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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sind den Frauen nicht verpönt?


NeoNeo
22.06.2007, 23:39
Hallo, guten Abend,
ich bin per Zufall auf diese Seite gestoßen. Ein Verwandter von mir ist Freimaurer. Er hat mir allerdings nie was erzählt, nur dass ab und zu Treffen sind und dort seien nur und ausschließlich Männer. Ist es richtig, dass Männer und Frauen grundsätzlich getrennt sind?
Wenn ja, warum denn?
Ganz lieber Gruß NeoNeo:hmmm:

oberon
23.06.2007, 00:08
Lieber NeoNeo,

zuerst einmal ein kurzes Wort zu Deiner Überschrift. Nein, Frauen sind nicht verpönt. Ich denke, die meisten Brüder sind mit einer Frau verheiratet oder zumindest mit einer zusammen.

Es ist nur so, dass wir ein Männerbund sind und daher keine Frauen in die Loge aufnehmen. Sehrwohl sind unsere Frauen und Familien am gesellschaftlichen Leben der Loge beteiligt.

Über Frauen in der Freimaurerei habe ich in diesem (http://forum.freimaurer.org/showpost.php?p=2030&postcount=6)Posting etwas geschrieben. Der ganze Themenstrang dreht sich, anhand eines konkreten (Negativ-)Beispiels hauptsächlich um gemischte Freimaurerei.

Mit Hilfe der "Suchen" Funktion im Forum kannst Du auch noch weitere Beiträge finden, die sich mit dem Thema Freimaurerinnen, gemischte Logen und Frauenlogen beschäftigen.

Viele Grüße,

Thomas

Schwarzbär
23.06.2007, 13:36
Ich finde es seltsam, dass man aus der Eingeschlechtlichkeit unseres Bundes immer gleich ein Negativum herauslesen möchte. Wir sind auch nicht in der weiblichen Spielart der FM verpönt, nur weil wir nicht zu den Arbeiten der Maurerinnen zugelassen sind. Umgekehrt desgleichen.

Penta
24.06.2007, 08:00
Hallo Neoneo,

willkommen in diesem Forum! Habe mich auch gerade erst angemeldet. Dies ist mein erster Beitrag.

Ein Verwandter von mir ist Freimaurer. Er hat mir allerdings nie was erzählt, nur dass ab und zu Treffen sind und dort seien nur und ausschließlich Männer.

Genau dasselbe hörte ich von den Söhnen und Schwiegertöchtern auf der Beerdigung eines unserer ältesten Brüder. Er wurde 1922 geboren. Seinen Kindern konnte (oder wollte?) er offenbar nie begreiflich machen, was Freimaurerei ist. Zu seiner Zeit war es in vielen Fällen eher unüblich, im Familienkreis etwas über FM zu erzählen. Das ist für jüngere Brüder und operative Freimaurer-Schwestern (Damit meine ich solche, die einer femininen, oder gemischtgeschlechtlichen FM-Loge angehören. Als "Schwestern" werden nämlich auch die Partnerinnen ihrer aktiven Brüder im Dachverband der VGLvD untereinander bezeichnet.) mittlerweile anders.

NeoNeo
24.06.2007, 16:31
Erst einmal vielen Dank für die netten Antworten. Es ist wirklich schön, dass hier direkt geantwortet wird. Dieses Forum zeichnet sich durch seine Seriösität aus. Denke, ich werde wohl öfter vorbeischauen und mich mit der FM näher und intensiver beschäftigen. Baldigst werde ich meinen Verwandten treffen und mal eine Unterhaltung mit ihm führen. Mal sehen... interessiert mich wirklich sehr ... Ich wünsche allen noch einen schönen Rest-Sonntag und bis bald.:yes:

annnemarie
13.09.2007, 12:22
Hallo,
mein Name ist natürlich nicht Annnemarie aber mit meinem richtigen Namen wollte ich hier nicht posten. (Das 3. "n" ist übrigens ein Tippfehler und hat keine Bedeutung).
Um mich kurz vorzustellen: ich bin eine Frau und eine Nichtfreimaurerin. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Freimaurerei und las mich durch unzählige Seiten und kenne auch Freimaurer.
Als Frau finde ich es nicht diskrimierend, dass die Brüderbünde reine Männergesellschaften sind. Ganz im Gegenteil.

Ich denke was viele nicht machen hören sie von den Freimaurern, sich mal eingehend mit der Geschichte zu beschäftigen. Und ich meine damit nicht die Geschichte der letzten 10 oder 30 Jahre sondern wesentlich länger. Auch was unser gesellschaftliches Leben bis heute prägt, warum es sich so und nicht anders entwickelte, etc.

