflonpfanne!).

Über Sinn und Unsinn der Weltraumfahrt ließe sich sicher trefflich streiten. Ich denke aber, dass es schon immer normal war, dass es Leute gab, die in ihrem Denken weiter waren und eben nicht nur die nahen Probleme lösen wollten, sondern gedanklich schon viel weiter waren...

Gruß

Markus

sucher
02.01.2008, 20:10
Hallo Sucher,

ich will gar nicht verhehlen, dass der kalte Krieg mit einer der Hauptmotoren der Raumfahrt war. Aber sicher war er nur der Motor, nicht der Grund. Das sehnen nach dem was dort oben im Himmel ist, dürfte so alt sein wie die Menschheit...
Hallo Moritz,

da hast du natürlich recht. Ich habe mich da wohl "ungünstig" ausgedrückt. Ich meinte natürlich nicht den Grund an sich für die Raumfahrt, sondern wie du schon richtig schriebst, den Grund für die rasche Entwicklung.

Grüsse der sucher

Crashdown
04.01.2008, 13:12
ollaH


Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft ...


[....]
Was denkt ihr über die Raumfahrt ? Manche denken man sollte erst die Probleme auf der Welt beheben um ins weite vorzuwagen ... was aber wenn gerade in dieser Weite die Lösung für unsere Probleme steckt ? Ist das noch immer eine gemeinsame Zukunftshoffnung ?


Irgendwann, vieleicht in 10 -20 Jahren durch einen Asteroideneinschlag o.ähnliches., oder in Millionen von Jahren, wenn unsere Sonne zu Nova wird, hoert diese unsere Erde auf zu existieren. Die Bilder eines Picasso, die Musik Beethovens, der Beatles, die Gedanken eine Lao Tse, Jesus von Nazarareth, die Erinnerungen und Traeume von Milliarden von Menschen werden dann verloren gehn. Unwiederbringlich.

Raumfahrt, das streben den Weltraum zu erobern birgt die Chance, vieleicht nur eine kleine, das einiges von all dem weiterbestehen, weitergetragen wird.

Der andere Aspekt?
Diese Welten da draussen existieren, warum nicht versuchen dort hinzugelangen und gucken wie es dort ist ??
Wer traeumt denn nicht von einer Reise nach Sydney, Mumbay oder [setzdeinenLieblingsortein] auch wen er es sich eigentlich "nicht leisten" kann und das Geld primaer fuer etwas "wichtigeres" gebrauchen koennte.

Was hat den ersten Menschen bewogen sich auf ein treibendes Stueck Holz zu setzen und hinter den Horizont zu schaun? Obwohl vielleicht seine Sippe am anderen Ufer sass und nicht wusste wo der Bissen Essen fuer den Abend noch herkommen mag....

Raumfahrt! Ein schoenes ein interessantes Thema. Viel zu wichtig um es Politikern und Militaers zu ueberlassen


Mit besten Gruessen zum neuen jahr

Crashdown



p.s Der Nickname is aus eine SF Serie, wer eraet aus welcher bekommt bei einem persoenlichen Treffen ein Getraenk seiner Wahl spendiert :yes::wave2:

Moritz
04.01.2008, 14:10
Hi Crashdown,

wollen wir doch hoffen, dass Deine 10-20 Jahre viiiiieeeel zu kurz gegriffen sind...:blush:

Ich bin mit Dir d'accord, dass die Raumfahrt ein viel zu wichtiges Thema ist um es Politikern und Militärs zu überlassen. Aber seien wir doch mal realistisch: von echter Raumfahrt sind wir doch noch meilenweit entfernt. Wir arbeiten derzeit daran eine bemannte Mission auf den Mars zu schicken. Aber wie lange wird das noch dauern? Und wenn wir das geschafft haben, haben wir immer noch nicht unser Sonnensystem verlassen. Dazu bedarf es noch so einiger Anstrengungen. Was wir im Moment als Raumfahrt bezeichnen sind eigentlich gerade mal Raumhüpfer. Aber sei es drum, das macht das Thema nicht uninteressanter!

Gruß

Moritz


P.S. Ich tippe mal auf Roswell. :ohwell:

sucher
04.01.2008, 14:41
Aber seien wir doch mal realistisch: von echter Raumfahrt sind wir doch noch meilenweit entfernt.


Hallo Moritz,

das ist alles relativ zu betrachten.
Für einen Menschen von, sagen wir mal, vor ca. 150 Jahren, dürfte das alles was wir heute schon können eher nach Magie und Hexerei aussehen. Wenn man bedenkt in welch kurzer Zeit die Menschheit so weit gekommen ist, von den ersten funktionierenden Raketen ( leider auch wieder Militärischen Ursprungs ) bis zur Monderoberung, und nun schon teilweise Jahren langen Missionen. Alle Achtung!!
Man überlege nur die rasante Entwicklung in der Mikroprozessortechnik, wo schon mehrfach das absolut machbare Ende vorausgesagt wurde. Und sie werden immer kleiner, schneller und energieeffizienter.

