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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freimaurerei im Roman


Moritz
14.09.2007, 14:17
Hallo Ihr Lieben,

ich bin vor 3 Tagen in der Buchhandlung über ein Buch gestolpert, dass ich allen Krimi-/Thrillerfreunden empfehlen möchte:

Es heißt "Das Schattenritual" von Eric Giacometti und ist im rororo-Verlag erschienen. (ISBN 978-3-499-24335-6)

Was mir persönlich sehr gut an dem Buch gefallen hat, ist dass das Buch einen starken Bezug zur Freimaurerei hat (viele der Protagonisten sind FM) aber die üblichen Klischees nur als genau das (eben als Klischees) darstellt. Es ist, soweit ich das beurteilen kann sauber recherchiert und auf der einen Seite als Thriller wirklich spannend zu lesen, auf der anderen Seite gibt es den Verschwörungstheoretikern eben keinen Vorschub, auch wenn es sich mit einigen Vorwürfen auseinandersetzt.

Es kommt aus/spielt in Frankreich und ist dementsprechend auf die dortigen Verhältnisse zu sehen. Es zeigt (nach meinem Verständniss) sehr schön den Unterschied zwischen der Grand Loge de France und dem Grand Orient de France auf. Denn ja, dort sind auch Frauen FM. Und eine von ihnen wird mit drei Schlägen (auf die Schulter, das Genick und den Kopf) getötet. Mehr möchte ich aber aus dem Inhalt erst einmal nicht erzählen.

Vielleicht hat es der eine oder andere schon gelesen oder mag es noch lesen.

Gruß

Markus

Schwarzbär
15.09.2007, 18:55
Lieber Moritz,

ich widerspreche Dir nur ungern und Literatur ist zu einem guten teil Geschmackssache, aber dieser Roman ist - meines Erachtens nach - absoluter Mist. Holperig geschrieben, teilweise dümmliche, vorhersehbare Handlung, haarsträubende Dialoge, die Übersetzung (gerade der Ritualszenen) ist dürftig.
Ich kann es nicht empfehlen.

Moritz
15.09.2007, 23:56
Lieber Schwarzbär,

ich habe es ja auch nicht als Lehrbuch für FM angesehen. Ich fand es eigentlich nicht holprig geschrieben (aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur durch Harry Potter verseucht :hmmm:).

Was die Ritualszenen angeht, kann ich mir natürlich kein Urteil erlauben, aber das was dort über die Tempelarbeiten an sich, und die Gefühle der Brüder dabei, geschrieben wurde klang für mich plausibel. Ist es das nicht?

Ich kenne das neue Buch von Dan Brown zwar noch nicht, denke aber, dass es sich wesentlich besser liest. Aber der Wahrheitsgehalt was die FM angeht dürfte hier größer sein.

Und es sei auch nicht verschwiegen, dass es nichts für zarte Gemüter ist. (Als ich meiner Frau vom Gärtner erzählt habe war sie schon bedient...)

Nein, es ist sicher kein großes Werk der Weltliteratur aber ich fand es spannend!

Herzlichen Gruß

Markus

Schwarzbär
16.09.2007, 06:39
Lieber Schwarzbär,

ich habe es ja auch nicht als Lehrbuch für FM angesehen. Ich fand es eigentlich nicht holprig geschrieben (aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur durch Harry Potter verseucht :hmmm:).

Ich auch nicht. Es ist nun mal Fiktion, aber auch im Bereich Mystery-Thriller gibt es gute und schlechte. Dan Brown ist, bei aller Effekthascherei, sprachlich deutlich besser.

Was die Ritualszenen angeht, kann ich mir natürlich kein Urteil erlauben, aber das was dort über die Tempelarbeiten an sich, und die Gefühle der Brüder dabei, geschrieben wurde klang für mich plausibel. Ist es das nicht?

Ich glaube, das kann man nicht beschreiben, da ein allgemein bekanntes Pendant fehlt. Dies ist auch der Grund, warum Brr., darauf angesprochen immer mit dem Stereotyp antworten, das könne man nicht schildern, das müsse man erleben. Das sagen sie nur, weil ihnen die sprachlichen Mittel und die passenden Vergleiche fehlen, wie unserem Autor auch.
Ich kann es ebenso wenig beschreiben, gleiche aber meine Empfindungen mit dem Geschriebenen ab und muß sagen: 5, setzen!