Einen guten Artikel fand ich bei Spiegel-online unter dem Dossier "Erfindung der Deutschen". Man kann in diesem Dossier hervorragend alte Geschichte nachlesen. Den Freimaurern wird zwar nur ein Satz gewidmet aber man hervorragend nachvollziehen, wie sich vieles bis zum heutigen Tage entwickelte und inwiefern u.a. die Freimaurer bzw Freimaurerei in den Zeiten der Aufklärung dazu beitrugen, dass sich unser Leben heute so gestalten lässt, wie es sich gestalten lässt.

Dass in jüngster Vergangenheit bzw bis heute innerhalb Familien nicht über die Freimaurerei gesprochen wird, hat auch geschichtliche Hintergründe.
Wie ich in einem anderen Thread nachlesen konnte, sind Freimaurer heute noch beruflich benachteiligt, stehen sie öffentlich zur Freimaurerei.

Schade eigendlich.
Andererseits halten aber auch somit die Freimaurer einen Spiegel an die Gesellschaft bezüglich Tolleranz bzw Intolleranz.
Oder simpler ausgedrückt: Im inneren Kreis (der Bruderschaft)übt man Tolleranz während der äussere Kreis (Gesellschaft) sich in Intolleranz übt. Und somit den Freimaurern auch recht viel angedichtet wird.

In einem anderen Thread las ich, ob es Scientologen bei den Freimaurern gibt. Eine vielleicht normale Frage, bedenkt man, dass die meisten sich nicht durch die Geschichte lesen.
Vergleicht man z.b. die Geschichte der Freimaurer mit der von Scientologie, findet man eigendlich recht schnell heraus, dass das gar nicht passen kann.

Obwohl wir das Zeitalter der Informationen haben machen sich die wenigsten die Arbeit sich diese Informationen auch zugänglich zu machen.

Gruss Annemarie

Schwarzbär
13.09.2007, 14:54
In einem anderen Thread las ich, ob es Scientologen bei den Freimaurern gibt.

Das wage ich sehr stark zu bezweifeln.

captainslater
13.09.2007, 17:04
Das wage ich sehr stark zu bezweifeln.
Vielleicht dachte annnemarie nur an dieses Thema (http://forum.freimaurer.org/showthread.php?t=322), wo eben die Frage aufkam ob Scientologen auch Freimaurer sein können (oder umgekehrt). :hmmm:

Schwarzbär
13.09.2007, 17:19
Gut, das Thema ist andernorts erschöpfend behandelt, trotzdem hier nochmal meine Position: Die Mitgliedschaft in der Freimaurerei und in Scientology schließen sich aus, da 1. ein Br. Freimaurer keinem Guru wie Hubbart folgt, 2. Dogmen der Königlichen Kunst wesensfremd sind und 3. ein Scientologe (zumindest meiner Meinung nach) kein freier Mann von gutem Ruf (und damit meine ich beide Aspekte) sein kann.

annnemarie
13.09.2007, 17:36
Genau das versuchte ich mit anderen Worten auszudrücken.
Ich wollte nicht "politisch" werden sondern versuchte den Beitrag über SO als Beispiel zu nennen.
Ich kenne den Vergleich mit "Sekten" aus anderen Bereichen, insofern fiel mir das persönlich besonders ins Auge als jemand einen Thread startete.

Zum Thema "Sekten" und "Gurus" möchte ich noch kurz erwähnen, dass man auch hier differenzieren sollte.
Es wird zuviel in einen Pott geworfen.
Es gibt z.b. in Indien "Gurus", die die Aufgabe eines Lehrers haben und wahrnehmen und auch dort ist das Ziel der perönlichen Vervollkommnung und nicht der was viele meinen: "einem blind hinterher laufen und dessen Tasche bereichern..o.ä."

Gruss
Annemarie

oberon
14.09.2007, 10:39
Ich habe mir erlaubt, aus den letzten beiden Beiträgen einen neuen Themenstrang zu machen, da sie nichts mehr mit dem Ursprungsthema zu tun haben.

Man kann sie jetzt hier (http://forum.freimaurer.org/showthread.php?t=438) finden.

Viele Grüße,

Thomas

Nicola
29.10.2007, 23:03
Hallo liebe Freimaurer/-innen und Suchende,

nun bin ich ganz neu hier und niste mich gleich als Frau in diesem Thread ein. Freimaurerei hier und da, seit einiger Zeit wird mir dieser Begriff etwas konkreter und die natürliche Folge ist, dass meine Fragen sich umso mehr häufen. Direkter gesagt, ist mein Vater (als der zweite unter meinen Verwandten) vor einiger Zeit einer griechischen Loge beigetreten, was dazu führte, dass ich mich mit ihm viel besser unterhalten als je zu vor. Da ich ihn schon mein ganzes Leben lang kenne, weiss ich, dass seine "plötzliche" Offenheit und seine neugewonnene Fähigkeit zuzuhören nur an der Freimaurerei liegen kann. Ganz zufällig aber, war ich schon längst durch verschiedene Bücher an den Freimaurer-Begriff gestoßen, habe ihn aber immer wieder ignoriert. Nun sehe ich plötzlich, dass das, was ich ja ständig übersehen hatte, eigentlich doch die ganze Zeit, sozusagen allgegenwärtig war....