Mir fallen da immer noch die guten alten Science Fiktion Serien ein in denen Musik und Filme auf Kristallen gespeichert werden konnte. Absolut undenkbar damals. Heute haben wir MP3 Player und unsere Handys können manchmal sogar telefonieren :yes: .
Kristalle ( also Chips ) so groß wie der Nagel des kleinen Fingers, speichern heute Datenmengen die vor 15 Jahren kaum ein Heim PC hatte.

Grüsse und schönes WE, der sucher

Crashdown
04.01.2008, 15:19
Hi Crashdown,

wollen wir doch hoffen, dass Deine 10-20 Jahre viiiiieeeel zu kurz gegriffen sind...:blush:


Na ja, vorgestern Abend hiess es bei Galileo auf P7 2047 oder so, dann krachts ;-)


verlassen. Dazu bedarf es noch so einiger Anstrengungen. Was wir im Moment als Raumfahrt bezeichnen sind eigentlich gerade mal Raumhüpfer. Aber sei es drum, das macht das Thema nicht uninteressanter!


*Yodamode*
Recht du hast! Aber weise Krankenschwester gesagt hat; auch schwierigste Pflegemassnahme mit dem ersten Griff beginnen!
*Yodamode off* :-)

Klar, das sind z.Z noch Raumhuepfer wie du schreibst. Aber ich gehoere zu den Optimisten die hoffen das irgendwann mal ein kleverer Wissenschaftler Einstein austrickst :-)

Mit besten Wuenschen fuer das neue Jahr

Crashdown



P.S. Ich tippe mal auf Roswell. :ohwell:

Leider nein. Ich geb mal einen Tipp

Polytheismus vs. Monotheismus

Schwarzbär
04.01.2008, 16:08
Irgendwann, vieleicht in 10 -20 Jahren durch einen Asteroideneinschlag o.ähnliches., oder in Millionen von Jahren, wenn unsere Sonne zu Nova wird, hoert diese unsere Erde auf zu existieren. Die Bilder eines Picasso, die Musik Beethovens, der Beatles, die Gedanken eine Lao Tse, Jesus von Nazarareth, die Erinnerungen und Traeume von Milliarden von Menschen werden dann verloren gehn. Unwiederbringlich.

Unsere Sonne hat noch eine geschätzte Lebensdauer von 5 Mrd. Jahren. Also nur die Ruhe.
Und dann empfinde ich die o.g. Aussage als Denkfehler: Wie kann etwas immaterielles wie Gedanken (Erinnerungen, Träume etc.) an etwas Irdisches wie einen Planeten gebunden sein?

Moritz
04.01.2008, 17:04
Wie kann etwas immaterielles wie Gedanken (Erinnerungen, Träume etc.) an etwas Irdisches wie einen Planeten gebunden sein?

Hallo Schwarzbär,

da sehe ich eigentlich keine Widerspruch. Erinnerungen und Träume sind doch durchaus (zumindest nach meinem Erfahrungsstand) an so etwas materielles wie einen menschlichen Körper gebunden. Nun magst Du einwerfen, nein, sie sind an den Geist/die Seele gebunden, aber diese ist (wiederum nach meinem Erfahrungsstand) eben doch an den Körper gebunden.

Und wenn wir uns heute ein Theaterstück von Shakespeare, eine Oper von Mozart oder ein Gemälde von van Gogh anschauen empfinden wir auch dabei. Und wenn diese Dinge weg sind, dann sind auch diese Empfindungen weg. Und natürlich das Andenken an große Künstler!

-

Je mehr ich darüber nachdenke, desto eher komme ich zu der Auffassung, dass Deine Frage gar nicht so unberechtigt ist. Wo ist ein Gedanke, den ich gerade nicht denke? Wo hole ich ihn her wenn ich ihn wieder denke? Und natürlich sind alle Gedanken und Empfindungen nicht fest mit irgendwelchen Gegenständen "verdrahtet", aber ich denke sie dienen als "Atennen" dafür...

Nihilistisch betrachtet könnte man natürlich ein altes Gedicht zitieren: Tand, Tand, Tand, ist das Gebilde aus Menschenhand. Aber ich gebe zu, mir gefällt der Gedanke mehr, dass ich in meinen Werken weiterleben kann.

Gruß

Moritz

Theschnuff
09.01.2008, 16:15
ich will gar nicht verhehlen, dass der kalte Krieg mit einer der Hauptmotoren der Raumfahrt war. Aber sicher war er nur der Motor, nicht der Grund. Das sehnen nach dem was dort oben im Himmel ist, dürfte so alt sein wie die Menschheit...


Hallo allerseits,

ich denke die "Raumfahrt" muss man in zwei Bereiche unterteilen: Einmal die technische Seite, die technische Entwicklung und die damit verbundenen Erfolge unserer "Weltraum-Hüpfer" wie sie so schön genannt wurden.

