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cRAwler23
27.12.2007, 16:20
ollaH
Die Freimaurerei wirft für Außenstehende mehr Fragen auf als beantwortet werden können ... das wissen sicherlich alle neugierigen Geister hier und dort ...
Die Logen aller Welt so kann ich mir denken haben ja gewisse Reglements wie man mit der Öffentlichkeit umzugehen hat ...
Mir ist aufgefallen das es immer sehr widersprüchliche Ansichten in der Medienwelt gibt . Ich selbst schaue kaum TV und auch politische und Klatsch Zeitschriften an . Jedoch ließt man immer wieder hier und dort ein wenig von Freimaurern und gewissen Verschwörungen und co. . In manchen Medien wird nur positives berichten in anderen nur negatives aber wieder andere mischen positives mit negativen aber der Großteil denkt über die Freimaurerei nur schwarz/weiß ...
Wie geht ihr selbst mit der Welt der Medien um ? Schaltet ihr die Glotze an ? Oder schlagt die tägliche Zeitung auf ? Oder surft ihr durch die weiten des Web's um an eure tägliche Dosis von Neuigkeiten zu kommen ?
Ich selbst sehe die Freimaurerei (auch wenn ich kein Mitglied bin) weder positiv noch negativ sondern ehr grau und bunt . Aber die Medien tun dies nur selten oder ? Was meint ihr ?
Noch etwas von meiner Seite aus ... die allgemeine Angst vor dem gläsernen Menschen ist auch zweischneidig . Ich habe nichts zu verbergen und Geheimnisse werfen immer lästige Fragen auf ...
Habt ihr private Medienwelten ? Webseiten, Profile und dergleichen ?
(nicht alle sind gezwungen geheimnisvoll zu sein *g*)
Da es "den Freimaurer" nicht gibt, wird diese Fragen nur jeder für sich höchst selber beantworten können. Generell kann man wohl nur sagen, dass das Verhalten eines Freimaurers im Alltag nicht anders ist als von anderen Menschen auch. Denn wir sind genau so Menschen wie jeder.
Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich TV sehe, ins Kino gehe, Zeitung lese, Zeitschriften abboniere, Radio höre usw. wie ich es genau so tun würde, wenn ich kein Freimaurer wäre.
In dem Medien erscheint so wenig über Freimaurer, dass man damit kaum behelligt wird. Und wenn mal ein Bericht im P.M. Magazin steht, oder zum Goethejahr mal etwas in der Tagespresse steht, dann lese ich das mit genau so einem Interesse wie vielleicht ein Fallschirmspringer einen Bericht über Fallschirmspringen lesen würde.
Man ärgert sich über gefärbte Berichterstattung, man lächelt über die Wissenslücken und Fehlinterpretationen des Autors, ... was man eben so macht wenn man "Insider" ist und es etwas besser weiß. Aber wie gesagt, das ist so selten, dass man schon gezielt nach Freimaurer-Berichten suchen muss.
Ich habe weder eine Webseite noch ein Blog oder sonst was. Das ist aber meine persönliche Ansicht, denn ich bin nicht sonderlich sendungsbedürftig. Auch wenn ich kein Freimaurer wäre würde ich nicht mein Tagebuch draußen an meine Haustür nageln, damit jeder darin lesen kann.
Viele Grüße,
Thomas
Schwarzbär
28.12.2007, 07:22
Den persönlichen Ansichten von Oberon kann ich mich mich anschließen. Auch ich besitze kein ausgeprägtes Sendebewußtsein.
Allerdings ist dei deutsche Freimaurerei recht rege, was die Präsenz im Netz angeht. www.internetloge.de wurde als gute, seriöse Quelle für Informationen bereits genannt. Die Seiten der Großlogen zählen auch dazu. Daneben haben die Logen i.d.R. ihre mal laienhaften, mal etwas professionelleren Internetpräsenzen.
cRAwler23
28.12.2007, 14:12
@ Oberon
Da hast du (haben sie) natürlich recht .
