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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage zur Mitgliedschaft


Franklin B.
04.07.2007, 07:44
Grüße,

Ich habe ein paar Fragen zur Mitgliedschaft bei den Freimaurern:

1. Gibt es einen kostenpflichtigen Mitgliedsbeitrag?
2. Wie kann man sich anmelden?
3. Wie wird ein neues Mitglied eingeweiht (irgendwelche bestimmten Begrüßungsrituale?)


Ich hoffe, dass sich jemand mit diesen Fragen beschäftigt und mir möglichst schnell und ausgiebig Antwort gibt.

Grüße
Dennis Kuhlmann

christoph
04.07.2007, 08:53
Grüße,

Ich habe ein paar Fragen zur Mitgliedschaft bei den Freimaurern:

1. Gibt es einen kostenpflichtigen Mitgliedsbeitrag?
2. Wie kann man sich anmelden?
3. Wie wird ein neues Mitglied eingeweiht (irgendwelche bestimmten Begrüßungsrituale?)


Ich hoffe, dass sich jemand mit diesen Fragen beschäftigt und mir möglichst schnell und ausgiebig Antwort gibt.

Grüße
Dennis Kuhlmann

Lieber Dennis,

da Sie um eine schnelle Antwort baten, eine schnelle Antwort.

Frage 1: ja, ist von Loge zu Loge unterschiedlich, liegt erfahrungsgemäß im Rahmen der Beiträge von z. B. Tennisvereinen.

Frage 2: Der Weg in die Loge führt immer über eine Loge! Also, sich erkundigen, wo es Logen im eigenen Bereich gibt, (zum Beispiel hier in diesem Forum einen der Admins per PN ansprechen), sich mit diesen Logen in Verbindung setzen (Achtung zur Zeit sind Logenferien!) und dann sich einladen lassen.

Frage 3: ja!! Über die Art der Aufnahme wird grundsätzlich nicht detailliert mit Nicht Logenmitgliedern gesprochen! Der Grund dafür ist, einem Mann, der in die Loge in einem sehr beeindruckenden Ritual aufgenommen wird, das Erlebnis dadurch zu beeinträchtigen, dass er durch Vorabinformationen Erwartungshaltungen aufbaut und dadurch nicht mit offenem Herzen seine Aufnahme erleben kann.

Natürlich ist es problemlos möglich, sich über die Rituale anderweitig zu informieren, nur: Sie "schneiden sich dabei in eigene Fleisch"!

Ich empfehle Ihnen, wenn Sie sich ernsthaft für die Freimaurerei interessieren mehrere Logen zu besuchen.

Viel Freude beim Kontakt mit Brüdern!

Christoph Fricke

GünterS
04.07.2007, 11:36
Lieber Dennis,

eine Aufnahme in einer Loge ist nicht mal so schnell geschehen, als wenn man in einen Briefmarkenclub eintreten möchte. Es kann schon 1 bis 2 Jahre dauern, bis ein Angebot gemacht wird.


In der Zwischenzeit sollten Sie Gästeabende besuchen um einen Kontakt mit den Brüdern herzustellen und auch andere Logen mit unterschiedlichen Lehrarten sollten Sie besuchen.

Und man sollte sich schon darüber im klaren sein, dass es ein Bund fürs Leben sein soll.

Ich möchte mich Christoph anschließen. Auf gar keinen Fall sollte man vorher etwas über die (unterschiedlichen) Rituale lesen.

Viel Erfolg
GünterS

oberon
04.07.2007, 12:35
Lieber Dennis,

in Deinem Fall ist auch noch keine Eile geboten. Die meisten Logen haben ein Mindestalter von 18 Jahren, meistens sogar 21 Jahre. Die Logen nehmen zwar auch schon vorher gern mit einem Kontakt auf, aber eintreten kann man erst, wenn die Altersvoraussetzung gegeben ist.