Was für mich und für viele andere aber der wohl interesaantere Aspekt ist, ist die philosophische Raumfahrt, das Nachdenken über Raum, Zeit, Weltall usw. Schon Platon unterschied zwei Welten: eine Welt der Ideen und eine Welt der Erscheinungen. Hat die Welt einen zeitlichen Anfang, ist sie räumlich begrenzt oder unendlich? Wie groß sind die Entfernungen der Himmelskörper, wie ist der Raum dazwischen beschaffen???

Und als Gegensatz dazu ich als kleiner Mensch, der im Sommer auf seiner Gartenliege nächtelang nach oben starrt während seiner gedanklichen Raumfahrten!

Doch: ist ein kleiner Mensch nicht mehr wert als alle Materie des Weltalls? Ist das Leben an sich nicht der einzige wahre Kernpunkt um den sich alles dreht? Der Mensch besteht aus Materie. Bis in die kleinsten Ribonukleinsäuren, die Gene, die Atomkerne können wir mit unseren technischen Geräten schauen. Aber noch niemand hat gesehen, wo das Leben herkommt. Es muss also einen Schöpfer geben, der den Kohlenstoff-Bausteinen des Körpers das Leben eingehaucht hat. Ob man ihn nun Gott nennt, Buddha oder auch größten Baumeister sei dahingestellt!

Dann noch der Begriff des Himmels: Er kommt in fast allen Religionen vor, im Christentum, im Islam, im Judentum, selbst die Indianer sind in die "ewigen Jagdgründe" eingegangen. Und der Himmel wird meist als "da oben", also im Weltall gesehen. Heute können wir einen klitzekleinen Teil des Weltalls bereisen, doch bis in den Himmel werden wir wohl nie vordringen können. Dazu muss man schon sterben ...

Ulli
09.01.2008, 22:28
Hallo Theschnuff, hallo Ahura Mazda,

„Hat die Welt einen zeitlichen Anfang, ist sie räumlich begrenzt oder unendlich?“

Das wird wohl das Rätsel sein, dessen Lösung uns verschlossen bleiben wird. Es ist auch für mich einfach unvorstellbar, das es Dinge gibt, die niemals enden, sich nicht abgrenzen lassen. Leben wir nur in einer besonders intensiven Vorstellung – alles eine Illusion? Aber was umfängt uns dann?

Sicherlich werden wir die für uns „befahrbaren“ Teile des Weltalls erforschen können. Sollten wir jemals Raumdimensionen erschließen, die außerhalb der Lebensspanne der Menschen liegen – wann kommt das Raumschiff zurück? Gibt es die uns bekannte Welt dann noch? Und wenn ja, wissen die dann präsenten Menschen etwas mit dem Raumschiff und seiner Datenfracht anzufangen?

„Der Mensch besteht aus Materie. Bis in die kleinsten Ribonukleinsäuren, die Gene, die Atomkerne können wir mit unseren technischen Geräten schauen. Aber noch niemand hat gesehen, wo das Leben herkommt.“

Man hat versucht, im Labor die Verhältnisse zu Beginn der Erdentstehung nachzustellen und die sg. „Ursuppe“ zu erzeugen. Es gelingt, auf diesem Wege einfache Aminosäureverbindungen zu produzieren. Aber wie werden daraus Eiweiße, später dann Lebensformen? Wer hat diesen Dingen irgendwann Leben eingehaucht? Wie ist es möglich, dass im Zuge der Vermehrung neues Leben weitergegeben wird? Wer sagt den Zellen, wie sie zu wachsen haben, wo ihre Aufgabe im Organismus liegt. Sicherlich gibt es die Erbanlagen und -informationen, die in der DNS-Doppelhelix gespeichert sind – aber alleine aus einer Bauzeichnung und einem Haufen Baumaterial entsteht noch lange kein Gebäude.

„Heute können wir einen klitzekleinen Teil des Weltalls bereisen, doch bis in den Himmel werden wir wohl nie vordringen können. Dazu muss man schon sterben ...“

Ich bin mir auch sicher, dass uns das nicht gelingen wird. Irgendwo werden wir an Grenzen stoßen, die uns durch Raum und Zeit vorgeben werden. Die Frage ist nur, wann. Eigentlich wird doch dadurch unser Betätigungsfeld eindeutig definiert: das Diesseits hier und jetzt.

Viele Grüße

Ulli

Nurax
14.01.2008, 21:52
Was denkt ihr über die Raumfahrt ? Manche denken man sollte erst die Probleme auf der Welt beheben um ins weite vorzuwagen ... was aber wenn gerade in dieser Weite die Lösung für unsere Probleme steckt ? Ist das noch immer eine gemeinsame Zukunftshoffnung ? Einen herzlichen Gruß an alle die dieses Thema mit Leben erfüllen. Es ist überaus spannend und fasziniert auch mich seit vielen Jahren immer wieder auf's neue...