Ok so wenig zu meiner Vorgeschichte. Jetzt stehe ich dem "Problem" gegenüber, dass ich eine Frau bin. Ich weiss, dass Frauen sich auf die eine oder andere Weise an der Freimaurerei beteiligen können. Meine Fragen zunächst wären aber folgende:

1. Ist es eurer Meinung nach besser einer gemischten Loge, oder einer reinen Frauenloge anzugehören? Soweit ich weiss, werden gemischte Logen nicht anerkannt, täusche ich mich da? Gibt es in diesen drei verschiedenen Modellen (männer-, frau-, gemischt-) Unterschiede in der Effizienz der Tempelarbeit?

2. Was passiert mit einer Schwester, die zunächst einmal ja auch eventuelle Kinder kriegt oder grosszieht? Man weiss ja, dass Frauen oft zwischen dem Konflikt Karriere und Familie stehen. Wie ist das denn mit dem Konflikt Karriere, Familie und Freimaurerei? Ich denke, die Verantwortung gegenüber den Brüdern und Schwestern Freimaurern ist gross, aber was ist, wenn man zunächst noch die Familie versorgen muss?

3. Ich habe eben in der internetloge.de gelesen, dass die reinen Logen (also nicht gemischt), bevorzugt werden, weil während der Tempelarbeit die Anwesenheit der natürlichen sexuellen Anspannung behindert. Ich kann mir schon denken, dass das ein Argument ist, aber lässt sich diese Anspannung nicht irgendwie überwinden, vor allem ja in der Tempelarbeit? Ich will hier natürlich nicht jahrhunderte lange Geschichte verändern, aber ich suche nach einem Argument, warum Männer (oder Frauen) es bevorzugen unter sich zu bleiben um eine scheinbar so hochqualifizierte Arbeit zu leisten (von der ich keine Ahnung habe, ich nehme sie aber an).

Danke schon im Voraus und entschuldigt die Länge (Frauen eben...)

2.

oberon
30.10.2007, 00:14
Liebe Nicola,

erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.

Ich versuche, ein wenig auf Deine Fragen einzugehen, obwohl das naturgemäß schwer ist, was ich auch gleich erklären werde.


1. Ist es eurer Meinung nach besser einer gemischten Loge, oder einer reinen Frauenloge anzugehören?

Von den VGLvD werden nur rein männliche Logen anerkannt. Daher ist es uns auch nicht möglich etwas dazu zu sagen, welche Art "besser" ist. Für mich persönlich ist die rein männliche Freimaurerei besser, sonst wäre ich ja in einer anderen Loge/Großloge aktiv.

Aber wie sich eine Loge gibt, wie die Stimmung in ihr ist, und vor allem, ob man selbst zu einer Loge passt, das ist von vielen Faktoren abhängig, hauptsächlich aber von den Menschen, die man dort trifft.

Was Du mit Effizienz der Tempelarbeit meinst, ist mir nicht ganz klar. Aber sicherlich hat die Qualität der freimaurerischen Arbeit hauptsächlich etwas mit einem selbst zu tun. Es geht in dieser Arbeit nicht darum, ein Lernziel in einer bestimmten Zeit zu erreichen.




2. Was passiert mit einer Schwester, die zunächst einmal ja auch eventuelle Kinder kriegt oder grosszieht?

Da fragst Du besser mal eine Schwester, eventuell unter http://www.freimaurerinnen.de/.


[quote=Nicola;4893]Ich habe eben in der internetloge.de gelesen, dass die reinen Logen (also nicht gemischt), bevorzugt werden, weil während der Tempelarbeit die Anwesenheit der natürlichen sexuellen Anspannung behindert.

Ich lese immer wieder dieses Argument mit der sexuellen Komponente, auch gern als "gockeln" bezeichnet. Wer es dabei beläßt, macht es sich in meinen Augen sehr einfach - und auch den Kritikern des männlichen FM. Die Hintergründe dürften doch etwas diffiziler sein als nur eine Horde Männer, die plötzlich anfangen den Bauch einzuziehen und eitel durch den Tempel zu stolzieren.