Ich kenne das neue Buch von Dan Brown zwar noch nicht, denke aber, dass es sich wesentlich besser liest. Aber der Wahrheitsgehalt was die FM angeht dürfte hier größer sein.

Lieber Markus, weder im vorliegenden noch in Dan Browns Fall geht es um Wahrheitsgehalt. Es geht allenfalls um Unterhaltung, aber in erster Linie geht es um Auflage. Unser Bund eignet sich eben besonders für Genres dieser Art: Geheimnis, Verschwörung, Rituale, die Außenstehende nicht verstehen, die Mischung ist perfekt, um Romanhandlungen damit zu befeuern. Mit hängt es allerdings zum Hals raus und die Öffentlichkeit, die Dan Brown mit seinem nächsten Schinken schaffen wird, steht auch im krassen Gegensatz zu dem, was diese Großlogen hier mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit schaffen wollen: sachliche Aufklärung. Statt dessen wird es schrill werden, befürchte ich.

Ahura Mazda
16.09.2007, 11:17
Lieber Markus, weder im vorliegenden noch in Dan Browns Fall geht es um Wahrheitsgehalt. Es geht allenfalls um Unterhaltung, aber in erster Linie geht es um Auflage. Unser Bund eignet sich eben besonders für Genres dieser Art: Geheimnis, Verschwörung, Rituale, die Außenstehende nicht verstehen, die Mischung ist perfekt, um Romanhandlungen damit zu befeuern. Mit hängt es allerdings zum Hals raus und die Öffentlichkeit, die Dan Brown mit seinem nächsten Schinken schaffen wird, steht auch im krassen Gegensatz zu dem, was diese Großlogen hier mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit schaffen wollen: sachliche Aufklärung. Statt dessen wird es schrill werden, befürchte ich.

Ich hoffe doch dass der Öffentlichkeit bewusst bleibt, dass es sich um einen Roman handelt, und dass es für eine wirksame Beeinflussung der Öffentlichkeit einfach nicht reicht!
Aber daher mein Appell an alle FM welche der Öffentlichkeitsarbeit so kritisch gegenüber stehen.
Wollen die FM sich gesellschaftlich nicht ins Abseits manövrieren müssen Sie entsprechend der heutigen Datenflut ebenfalls zu den entsprechenden Medien greifen und Ihre Botschaft einbringen.
Zum Marktschreier soll hier niemand gemacht werden, aber mit dem Forum in dieser Form ist z.B. eine sehr schöne leicht zu erreichende Plattform gelungen.
In diesem Zusammenhang möchte ich an alle am Forum initiativ beteiligten meinen Respekt aussprechen.
Wenn ich mir andere Foren im Internet betrachte, artet es in aller Regel innerhalb kürzester Zeit aus.
Hier haben die FM es geschafft die Gradwanderung zu meistern und ein kleines Juwel in die Welt gesetzt.
Ich bedanke mich hiermit bei diesem Forum und ihren beteiligten, weiter so!

Gruß Andreas

oberon
16.09.2007, 14:00
:blush:

Schwarzbär
16.09.2007, 18:22
Nicht so schüchtern. Ihr Moderatoren leistet wirklich eine vorzügliche Arbeit!

Moritz
16.09.2007, 21:53
Dem schließe ich mich vorbehaltlos an!

Penta
22.09.2007, 02:22
Christian Jacqs: Der Mönch und der Meister, rororo 1998, hat einen historischen Kern: http://de.wikipedia.org/wiki/Libert%C3%A9_ch%C3%A9rie_%28Freimaurerei%29

Halte diesen Roman für lesenswert. Als Unterhaltungsliteratur, versteht sich. Nicht als seriöse Information über Freimaurerei! Wer solche sucht, nutze man das Internationale Freimaurer Lexikon.