Es gibt nicht wenige die meinen unsere Erde sei das Zentrum unseres Herzens. Denken wir darüber kurz nach, kann man sich dieser Aussage durchaus anschließen. Wir leben hier, werden geboren und sterben - Generation um Generation. Dieser Umstand verbindet und führt zu solchen Aussagen. Aber ist das nicht nur eine Bekenntnis zu unseren Ahnen? Was steckt wirklich dahinter? Ich meine, und das wurde auch schon angesprochen, der Mensch hat eine großartige Entwicklung beschritten, nur im Geiste scheint er noch schwach.
Es ist mir manchmal unbegreiflich wie wir über uns selbst urteilen. Da ist die Rede von "hochentwickelt" oder "vielwissend"...doch schaue ich mich um so sehe ich Fragen, haufenweise Fragen die wiederum zu weiteren führen...wo sind die Antworten? Wir warten oftmals auf sie anstatt danach zu suchen. Nur wenige von uns, edle und kluge Mitmenschen, nehmen sich diesen Fragen an und beantworten uns einige wenige. Alberst Einstein war z.b. einer dieser Männer.

Die Wiege der Menschheit, frage ich danach, erhalte ich Afrika als Antwort. Bewerten wir diese Antwort aus Sicht der heutigen Perspektive mag sie uns richtig erscheinen. "Morgen" schon, sofern wir dafür bereit sind, könnte sich das ändern. - Um uns herum erschließt sich die Welt -, ein ähnliches Beispiel. Gemeint ist damit all zu oft Mutter Erde.
Ich frage in die Runde, wann sind wir geistig soweit das wir den Nabel unserer Welt wahrhaftiger erkennen als heute? Wir müssen uns dazu trennen, vom Mutternabel Erde! Jeder Säugling durchlebt bei Geburt diesen schmerzlosen Prozess um endlich nach für ihn langer Zeit in neue Dimensionen vorzudringen. Ist das nicht auch für uns alle als Ganzes an der Zeit? Der nächste Schritt liegt vor uns, wir müssen nur mutig genug sein ihn zu beschreiten.
Und dann, wer weiß wann es soweit ist...dann heißt es:

Die Wiege der Menschheit ist der Planet Erde, unsere Welt liegt um ihn herum.

Ich bin frohen Mutes das der homo sapiens in der x-ten Erdenzivilisation endlich durch diese Türe schreitet....

Liebe Grüße Nurax

Wenn ich noch anmerken darf...der übernächste Schritt in der Entwicklung liegt ebenso im Bewusstsein vor uns. An den Endpunkten des uns erechenbaren Weltraumes, hier als Unendlichkeit beschrieben, wartet bereits die nächste Dimensionsöffnung...

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Edit: Meine wissenschaftliche Grundlagenforschung ist in diesem Forum beendet. Ich werde daher auf mögliche Antworten bezüglich dieses Beitrages nicht mehr antworten können. Ich bitte das zu berücksichtigen.

Loewenstein
15.01.2008, 10:50
Edit: Meine wissenschaftliche Grundlagenforschung ist in diesem Forum beendet. Ich werde daher auf mögliche Antworten bezüglich dieses Beitrages nicht mehr antworten können. Ich bitte das zu berücksichtigen.

Dann mag mir die für mich persönlich abschließende Bemerkung erlaubt sein:
ICH HABE ETWAS DAGEGEN, IN DIESEM FORUM ALS LABORMAUS FÜR SELBSTERNANNTE 'FORSCHER' ZU DIENEN!

L.

Temporär
15.01.2008, 15:58
Es ist schon fast überirdisch beeindruckend, wie geduldig hier mit den Posts des Benutzers "nurax" umgegangen wird. :yes:

Für meine profane Person kann ich nur sagen, daß die für mich verwertbaren Inhalte in seinen Texten sich erfolgreich jeglicher Analyse entziehen und verständliche, verwertbare Aussagen durch perfekte rhetorische Tarnung unauffindbar sind.

Und was die wissenschaftliche Feldforschung angeht, hätte der gute alte Freud seine helle Freude an dieser Forscherpersönlichkeit gehabt.

Sorry, ich konnte meinen Sarkasmus nicht zügeln und diesen Text vermeiden. Als Entschuldigung möchte ich anbringen, daß ich unter einen schwer therapierbaren Geschwurbelallergie leide.:blush:

Darüber hinaus freue ich mich nun wieder auf die üblichen interessanten und gehaltvollen Beiträge :yes:

Temporär

oberon
15.01.2008, 17:15
Nun, nur weil ich Nurax nicht verstehe heißt es ja nicht, dass nicht andere etwas aus seinen verwirrenden Zeilen herauslesen können. Er forderte dazu auf, zwischen den Zeilen zu lesen.

Das was ich daraus gelesen habe führte zu meiner Bemerkung in einem anderen Beitragsstrang. Aber wie dem auch sei, Nurax hat angedeutet, dieses Forum, das sicherlich für ihn das falsche Medium war, nicht mehr zu nutzen. Daher sollten wir auch nicht mehr über ihn schreiben.