Darüber hinaus muss man betonen, dass es kein Anrecht auf eine Aufnahme gibt. Eine Bewerbung muss nicht angenommen werden. Darüber entscheiden einzig und allein die Mitglieder der Loge.

Viele Grüße,

Thomas

Malakim
04.07.2007, 13:22
... Es kann schon 1 bis 2 Jahre dauern, bis ein Angebot gemacht wird. .

Huch!?

Bei uns ist es absolut unüblich einen Gast zu fragen ob er Mitglied werden möchte. Es wird immer gewartet bis der Gast anfragt. So wird das bei allen Logen gehandhabt die ich kennengelernt habe. Macht Ihr das anders?

Gruß
Malakim

Schwarzbär
04.07.2007, 15:56
Huch!?

Bei uns ist es absolut unüblich einen Gast zu fragen ob er Mitglied werden möchte. Es wird immer gewartet bis der Gast anfragt. So wird das bei allen Logen gehandhabt die ich kennengelernt habe. Macht Ihr das anders?

Gruß
Malakim

Nein, das läuft im unserer Loge ganz so wie in der Deinen.

GünterS
04.07.2007, 16:44
Ich habe mich falsch ausgedrückt. Entschuldigt bitte. Ich meinte, wenn der Gast nach dieser Zeit ernsthaft signalisiert, dass er Interesse hat und dann von sich aus kommt, wird ein gezieltes Gespräch geführt.

Viele Grüße
Günter

stephan
13.11.2007, 19:10
Hallo zusammen,

ist es sehr schwehr bai den Freimaurern aufgenommen zu werden? Ich kann mir da irgend noch kein richtiges Bild machen. Kurz zu meiner Person: Ich bin 21 Jahre, habe einen recht guten Job, keine Vorstrafen und würde mich als freundlich und nett bezeichnen. Vielen Dank für eure Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan

oberon
13.11.2007, 20:54
Hallo Stephan,

"schwer" ist in diesem Zusammenhang ein schwierig zu definierender Begriff. Von den reinen Fakten sind die Bedingungen, die Du genannt hast völlig ausreichend, um bei den Freimaurern angenommen zu werden.

Ausschlaggebender als alles andere ist aber, ob man zueinander passt, ob man zu den Brüdern der Loge "einen Draht" hat und umgekehrt.

Die Aussage "für den richtigen Menschen ist es nicht schwer" hilft Dir wahrscheinlich auch nicht weiter. :angel:

Viele Grüße,

Thomas

stephan
13.11.2007, 21:12
Guten Abend Thomas,

vielen Dank für deine schnelle AW. Ich bin mal gespannt was mach Ende des Monats erwartet. Ich finde es nur schade, dass ich nur so lange auf den ersten Gästeabend warten muss. :no: Ich hatte mal bei zwei Logen angefragt einmal in Saarbrücken und einmal in Saarlouis. Saarbrücken ist mir aber zu weit, da müsste ich immer insgesammt so um die 55 km fahren. Am besten fand ich als ich in Saarlouis angefragt habe, dass diese ihre Gästeabende im benachbarten Ort abhalten. :yes: Ich habe nie gewusst, das die Freimaurerei doch so nah ist.

Mfg
Stephan

Theschnuff
14.11.2007, 11:15
Ich bin mal gespannt was mach Ende des Monats erwartet. Ich finde es nur schade, dass ich nur so lange auf den ersten Gästeabend warten muss.

Hallo Stephan,

das Warten auf den Gästeabend gehört vielleicht schon dazu ...

Ich bin selber - wie Du vielleicht in dem einen oder anderen meiner Beiträge lesen kannst - sehr stark an Freimaurerei interessiert. Geduld ist ja eine Tugend wie es so schön heisst - und Geduld sollte man auch im Umgang und im Kontakt mit einer Loge aufbringen können. Du bist 21 Jahre und hast sicher noch viiieeel Zeit, Dich mit dem Gedankengut und den Idealen der Freimaurerei auseinanderzusetzen.