Und ich zweifle auch nicht an den typisch menschlichen Verhaltensformen denn die sind ja bekanntlich unabhängig von Überzeugungen, Philosophien und Glaubensrichtungen ...
Gibt natürlich auch Menschen die ihre Überzeugungen zum Lebensinhalt machen .
Zu den Menschen die ihre Lebensgeschichten (blogs usw.) in aller Öffentlichkeit an Haustüren nageln.
Jedoch muss ich zugeben das ich zu Profilmenschen gehöre .
Ich will mich hier in diesem Thema nicht zentral auf die Freimaurerei beziehen sondern ehr auf die Menschen hinter dieser "Bruderschaft" (darf ich das so nennen ?) gerade im Bezug auf die Medien ... Ihr habt es ja schon erwähnt das ihr ganz normal auch mal ins Kino geht (das mache ich auch gern wenn mal ein guter Streifen kommt ;))
Wie geht ihr jedoch damit um wenn mal wieder in Medien Unsinn behauptet wird über die Freimaurer (und wie so oft über Verschwörungstheorien), schmunzelt ihr über so etwas, fühlt ihr euch angegriffen ?
Es ist ja nur so das man selbst und ganz besonders häufig Medien es schaffen historische Verallgemeinerungen für den otto-normal Glotzer so zusammen zu pressen das die Details egal werden . Bei manchen Berichten da will ich manchmal doch etwas genauer hinter die Kulissen blicken dürfen (nicht nur bei Themen wie Freimaurerei) jedoch wird der Inhalt manchmal sogar bei seriösen Quellen gestutzt . Gerade vor kurzem habe ich ein Buch über Freimaurerei gelesen in dem etwas von den Freimaurern im 2.WK berichtet wurde und davon habe ich bis vor kurzem überhaupt nichts gewusst das es auch unter den Nazis, Kommunisten, Feudalisten regelrechte Freimaurerverfolgungen gab . Da war ich wirklich etwas geschockt darüber das man so wenig über solche Dinge in den Medien egal ob TV, Zeitung und co erfahren konnte . Als ich davon gehört habe, habe ich selbst mich dazu durchgerungen etwas mehr darüber zu erfahren und erst wenn man selbst aktiver wird erweitert sich das eigene Vorstellungsvermögen (das dürfte ja bekannt sein) . In unserer örtlichen Loge (in Magdeburg) gab es jemanden der noch aus der zeit der Verfolgungen stammt und es hat mich umgehauen was man alles erfährt (aber erst dann wenn man selbst Initiative ergreift)
Vertraut ihr auf die alltäglichen Medien ? Oder forscht ihr lieber selbst nach ?
PS: ja es ist mir bewusst das es „den Freimaurer“ nicht gibt aber man kann ja auch sagen eine Person mit freimaurerischen Interessen aber ich glaube da klingt „der Freimaurer“ etwas umgänglicher ;)
Noch eine Frage wenn ich die frage hier fragen darf ;)
Das Vermächtnis der Tempelritter
Das Vermächtnis des geheimen Buches
Beides breite Hollywood-Streifen in denen es in mancher Hinsicht um Freimaurerei geht und gewisse "Geheimnisse" ...
Was haltet ihr von solchen Filmen ?
Hallo Crawler,
zum Thema Sie und Du gibt es hier im Forum schon Beiträge. Ich persönlich halte mich hier im Forum an das im Internet übliche anglo-deutsche Du. Bei persönlichen Gesprächen mit Suchenden sieht das bei mir anders aus.
dieser "Bruderschaft" (darf ich das so nennen ?)
Diese Bezeichnung ist durchaus richtig.
schmunzelt ihr über so etwas, fühlt ihr euch angegriffen ?