Viele Grüße,

Thomas

Ulli
22.01.2008, 23:16
Hallo cRawler,

ich möchte eine Brücke zurück zu deiner Raumfahrt schlagen – und zwar zu einer unbemannten Mission, genauer gesagt zu den Voyager – Missionen. Ich habe etwas im Internet gesucht - und auch gefunden:

Am 20. August 1977 wurde die Raumsonde „Voyager I“, am 5. September 1977 dann „Voyager II“ in das All gesandt. Beide bewegen sich auf unterschiedlichen, versetzten Kursen durch Raum und Zeit und haben uns spektakuläre Bilder und Daten geliefert. Stationen ihrer Reise waren Jupiter (1979), Saturn (1980), Uranus (1986) und zum Neptun (1989). Im Dezember 2004 hat Voyager I, Voyager II dann im Dezember 2007 jene Zone erreicht, welche den Einflussbereich unserer Sonne vom interstellaren Raum trennt. Die Energiereserven der beiden Sonden werden noch bis 2020, vielleicht auch bis 2025 ausreichen.

An Bord der Raumsonden befinden sich Metallplatten, die mit Daten über unsere Erde und uns Menschen und auch unsere Kultur beschriftet sind. Ein „Gebrauchsanweisung“ zum Lesen und Verstehen dieser Informationen ist beigefügt.

Fragen, die sich mir stellen:

Wie sieht der weitere Verlauf der Reise aus? Werden die Sonden irgendwann von anderen, intelligenten Lebensformen gefunden? Vielleicht auch von uns überlegenen? Besuchen uns diese dann – und wenn, mit welcher Intention?
Oder kehren die Sonden irgendwann zur Erde zurück?


Viele Grüße

Ulli

oberon
23.01.2008, 07:16
Das auseinanderdriftende Thema wurde von mir getrennt und ein paar Beiträge, die sich mit diesem Prozedere beschäftigten gelöscht.

Die aus dem Ursprungsthema Raumfahrt herausgewachsenen Beiträge kann man hier

http://forum.freimaurer.org/showthread.php?t=583

finden.

Viele Grüße,

Thomas

sucher
23.01.2008, 12:29
Fragen, die sich mir stellen:

Wie sieht der weitere Verlauf der Reise aus? Werden die Sonden irgendwann von anderen, intelligenten Lebensformen gefunden? Vielleicht auch von uns überlegenen? Besuchen uns diese dann – und wenn, mit welcher Intention?
Oder kehren die Sonden irgendwann zur Erde zurück?


Viele Grüße

Ulli
Hallo Ulli,

ich denke das dir diese Frage kaum jemand beantworten kann. Allenfalls Vermutungen könnte man darüber anstellen.
Außer zur letzten Frage:
Rein theoretisch, einen Crash mit einem Himmelskörper mal ausgeschlossen wie auch das enden der Sonden als Ausstellungsstück in einem Museum der fremden Lebensformen :ohwell: die sie gefunden haben, würden sie in unendlicher Zeit irgendwann auch wieder an der Erde vorbeifliegen.
Allerdings ist die Existenz unserer Erde ja mit den angenommenen 5 milliarden Jahren nicht gerade unendlich.

Die Sonden beschreiben ja mehr oder weniger elliptische Bahnen und bewegen sich alles andere als linear von unserer Sonne weg. Die gravitatieven Kräfte unserer Sonne werden zwar immer geringer auf die Sonde, aber sie wirken noch weit weit ins All hinaus.

Grüsse Tobias

Sekretär
23.01.2008, 15:52
Hallo "Raumfahrer",

zum Thema Raumfahrt und die Zukunft der Menschheit findet Ihr sehr interessante Ideen in zwei Büchern:

1.) Maschinen mit Bewußtseine von Alan Turing
2.) "Die Physik der Unsterblichkeit".
UT: Moderne Kosmologie, Gott und die Auferstehung der Toten von Frank Tipler.

Beide sehr theoretisch (Interesse für Quantenphysik und Relativitätstheorie sollte unbedingt vorhanden sein!), trotzdem sehr spannend aber beide leider nur noch über Amzon.de oder ZVAB.com zu bekommen.

Es grüßt,
Stefan

Ulli
23.01.2008, 19:09
Hallo Stefan,

Der Begriff "Maschinen mit Bewußtsein" interessiert mich doch nun brennend: ist das die Vision, ein ungeborenes - also embryonales Gehirn, in einer Nährflüssigkeit eingebettet, mit Computern zu vernetzen - und in einem Raumschiff auf die Reise zu schicken?