Noch ein Schritt weiter: Vielleicht muss man gar nicht Freimaurer sein um ein besserer Mensch zu sein oder zu werden. Das Arbeiten an sich selbst, der positive tägliche Umgang mit seinen Mitmenschen, vielleicht auch ab und zu etwas "Gutes tun" sollte wohl schon Vorausstzung der eigenen Persönlichkeit sein. Für einen in der profanen Welt Lebenden Menschen mag das schon sehr viel und sehr gut sein. Ich selbst versuche jeden Tag aufs neue, bewusst in diese Richtung zu gehen - auch ohne Freimaurer zu sein!

Als "Sahnehäubchen" darauf sozusagen sehe ich die Freimaurerei. Ich sehe darin - salopp ausgedrückt - einen "Club" der sich intellektuell engagierenden Menschen mit dem Ziel sich selbst zu vervollkommnen und ins eigene gesellschaftliche Umfeld Humanität zu bringen. Dass das Ganze auf jahrhunderte alten Riten beruht finde ich nur umso interessanter. (FM-Brüder, die ihr das liest verzeiht mir bitte diese Ausdrucksweise!!)

Lieber Stephan, vielleicht können wir uns ja in diesem Forum noch austauschen und über unsere Erfahrungen bezgl. Gästeabenden, Veranstaltungen und Bruder-Gesprächen auf dem Laufenden halten...
Vorläufig nochmal der Tip: Habe Geduld, das ganze zu überstürzen führt wohl zu nichts. Setze Dich damit auseinander und werde Dir klar darüber, was vor Dir liegt!

Gruß
Theschnuff

mcblubb
14.11.2007, 13:26
Als "Sahnehäubchen" darauf sozusagen sehe ich die Freimaurerei. Ich sehe darin - salopp ausgedrückt - einen "Club" der sich intellektuell engagierenden Menschen mit dem Ziel sich selbst zu vervollkommnen und ins eigene gesellschaftliche Umfeld Humanität zu bringen. Dass das Ganze auf jahrhunderte alten Riten beruht finde ich nur umso interessanter. (FM-Brüder, die ihr das liest verzeiht mir bitte diese Ausdrucksweise!!)


Ich denke, dass Dir jeder verzeiht:yes:

Bis vor einigen Wochen habe ich ähnlich gedacht. Nach 12 Jahre Mitgliedschaft in einem Serviceclub sah ich gewisse Parallelen (die es ganz sicher auch gibt).

Ein (für mich) ganz wichtiger Unterschied ist, dass es keine Rolle spielt, welchen Gesellschaftlichen Status der Bruder hat. Auch die Bildung und Ausbildung spielt (fast) keine Rolle.

Ich persönlich glaube, dass FM auf der brüderlichen Freundschaft beruht. Die Brüder vertrauen einander und können sich so einander anvertrauen. Dieses Vertrauen alles sagen zu dürfen und dann Antworten zu erhalten, die mit brüderlicher Liebe gegeben werden, die nicht kränken, kritisieren und verletzen sollen sind die Voraussetzung für die Arbeit als Freimaurer.

Durch dieses Wechselspiel, so denke ich, erfährt und gibt man "Humanität".

Dies sind zumindest ein Teil der Empfindungen, die sich bei mir in den letzten Tagen seit meiner Aufnahme eingestellt haben.

Sicherlich ein Idealbild - aber ich darf ja auch selbst daran arbeiten:yes:

Gruß

MC

oberon
14.11.2007, 13:58
Vielleicht muss man gar nicht Freimaurer sein um ein besserer Mensch zu sein oder zu werden.

Das muss man mit Gewissheit nicht, hieße das doch, allein die Mitgliedschaft in der Freimaurerei unterscheide die Menschen in Gut und Böse. Was für ein furchtbarer Gedanke!