Malakim
23.09.2007, 19:30
Da wir hioer ja unter der Übnerschrift "Freimaurerei im Roman" schreiben möchte ich gerne auch zwei Romane nennen in denen die Freimaurerei eine Rolle spielt:

Rudyard Kipling:
Kim

und, ja auch da findet sich einige zur FM wenn man nicht die Kinderbuchvariante wählt:
Rudyard Kipling:
Das Jungel Buch


:yes:

Schwarzbär
23.09.2007, 19:43
Wenn Br. Kipling erwähnt wird, dann sollte man sich vor allem die Verfilmung von "Der Mann, der König sein wollte" ansehen. Auch da gibt es freimaurerische Aspekte.

aspera
23.09.2007, 19:58
Ich hätte auch noch einen kleinen Beitrag zum Thema Freimaurerromane: Goldblond von Tom Wolf
erschienen 2005, ist ein Krimi.

htx
24.09.2007, 09:57
Berufsbedingt lese ich nunmal viel. :angel:

Nicht selten - insbesondere seit den Erfolgen von Dan Brown - kommen die Freimaurer als "Geheimnisvolle Gesellschaft" im Roman daher. Mal positiv als Retter, mal neutral und mal negativ als große Weltverschwörer.

Als Beispiel, weil wirklich spannend und in meinen Augen sehr lesenswert, möchte ich hier mal "Projekt Babylon" und "Projekt Sakkara" von Andreas Wilhelm nennen.
Die Freimaurer kommen hier sehr undurchsichtig, nicht negativ, aber auch fern der Realität vor (z.B. die Großmeisterin ist ein Frau :rolleyes2:.)

mcblubb
24.09.2007, 11:39
Auch in dem Kriminalroman "Unvergessen" von Richard Riefler gibt es einen Bezug zur Freimaurerei.

Ich habe Ihn aber noch nicht selbst gelesen.

Gruß

MC

Penta
25.09.2007, 10:36
Cool ist Conan Doyle (Sollte man immer wieder lesen). In einigen seiner Sherlock Holmes-Geschichten erwähnt Holmes die Freimaurerei. Der Autor war Bruder.

Theo
28.09.2007, 20:37
Hallo in die Runde!

Ich habe gerade Kiplings "Der Mann der König sein wollte" gelesen - etwas skurril auf Deutsch, weil in meiner Version der Übersetzer (Gustav Meyrink) das "pidgin-englisch" von Kipling ins bayrische übersetzt hat. Über den Inhalt würd ich gern diskutieren, wenn es hier Leute gibt, die die Geschichte auch kennen... Ist natürlich fiction, aber woher nimmt Kipling diesen Bezug: Zeichen / Griffe in einer Kultur jenseits der "sieben Berge" im Norden Indiens bekannt? Versucht er da einen "arischen" Bezug? (Ich meine mit "arisch" jetzt natürlich nicht die Idiotie der Nazis, sondern quasi den indo-germanischen Zusammenhang, der sich ja auch sprachlich widerspiegelt) Und damit eine mythische Herleitung über die Bauhütten hinaus?

Nebenbei : sah ich neulich eine Ankündigung einer Lesung aus dem Roman "Die Freimaurerin" - kennt jemand das Buch??? Klang nach Schmarrn, aber vielleicht täusche ich mihc?

Schwarzbär
29.09.2007, 07:28
Nebenbei : sah ich neulich eine Ankündigung einer Lesung aus dem Roman "Die Freimaurerin" - kennt jemand das Buch??? Klang nach Schmarrn, aber vielleicht täusche ich mihc?

Klingt wie die "Päpstin"

Ich kenne das Buch nicht, kann mir also kein Urteil erlauben. Klingt trotzdem idiotisch, schon weil es ganz selbstverständlich Freimaurerinnen gibt und der Sensationswert, der bspw. in "Päpstin" liegt hier nicht funktioniert.

Klingt irgendwie nach Schund.

Theo
02.10.2007, 22:07
Schund... so erschien mir das auch! So nach dem Motto "historischer Roman schnell gestrickt nach Schema F mit ordentlich Verschwörung drin" :icon_smile_lachuh:

Mein "Kipling"-Thema ist etwas untergegangen... findet sich ein Gesprächspartner dafür??? :no:

Herzliche Grüße
Theo

Penta
03.10.2007, 08:05
Mein "Kipling"-Thema ist etwas untergegangen... findet sich ein Gesprächspartner dafür??? :no:

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Hallo in die Runde!