Viele Grüße

Ulli

Mrcl77
23.01.2008, 23:25
Unsere Sonne hat noch eine geschätzte Lebensdauer von 5 Mrd. Jahren. Also nur die Ruhe.
Und dann empfinde ich die o.g. Aussage als Denkfehler: Wie kann etwas immaterielles wie Gedanken (Erinnerungen, Träume etc.) an etwas Irdisches wie einen Planeten gebunden sein?
Hallo ich finde es nur verwundernswert das es forscher gibt die so wage berechnungen anstreben. wie lange unsere sonne lebt. wie kann man sowas sagen, unsere sonne strahlt nur noch 5milliarden jahre. Welch ein forscher. traurig wie kann er das sagen wenn er noch nicht einmal in der lage ist seine eigene lebensdauer exakt zu errechnen . ich finde das traurig, ich glaube man will nur aufsehen erregen,mit wagen vermutungen und berechnungen.
wichtige fragen sind doch ,welche urkraft treibt den menschen vorran warum bewegt und dreht sich alles im unendlichen raum, welche kraft hat das alles ins rollen gebracht? wenn man eine taschenuhr baut muss man sie auch aufziehen damit sie läuft, jedes zahnrad hat seine funktion im uhrengehäuse jedes rädchen treibt das andere an.entfernt man eines ,es sei auch nur das kleinste zahnrädchen, funktioniert die uhr als ganzes nicht mehr.dieser eingriff hätte konsequenzen für die ganze uhr.so ist es mit der sonne.ist die sonne nur ein kleines zahnrädchen in unserem sonnensystem? hmm. Wenn diese wage berechnung eintrehten sollte bleibt unserer universum stehen. den die sonne ist das grosse schwungrad in unseren taschenuhrenuniversum.

eines möchte ich noch von mir geben.der körper ist nur die hardware der geist die software aber wie heisst der strom oder die energie die durch uns hindurch fliesst und uns wirken lässt.das sind doch mal wichtige fragen über die wir nachsinnen sollten. der geist ist unser eigen und unsere seele entschwindet nicht.die seele ist unsere software die in der hardware unseres körpers gefangen ist. unsere seele ist kein freier geist der abends umher fliegt und träume sind nur pogramme die abends in der ruhephase von unserem körper der hardware verarbeitet werden.zieht man den stecker der uns mit der lebensenergie versorgt , so gehen wir dahin. ich finde wenn man so darüber nachsinnt kommt man schnell auf den gedanken das es eine grosse macht gibt, die diese energie ist. und diese kostbare lebensenergie ist gott? diese energie hat ein bewusstsein.das ist das tolle. sie kann entscheiden zwischen gut und schlecht. würde der normale strom aus der steckdose unsere hardeware versorgen würden wir nur mechanisch reagieren.wir würden nichts hinterfragen nicht entfinden lieben und nicht entscheiden können zwischen gut und böse. ein programm würde den besten weg für sich errechnen und den weg gehen egal ob es gut oder schlecht ist.

Sekretär
24.01.2008, 09:55
Hallo Stefan,

Der Begriff "Maschinen mit Bewußtsein" interessiert mich doch nun brennend: ist das die Vision, ein ungeborenes - also embryonales Gehirn, in einer Nährflüssigkeit eingebettet, mit Computern zu vernetzen - und in einem Raumschiff auf die Reise zu schicken?

Viele Grüße

Ulli

Nein, es geht unter anderem um die Frage, wie lange man Körperteile eines Menschen durch Mechanik oder Elektronik ersetzen kann, bis man nicht mehr von einem Menschen sondern von einer Maschine mit Bewußtsein sprechen kann, also um die Frage, wo der Übergang des Bewußtseins/der Seele vom biologisch-körperlichen Gefäß in das maschinell-computerisierte Gefäß stattfindet.

Der Autor stellt die Hypothese auf, dass es Maschinen mit Bewußtsein geben wird, die sich zum Beispiel aus Computernetzwerken heraus entwickelt haben. Das Prinzip dahinter heißt Emergenz. Emergenz ist immer dann gegeben, wenn zwei Menschen (oder Maschinen) zusammen kommen. Beide haben bestimmte Fähigkeiten. Sie arbeiten zusammen und das Ergebnis ihrer Arbeit ist etwas Neues, was durch bloße Addition der Fähigkeiten beider Teilnehmer nicht zu möglich gewesen wäre.

Dies soll bereits in großen Computernetzwerken passieren (Hilfe mein Computer lebt!). Er beschreibt dies als eine Form der Evolution. Sie wird sich, so der Autor, ebenso schleichend vollziehen, wie die Evolution von Flora und Fauna, und sie wird sich seiner Meinung nach mit Hilfe des Menschen vollziehen. Der wird sie deshalb fördern, weil irgendwann (in fünf Milliaerden Jahren oder etwas früher) die Notwendigkeit besteht, die Erde zu verlassen. Um die Art zu erhalten, muss sie sich anpassen, zu Nanomaschine mit Bewußtsein werden.

Dies ist nötig, um die enormen Entfernungen innerhalb des Universums mit möglichst wenig energetischem Auwand (etwa als Segler vor dem Sonnenwind, so seine These) zu überbrücken auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Dazu müssen seiner Meinung nach Sonden gebaut werden, die diese künstliche/menschliche Intelligenz enthalten. Sie wird sich vor Ort selbst reproduzieren und das Systenm, in dem sie landet besiedeln. (Planwagen auf Aphla Zentauri!)

Ich kann mir zwar kaum vorstellen mit anderen Nano-Maschine jahrelange durchs All zu brausen, um dann auf einem Planeten mit gefroreneer Kohlenstoffoberfläche ums Lagerfeuer zu sitzen und Pläne fürs erste Blog-Haus zu zeichnen.