Nein, die Freimaurerei ist lediglich ein Weg, den in jedem Menschen vorhandenen Hang zum Guten zu unterstützen, vielleicht zu ordnen, zu strukturieren, damit man sich nicht verrennt.

Und die Freimaurerei muss zu einem passen. Es gibt viele Wege, die für andere Menschen besser passen, darum wird die Freimaurerei auch nie eine bevölkerungsumspannende Methode sein.
Viele Grüße,

Thomas

sucher
14.11.2007, 19:58
Hallo Oberon,

ich bin nun als schreibendes Forumsmitglied noch recht neu hier in diesem Forum. Aber eines muss ich sagen Oberon: So gut wie in deinem obigen Post, habe ich diese Frage noch nie beantwortet bekommen. Sehr treffend, kurz, einleuchtend und auch von jemandem zu verstehen, der bisher von der FM so gut wie gar nichts weis.

Das sind Sätze die man durchaus jemandem mitgeben kann, der einen fragend anschaut wenn es zufällig mal ein Freund/Bekannter mitbekommt das sich jemand für die FM interessiert. Ist mir zwar noch nicht passiert, weil ich das erstmal nur für mich selbst ausmache. Trotzdem habe ich mich schon mal innerlich gefragt, was ich wohl in einem solchem Fall sagen könnte.

Danke nochmals!!
Übrigens tolles Forum hier! :yes:

Grüsse der sucher

oberon
14.11.2007, 21:04
Vielen Dank für so viel Lob.

Viele Grüße,

Thomas

stephan
15.11.2007, 12:27
Hallo Stephan,

das Warten auf den Gästeabend gehört vielleicht schon dazu ...

Ich bin selber - wie Du vielleicht in dem einen oder anderen meiner Beiträge lesen kannst - sehr stark an Freimaurerei interessiert. Geduld ist ja eine Tugend wie es so schön heisst - und Geduld sollte man auch im Umgang und im Kontakt mit einer Loge aufbringen können. Du bist 21 Jahre und hast sicher noch viiieeel Zeit, Dich mit dem Gedankengut und den Idealen der Freimaurerei auseinanderzusetzen.

Noch ein Schritt weiter: Vielleicht muss man gar nicht Freimaurer sein um ein besserer Mensch zu sein oder zu werden. Das Arbeiten an sich selbst, der positive tägliche Umgang mit seinen Mitmenschen, vielleicht auch ab und zu etwas "Gutes tun" sollte wohl schon Vorausstzung der eigenen Persönlichkeit sein. Für einen in der profanen Welt Lebenden Menschen mag das schon sehr viel und sehr gut sein. Ich selbst versuche jeden Tag aufs neue, bewusst in diese Richtung zu gehen - auch ohne Freimaurer zu sein!

Als "Sahnehäubchen" darauf sozusagen sehe ich die Freimaurerei. Ich sehe darin - salopp ausgedrückt - einen "Club" der sich intellektuell engagierenden Menschen mit dem Ziel sich selbst zu vervollkommnen und ins eigene gesellschaftliche Umfeld Humanität zu bringen. Dass das Ganze auf jahrhunderte alten Riten beruht finde ich nur umso interessanter. (FM-Brüder, die ihr das liest verzeiht mir bitte diese Ausdrucksweise!!)

Lieber Stephan, vielleicht können wir uns ja in diesem Forum noch austauschen und über unsere Erfahrungen bezgl. Gästeabenden, Veranstaltungen und Bruder-Gesprächen auf dem Laufenden halten...
Vorläufig nochmal der Tip: Habe Geduld, das ganze zu überstürzen führt wohl zu nichts. Setze Dich damit auseinander und werde Dir klar darüber, was vor Dir liegt!