Ich habe gerade Kiplings "Der Mann der König sein wollte" gelesen - etwas skurril auf Deutsch, weil in meiner Version der Übersetzer (Gustav Meyrink) das "pidgin-englisch" von Kipling ins bayrische übersetzt hat. Über den Inhalt würd ich gern diskutieren, wenn es hier Leute gibt, die die Geschichte auch kennen... Ist natürlich fiction, aber woher nimmt Kipling diesen Bezug: Zeichen / Griffe in einer Kultur jenseits der "sieben Berge" im Norden Indiens bekannt?



Hallo Theo,

"Einmal wie Kipling schreiben und dann sterben!", könnte man mir als Motto anpinnen.

Trotzdem hab ich keine Idee, woher K. diesen Stoff hatte. Es müssten sich aber unschwer Literaturwissenschaftler finden lassen, die dem nachgingen.

Vielleicht versuchen Sie's mit Peter Haining, dem Herausgeber von Kiplings Phantastischen Erzählungen bei Ullstein. Der Plot kommt mir für eine K.-Story derart abstrus vor, dass ich davon ausgehe, er wollte damit etwas Bestimmtes sagen (Nur was? Und wem?). Sie enthält meines Erachtens keinen wie sonst bei K. üblichen Plot.

Dass K. Freimaurer war, dürfte bekannt sein.

Theo
03.10.2007, 19:51
Hallo Penta,
ja, dass Kipling Freimaurer war, ist mir bekannt, es gibt ja von ihm auch ein wirklich schönes Gedicht über die "mother lodge" :yes:

Nach Haining werde ich mal stöbern. Eigentlich ists ja bei einer "unterhaltenden" story egal, aber ich geh so gern den Dingen auf den Grund, und vielleicht findet sich ja von Kipling irgendwo eine Aussage über diese Geschichte - was er damit vermitteln wollte etc.

Danke für den Tipp und herzliche Grüße
Theo

Mauerblum
04.10.2007, 01:08
Trotzdem hab ich keine Idee, woher K. diesen Stoff hatte. Es müssten sich aber unschwer Literaturwissenschaftler finden lassen, die dem nachgingen.

Vielleicht versuchen Sie's mit Peter Haining, dem Herausgeber von Kiplings Phantastischen Erzählungen bei Ullstein. Der Plot kommt mir für eine K.-Story derart abstrus vor, dass ich davon ausgehe, er wollte damit etwas Bestimmtes sagen (Nur was? Und wem?). Sie enthält meines Erachtens keinen wie sonst bei K. üblichen Plot.Servus Penta und Theo,

bin zwar kein Kipling-Experte, habe aber kürzlich, auf einer meiner (für gewöhnlich finanziell ruinösen) Antiquariatstouren, ein noch recht aktuelles Buch in der Hand gehabt, das sich mit genau diesem Thema beschäftigt: Ben Macintyre, Der Mann, der König war: Ein Amerikaner in Afghanistan. Ich habe das Buch nicht gelesen, da ich es schließlich doch nicht gekauft habe (es war in ziemlich schlechtem Zustand), aber vom Durchblättern kann ich sagen, daß es die Geschichte Josiah Harlans erzählt, eines amerikanischen Abenteurers, der in den frühen 1840ern Herrscher eines Kleinkönigreiches in Afghanistan wurde. Auf seiner Biographie soll Kiplings Kurzgeschichte The Man Who Would Be King basieren. Letztere hat Kipling übrigens bereits als 22jähriger geschrieben, was vielleicht erklärt, warum sie sich von dem reifen Stil seines späteren Werks so unterscheidet.