Spaß beiseite. Das Buch ist spannend, teilweise sehr speziell und natürlich sehr theoretisch - aber solche Bücher können Türen im Kopf öffnen, deshalb lese ich sie so gerne.

Es grüßt - noch von dieser Welt -

Stefan

Ulli
29.01.2008, 23:42
Hallo Sekretär,

"Dies ist nötig, um die enormen Entfernungen innerhalb des Universums mit möglichst wenig energetischem Auwand (etwa als Segler vor dem Sonnenwind, so seine These) zu überbrücken auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Dazu müssen seiner Meinung nach Sonden gebaut werden, die diese künstliche/menschliche Intelligenz enthalten. Sie wird sich vor Ort selbst reproduzieren und das Systenm, in dem sie landet besiedeln. (Planwagen auf Aphla Zentauri!) "

. . . würde diese Art der Erschließung neuer, interstellarer Siedlungsbereiche dann die Theorien Erich von Dänikens (waren die Götter Astronauten u. a. ) einholen? Oder wurde unsere Erde gar auf die gleiche Weise "besucht"? Oder werden wir besucht werden?

Grüße Ulli

sucher
30.01.2008, 08:11
aber solche Bücher können Türen im Kopf öffnen, deshalb lese ich sie so gerne.

So ging es mir in meiner Jugendzeit mit den Büchern von Lem, welche ich förmlich verschlungen habe.
Nicht nur das fiktiv - wissenschaftliche an sich, das ja mehr oder weniger den interessanten Handlungsrahmen bildet, sondern für mich auch zunehmend die Gedankenspiele des Autors, bei Lem nicht selten satirisch - humoristisch verpackt, was mögliche Begegnungen mit fremden Zivilisationen angeht. Das öffnet gedankliche Horizonte, und lenkt den Blick schon mal mehr über den Tellerrand.
Auch Isaac Asimov mit seinen Robotergeschichten lässt viele tiefgreifende Gedanken über das Leben an sich und den möglichen Sinn dahinter, zu.

liebe Grüsse, Tobias

Sekretär
30.01.2008, 09:34
. . . würde diese Art der Erschließung neuer, interstellarer Siedlungsbereiche dann die Theorien Erich von Dänikens (waren die Götter Astronauten u. a. ) einholen? Oder wurde unsere Erde gar auf die gleiche Weise "besucht"? Oder werden wir besucht werden?


Es geht nicht "Außerirdische" und mögliche Besuche. So etwas wird dort nicht erwähnt. Es geht um das Prinzip der Gene, die in ihnen gespeicherten Informationen unendlich lange weiterzugeben und zu verbreiten. Die Autoren betrachten auch das Wesen Mensch als Summe von Informationen, die transformiert in andere materielle Strukturen ihrer Meinung nach weiterbestehen könnte, wenn es ihr gelänge rechtzeitig vor Erlöschen des Lebens auf der Erde sich abzusetzen und sich auf die Suche nach neuen Lebensräumen außerhalb unseres Sonnensystems zu machen. Wobei die Autoren durchaus einkalkulieren, dass "Mensch" heute etwas völlig anderes bedeutet als in vielleicht ein bis zwei Millionen Jahren.

Wie gesagt: Es sind Gedankenmodelle auf der Basis physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Utopien, Hypothesen, aber nicht mit Däniken zu vergleichen.

Eher schon mit den Ideen von Hoimar von Ditfurth (Im Anfang ewar der Wasserstoff, Der Geist fiel nicht vom Himmel, Wir sind nicht von dieser Welt etc.). Nur dass diese Modelle in die Zukunft denken, während von Ditfurth eher unsere Herkunft überdenkt/überdacht hat.

Gruß Stefan

Ulli
31.01.2008, 23:57
Hallo Stefan,

„Es geht um das Prinzip der Gene, die in ihnen gespeicherten Informationen unendlich lange weiterzugeben und zu verbreiten.“

Eine „Initialpflanzung“, in ferne Lebensräume hinein, deren Lebewesen noch nicht unsere Entwicklungsstufe erreicht haben? Mahnend oder lehrend?

„Wobei die Autoren durchaus einkalkulieren, dass "Mensch" heute etwas völlig anderes bedeutet als in vielleicht ein bis zwei Millionen Jahren.“

Setzen wir voraus, dass es „Mensch“ dann noch auf diesem Erdball gibt. Berücksichtigen wir den, gemessen am bestimmbaren Alter der Erde (4,6 – 5 Milliard. Jahre?) relativ geringen Zeitraum von ca. 100.000 Jahren, in welchem wir ab dem Homo sapiens auf dem Erdball unterwegs sind – erscheinen sich unsere wissenschaftlichen und technischen Leistungen in den letzten 5.000 Jahren in einer steil ansteigenden Leistungskurve entwickelt zu haben. Was schaffen wir dann noch in 2 Mio. Jahren? Vielleicht aber geht es irgendwann einmal den umgekehrten Lauf. Wir verlieren unsere Fertigkeiten, vergessen die Zivilisation. Dann käme für uns so eine Sonde wie gerufen – wenn wir sie denn lesen können. Sicher wird irgendwo im Universum ein Pendant von uns vorhanden sein. Faszinierend die Vorstellung, dass diese genau wie wir Sonden ins All schicken und mit Teleskopen hineinhorchen.
Viele Grüße

Ulli

Freidenker
02.02.2008, 02:32
Einen herzlichen Gruß an alle die dieses Thema mit Leben erfüllen. Es ist überaus spannend und fasziniert auch mich seit vielen Jahren immer wieder auf's neue...