Gruß
Theschnuff

Hallo Theschnuff,

Vielen Dank für deine Tips! Gerne können wir uns in diesem Forum oder auch per Mail austauschen. Wie es dir am leibesten ist. Ich glaube aber in meinem Post ist es so rüber gekommen als sei ich ein ungeduldiger Mensch, der ich nicht bin. Nur fand ich es schade, erst in ein paar Monaten die Brüder in der Loge kennen zu lernen.
In der Zwischenzweit habe ich mal eine Anfrage an die AFAM wegen der Zeitschrift "humanität" gestellt, ob man diese auch als nicht FMler (suchender) abonieren kann. Mit Erfolg, also wer Interesse hat, kann diese über die AFAM beziehen. Vieleicht wirde ich hier noch interessantes finden.

Mfg
Stephan

Schwarzbär
16.11.2007, 07:45
In der Zwischenzweit habe ich mal eine Anfrage an die AFAM wegen der Zeitschrift "humanität" gestellt, ob man diese auch als nicht FMler (suchender) abonieren kann. Mit Erfolg, also wer Interesse hat, kann diese über die AFAM beziehen. Vieleicht wirde ich hier noch interessantes finden.

Das bezweifele ich (letzteres).

LUIDOR
16.11.2007, 08:24
Das bezweifele ich (letzteres).

Lieber Bär,
hier siehst du, glaube ich, zu schwarz.
brdl. Grüße
Luidor:angel:

Schwarzbär
16.11.2007, 08:31
Nein, tue ich nicht. Ein Suchender wird sich kaum über die "Humanität" der Frage, was Freimaurerei eigentlich ist, annähern können.
Das liegt unter anderem daran, dass ein großer Teil der "Vereinsberichterstattung" gewidtmet ist und die wenigen, allgemein interessanten Essays nicht unbedingt etwas mit Freimaurerei zu tun haben müssen. Aber jeder sollte seine eigenen Erfahrungen machen.

stephan
16.11.2007, 09:57
Hallo zusammen,

ich werde einfach mal einen Blick in die Zeitschrift werfen und selbst herausfinden ob diese für einen Suchenden taugt oder nicht. Trotzdem aber nochmals danke für die Antworten.

Mfg
Stephan

oberon
16.11.2007, 20:16
Ich denke, jede Zeitschrift wird auf eine bestimmte Zielgruppe abgestimmt. Wie diese genau aussieht, das kann aber nur einer der "Macher" genau erklären.

Über die Freimaurerei kann man als Suchender in so einer Zeitschrift sicherlich genau so wenig lernen wie in diesem Forum oder anderen Veröffentlichungen. Das Wesentliche ist nunmal für das Auge unsichtbar.

Letztendlich bleibt nur der persönliche Kontakt, ohne ihn ist jede andere Annäherung unvollständig und führt zu keinem Ergebnis.

Viele Grüße,

Thomas

Schwarzbär
18.11.2007, 07:48
Ich denke, jede Zeitschrift wird auf eine bestimmte Zielgruppe abgestimmt.

Stimmt mit Ausnahme von Fachtiteln nicht. Tagespresse, Boulevard, Nachrichtenmagazine haben allesamt keine definierte Zielgruppe, es sei denn, Menschen, dei lesen können wären eine.

Wie diese genau aussieht, das kann aber nur einer der "Macher" genau erklären.

Nee, jemand der Ahnung von Pressearbeit hat reicht schon. Die "Humanität" ist ein offizielles Organ, sprich Mitteilungsblatt der AFuAM. Die "Zielgruppe" ist daher exakt definiert, nämlich Freimaurer der humanitären Großloge AFuAM.
Da liegt es auf der Hand, das es ellenlange Berichte aus den Logen vulgo Vereinen gibt. Die wenigen Essays haben in der Regel keinen besonderen Aufklärungscharakter, was das Wesen der FM angeht. Ich denke, ein Suchender, der die H liest, könnte enttäuscht sein. Ich weiß auch keinen einzigen vernünftigen Grund, warum unser Vereinsblättchen in den freien verkauf geht.
Aber wie gesagt: eigene Erfahrungen machen.