Das hängt natürlich von dem Beitrag ab. Bei den meisten Beiträgen muss ich schon schmunzeln. Es ist wirklich faszinierend, zu was für einem tollen Machtapparat ich gehöre, wenn man manchen Medien glauben möchte. Die Augen verdrehe ich meist, wenn mir mal wieder erklärt wird, wie wenig ich als "kleines Rädchen" weiß, weil ich ja ständig von den Mächtigen belogen werde, wie viel aber die Außenstehenden aus ihren totsicheren Quellen erfahren haben.
Sowas kommt aber meist in persönlichen Gesprächen, weniger in den großen Medien. Als Angriff sehe ich das aber nicht. Ich habe auf aufgehört zu glauben, mit Information könnte ich allen ihre Flausen austreiben. Es gibt auch viele Verstandesimmune und Informationsresistente Menschen. Das muss man einfach hinnehmen.
Gerade vor kurzem habe ich ein Buch über Freimaurerei gelesen in dem etwas von den Freimaurern im 2.WK berichtet wurde und davon habe ich bis vor kurzem überhaupt nichts gewusst das es auch unter den Nazis, Kommunisten, Feudalisten regelrechte Freimaurerverfolgungen gab .
In der Tat, die Logen wurden zwangsweise geschlossen, oftmals die Logenhäuser konfisziert oder Zwangsversteigert. Das Logeninventar zu Freimaurermuseen zusammengetragen, die eher einer Geisterbahn oder dem London Dungeon ähnelten. Ganz empfehlenswert finde ich das Buch "Winkelmaß und Hakenkreuz". Ich habe es grade verliehen, daher komme ich nicht auf den Verlag und die ISBN. Es eignet sich aber nicht als Anfangslektüre.
Vertraut ihr auf die alltäglichen Medien ? Oder forscht ihr lieber selbst nach ?
Für Geschichtsforschung sollte man nie auf die Medien warten, egal ob Freimaurer oder nicht. Es gibt durchaus ernsthafte Geschichtsforscher und auch Laien, die sich mit den Ursprüngen und dem Werdegang der Freimaurerei beschäftigen.
Das Vermächtnis der Tempelritter
Das Vermächtnis des geheimen Buches
Ich kenne nur den ersten Film und finde ihn sehr gut. Nur ist er natürlich keine Dokumentation, das sollte man nicht vergessen. Schon allein die dort erzählte Entstehungsgeschichte der Freimaurerei ist eigentlich eine Unverschämtheit .... eine verzeihliche, denn sie will ja nicht die Wahrheit darstellen.
Denn dort wird die Freimaurerei als amerikanische "Erfindung" zum Schutz vor den bösen Engländern dargestellt. Dabei existierte die Freimaurerei in England schon, als es die USA noch gar nicht gab.
Aber wer diese Geschichte glauben will, der muss auch glauben, dass es vor langer Zeit in einer weit weit entfernten Galaxis ein böses Imperium gab.
Viele Grüße,
Thomas
cRAwler23
28.12.2007, 16:13
>>> Aber wer diese Geschichte glauben will, der muss auch glauben, dass es vor langer Zeit in einer weit weit entfernten Galaxis ein böses Imperium gab. <<<
Hehe so schaut’s aus, aber gibt genug die Probleme damit haben Fiktion und Realität auseinander zu halten . Ich schaue mir gern fiktive Geschichten an, so kurios es ist, selbst in den surrealsten Filmen findet man Quäntchen an Wahrheit .
Bestes Beispiel bei solchen Filmen aus physikalischer Sicht, das es keinen Schall im Tiefenraum gibt (also Weltraum ohne Nebel und so weiter) dennoch hört man die Explosionen krachen und viele glauben es sogar ;)
Genau so wie in diesen beiden Filmen viele glauben das es so ist wie dort geschildert (obwohl ich der Meinung bin das die Freimaurer dort nicht in schlechte Licht gedrückt wurden) dennoch ist da viel an Fiktion enthalten .
Im "Vermächtnis der Tempelritter" kommen die Freimaurer sogar sehr gut weg, als weise, ehrenhafte Bewacher eines alten Schatzes usw., aber die dargestellte Historie ist nunmal Fiktion.
Viele Grüße,
Thomas
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