Beste Grüße,
Mauerblum

Schwarzbär
04.10.2007, 07:38
Ben Macintyre: Der Mann, der König war. Ein Amerikaner in Afghanistan. Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins, Frankfurt/M. 2005, ISBN 3-8077-1005-1

Theo
04.10.2007, 20:02
Hallo Mauerblum, Hallo Schwarzbär,
na, das ist ja mal ein Tipp! Unabhängig von Kipling klingt das, was auf der site von Zweitausendeins steht, so rasant, dass ich mir das Buch doch glatt mal bestellen werde - so kommt man vom Hölzchen aufs Stöckchen und das Bücherregal, das gerade über den Umweg "bookcrossing" etwas geleert wurde, füllt sich munter aufs Neue :angel:

Vielen Dank Euch!
Theo

Mauerblum
04.10.2007, 21:42
Lieber Theo,

gern geschehn. Sag' mal, "bookcrossing" -- ist das 'was neues?

Für Aufklärung dankt

Mauerblum

Theo
04.10.2007, 22:28
Hallo Mauerblum!

das ist jetzt wohl "off topic" :angel: (sorry Admins...):
Bookcrossing ist Büchertausch der neuen Art. Du lässt irgendwo ein Buch liegen, jemand anderes nimmt es mit und liest es (oder auch nicht), lässt es dann wieder irgendwo liegen etcetc. Und Du nimmst Bücher mit, wo immer Du sie findest. Die Kommunikation aber läuft halt über das WWW

Praktisch funktioniert es so, dass man sich bei bookcrossing.com oder besser bookcrossers.de Etiketten runterlädt, die man in seine Bücher klebt, und diese lässt man dann irgendwo liegen. Auf der website hinterlässt man, wo man sein Buch hat "fallen" lassen, auf dem Etikett trägt man eine Nummer ein, die einem von der Website genannt wird, so dass jeder Finder das Buch bewerten, seinen KOmmentar abgeben und seine nächste "Ablagestelle" kundtun kann. Absolut ulkig, welche Reisen diese Bücher z.T. unternehmen!!! Ich finde, eine erheblich pfiffigere Methode, als die Bücher ins Altpapier zu tun!

In größeren Städten gibt es "Zentralen", wo Bücher immer wieder abgelegt werden, Kneipen richten z.B. "bookcrossing"-Regale ein. Viel Spaß damit! Ich hab schon echte "Schätze" gefunden (behalten ist auch erlaubt...), außerdem kommt man - mal wieder - vom H. aufs S. ... (über Kommentare, Nachfragen, Kontakte zu Lesern wasweißichwo).

Grüße!
Theo

Mauerblum
04.10.2007, 23:11
Lieber Theo,

toll!

Vielen Dank für die Aufklärung, und beste Grüße zurück von

Mauerblum
~~~~~~

Liebe Admins, auch meinerseits sorry for being OT. Mauerblum
~~~~~~

("alsowiewardas...wwwpunktbookcrossingpunktcom...aha...toll!")

Penta
05.10.2007, 12:48
Auf seiner Biographie soll Kiplings Kurzgeschichte The Man Who Would Be King basieren. Letztere hat Kipling übrigens bereits als 22jähriger geschrieben, was vielleicht erklärt, warum sie sich von dem reifen Stil seines späteren Werks so unterscheidet.



Liebe(r?) Mauerblum,

besten Dank!

Theo
07.10.2007, 22:15
:blush: Hallo Mauerblum - danke und gern! schon neue Bücher "released"??? :-)
Mein Exemplar der "wahren Geschichte" kommt nächste Woche, ich bin gespannt auf den "König von Afghanistan!"
Herzliche Grüße
Theo

Theo
10.10.2007, 21:03
Guten Abend allerseits!

Heute ist das Exemplar "Ben Macintyre: Der Mann, der König war." bei mir eingetroffen, und auf der Rückfahrt per Bahn habe ich schon etwas schmökern können: lässt sich gut an, ist flüssig und kenntnisreich geschrieben (Mcintyre ist Journalist und war selbst in Afghanistan unterwegs) und macht Lust auf mehr. Interessant dass der "echte" Mann, der König wurde, tatsächlich Freimaurer (und Quäker) war - da hat Kipling ja den perfekten Stoff gefunden :yes:.
Nun, ich bin erst am Anfang, aber ich freu mich auf die Nachtlektüre!

Grüße!
Theo