Ahasver
28.12.2007, 13:15
Guten Tag,
sind die Rituale nicht denen, die sich dafür interessieren bekannt?
Es gibt sehr gute methodische Literatur!
Ahasver

oberon
28.12.2007, 13:23
Jemand, der sich ernsthaft für eine Mitgliedschaft bei einer Freimaurerloge interessiert wird sich in der Regel nicht vor seiner Aufnahme in die Rituale einarbeiten.

Es stimmt zwar, dass man immer wieder Rituale in der Literatur abgedruckt findet, oftmals sind es auch nur Fragmente, aber dabei gibt es einige recht haarsträubende Fälschungen, in denen es nur von Menschenopfern, Teufelsanbetungen usw. wimmelt.

Auch macht es überhaupt keinen Sinn sich vor seiner Aufnahme Rituale anzusehen.

Viele Grüße,

Thomas

Sekretär
28.12.2007, 15:52
Auch macht es überhaupt keinen Sinn sich vor seiner Aufnahme Rituale anzusehen.

Hallo Ahasver,

aus eigener leidvoller Erfahrung warne ich sogar davor, vor der Aufnahme etwas über dieselbe nachzulesen. Lesen ist klasse, Lesen ist wichtig. Aber auch für die Freimaurerei gilt: Lesen ist Leben aus zweiter Hand. Nichts geht über das Erlebnis.

Ein zu belesener Suchender geht in Erwartung bestimmter angelesener Vorgaben in die Aufnahme. Er geht mit dem Kopf, aber nicht mit dem Herzen in den Tempel. Der Kopf jedoch erlebt nicht, nur das Herz erleidet und erlebt.

Ich habe vor meiner Aufnahme so viel über Freimaurerei gelesen, dass ich zum Schluss nicht mehr lesen mochte, nicht mehr lesen konnte. Die Aufnahme war sehr schön und ergreifend, aber nichts im Vergleich etwa zur Meisterbeförderung vor der ich nichts mehr gelesen habe.

Mein Tipp: Besuchen Sie mehrere Logen, suchen Sie Kontakt zu Brüdern, zu denen Sie einen guten Draht finden und bemühen Sie sich dann um die Aufnahme in deren Loge. Lassen Sie alle Bücher oder Informationen über die Abläufe oder Inhalte des Rituals im Schrank.

Und für eine etwaige Aufnahme: Lassen Sie sich fallen, vertrauen Sie den Brüdern, die Sie aufnhemen wollen, so wie diese Ihnen vertrauen.

Grüße und viel Glück im neuen Jahr.

Stefan

Skimble
28.12.2007, 16:57
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen ich habe vor meiner aufnahme viel gelesen aber bewust versucht den inhalten der rituale aus dem weg zu gehen. Ein beispiel auf profaner ebene hilft da mit sicherheit:yes:
vor bald zwei jahren war ich aufgrund meines berufes am hindukusch ich habe viel über die region und die menschen dort gelesen und gehört aber all dieses wissen ist nichts zu dem wenn man dort steht und die letzten reste des winters auf den gipfeln dieses gebirges sieht und sich dabei alles wasser aus dem körper schwitzt weil es 32°C im schatten sind und das ganze bei einer luftfeuchtigkeit von grade mal 10% (Normal in europa bzw deutschland sind 80%) man kann davon lesen wie sie jetzt aber es zu erleben ist etwas volkommen anders. ich hoffe das hilft :yes:

Gruß Skimble

Malakim
28.12.2007, 19:55
Guten Tag,
sind die Rituale nicht denen, die sich dafür interessieren bekannt?


Was nützt es ein Ritual "gelesen" zu haben?


Es gibt sehr gute methodische Literatur!


Ich fürchte durch lesen kann man sich nicht initiieren.