Es gibt nicht wenige die meinen unsere Erde sei das Zentrum unseres Herzens. Denken wir darüber kurz nach, kann man sich dieser Aussage durchaus anschließen. Wir leben hier, werden geboren und sterben - Generation um Generation. Dieser Umstand verbindet und führt zu solchen Aussagen. Aber ist das nicht nur eine Bekenntnis zu unseren Ahnen? Was steckt wirklich dahinter? Ich meine, und das wurde auch schon angesprochen, der Mensch hat eine großartige Entwicklung beschritten, nur im Geiste scheint er noch schwach.
Es ist mir manchmal unbegreiflich wie wir über uns selbst urteilen. Da ist die Rede von "hochentwickelt" oder "vielwissend"...doch schaue ich mich um so sehe ich Fragen, haufenweise Fragen die wiederum zu weiteren führen...wo sind die Antworten? Wir warten oftmals auf sie anstatt danach zu suchen. Nur wenige von uns, edle und kluge Mitmenschen, nehmen sich diesen Fragen an und beantworten uns einige wenige. Alberst Einstein war z.b. einer dieser Männer.

Die Wiege der Menschheit, frage ich danach, erhalte ich Afrika als Antwort. Bewerten wir diese Antwort aus Sicht der heutigen Perspektive mag sie uns richtig erscheinen. "Morgen" schon, sofern wir dafür bereit sind, könnte sich das ändern. - Um uns herum erschließt sich die Welt -, ein ähnliches Beispiel. Gemeint ist damit all zu oft Mutter Erde.
Ich frage in die Runde, wann sind wir geistig soweit das wir den Nabel unserer Welt wahrhaftiger erkennen als heute? Wir müssen uns dazu trennen, vom Mutternabel Erde! Jeder Säugling durchlebt bei Geburt diesen schmerzlosen Prozess um endlich nach für ihn langer Zeit in neue Dimensionen vorzudringen. Ist das nicht auch für uns alle als Ganzes an der Zeit? Der nächste Schritt liegt vor uns, wir müssen nur mutig genug sein ihn zu beschreiten.
Und dann, wer weiß wann es soweit ist...dann heißt es:

Die Wiege der Menschheit ist der Planet Erde, unsere Welt liegt um ihn herum.

Ich bin frohen Mutes das der homo sapiens in der x-ten Erdenzivilisation endlich durch diese Türe schreitet....

Liebe Grüße Nurax

Wenn ich noch anmerken darf...der übernächste Schritt in der Entwicklung liegt ebenso im Bewusstsein vor uns. An den Endpunkten des uns erechenbaren Weltraumes, hier als Unendlichkeit beschrieben, wartet bereits die nächste Dimensionsöffnung...

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Edit: Meine wissenschaftliche Grundlagenforschung ist in diesem Forum beendet. Ich werde daher auf mögliche Antworten bezüglich dieses Beitrages nicht mehr antworten können. Ich bitte das zu berücksichtigen.
Hallo Nurax,

ich hab zwei Fragen. Warum wurden Deine Beiträge hier im Forum nicht gewünscht? Meine Vermutung: Wenn ich Deine Zeilen richtig gelesen habe, waren Deine Ausführung Philosophischer Natur bis hin zur Quantenmechanik, oder? Die aktuelle Forumsdiskusion scheint sich auf den technischen (greifbaren) Part zu konzentrieren.
Und da die zweite Frage: In weit werden philosophische Meinungen tolleriert und akzeptiert?

Viele Grüße

Freidenker

Freidenker
02.02.2008, 02:46
Vielleicht aber geht es irgendwann einmal den umgekehrten Lauf. Wir verlieren unsere Fertigkeiten, vergessen die Zivilisation. Dann käme für uns so eine Sonde wie gerufen – wenn wir sie denn lesen können.


Hallo Stefan,

dieser Gedanke beschäftigt mich schon seit einiger Zeit.
In Büchern wie "Wenn Seelen Schöpergötter werden" oder ähnlichen werden von Zyklen gesprochen, in denen gewisse mentale Veränderungen angesprochen werden, die die Menschen durchlaufen bis hin zu Hochkulturen. Ich glaube, dass es teil des Plans ist, von Zeit zu Zeit von "0" anfangen zu müssen. Um gewisse Entwicklungsstufen zu ermöglichen.
Bitte sagt mir, wenn dies zu phisophisch war für diese Beiträge :)

Viele Grüße Bernd
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Die wahre Begrenzung der Möglichkeiten beginnt im Kopf. Genau wie die Idee der Erweiterung.