Solche Bilder ruft diese Erklärung zumindest in mir hervor. Aber sehen wir uns mal die sogenannten "primitiven Kulturen" an. Das freimaurerische Ritual ist eine Initiation. Die meisten Initiationsriten werden innerhalb gleichgeschlechtlicher Gruppen vollzogen. Ob das Erwachsenwerden bei Jungen oder Mädchen, ob Geburt, manchmal sogar der Tod sind einschneidende Erlebnisse, die man nur mit den Geschlechtsgenossen teilt - weil das andere Geschlecht eben anders "tickt".

Und diese Kulturen haben meist ein erheblich besseres Verständnis zwischen Frauen und Männern als wir. In unserer Gesellschaft der (gewünschten) absoluten Gleichberechtigung sind diese Rückzugsgebiete für beide Geschlechter rar geworden. Als Mann wird man schon als Pascha angesehen, wenn man nicht beim Geburtsakt dabei sein möchte, selbst wenn die Frau auch froh wäre, nur unter Frauen zu sein.

Mit gockeln hat das meiner Meinung nach wenig zu tun, vielmehr ist das Ausdruck der seit Beginn der Menschheit vorhandenen Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Alltäglich sind wir überall zusammen, wir Männer und Frauen. Die Arbeit im Tempel ist aber nicht Alltag. Ganz bewusst hat der Tempelraum keine Fenster. Wir nehmen uns für eine gewisse Zeit aus dem Alltag heraus, so kann man die Gedanken auf Dinge lenken, die sonst im Alltags-Chaos untergehen würden. Das Fehlen der Frauen (von unserem Standpunkt aus) ist ein weiteres Zeichen, dass wir uns nicht im Alltag befinden.

Viele Grüße,

Thomas

Schwarzbär
30.10.2007, 07:39
3. Ich habe eben in der internetloge.de gelesen, dass die reinen Logen (also nicht gemischt), bevorzugt werden, weil während der Tempelarbeit die Anwesenheit der natürlichen sexuellen Anspannung behindert. Ich kann mir schon denken, dass das ein Argument ist, aber lässt sich diese Anspannung nicht irgendwie überwinden, vor allem ja in der Tempelarbeit? Ich will hier natürlich nicht jahrhunderte lange Geschichte verändern, aber ich suche nach einem Argument, warum Männer (oder Frauen) es bevorzugen unter sich zu bleiben um eine scheinbar so hochqualifizierte Arbeit zu leisten (von der ich keine Ahnung habe, ich nehme sie aber an).

Liebe Nicola,

warum sollten wir irgendwelche Spannungen überwinden wollen? Ich behaupte, dass sich alle Brr. (und Schw. in den femininen Logen) unter sich wohl fühlen, sonst hätten sie einen anderen Weg gewählt. Es ist merkwürdig (das ist kein Vorwurf gegen Sie, also bitte nicht falsch verstehen), das eine Gesellschaft eine so einfache und nachvollziehbare Entscheidung einer Gruppe, nur Menschen eines Geschlechts aufzunehmen, nicht einfach hinnehmen kann. Jedes Naturvolk initiiert Mädchen und Jungen getrennt, un diese Ethnien wissen warum.

Nicola
30.10.2007, 11:31
Hallo und danke erstmal für die schnellen Antworten und Willkommensgrüsse,

Lieber Schwarzbär,

ich bestehe garnicht darauf, dass Spannungen überwunden werden sollen, nur ein Argument, dass sexuelle Anspannung als Behinderung für Tempelarbeit sieht, ist mir nicht ganz einleuchtend, nun hat aber Oberon etwas mehr Licht in die Sache gebracht. Und wie gesagt, ich möchte nicht irgendwas kritisieren oder verändern, ich suche nur nach den Gründen, um mich selbst gegenüber oder irgendwann vielleicht auch innerhalb der Freimaurerei einzuordnen.

Besteht denn die Tempelarbeit allein aus Initialisierungen?

Mein Interesse hat auch folgende Motivation: wenn ich mich daran orientieren sollte, irgendwann selbst in der Freimaurerei aktiv zu sein, dann will ich auch sicher gehen, dass ich nicht in falsche Hände gerate. Dass nun gemischte Logen nicht anerkannt sind, muss vielleicht seinen Grund haben. Und dann kommt hier das mit der "Effizienz" der Tempelarbeit: ich meinte eher sowas wie : werden denn die Ziele einer freimaurerrischen Loge behindert, wenn Frauen und Männer zusammen arbeiten?

Viele Grüsse,

Nicola

Schwarzbär
30.10.2007, 11:35
Besteht denn die Tempelarbeit allein aus Initialisierungen?



Nein, nicht alle, aber dem Wesen nach ist die FM ein Initiationsbund, in dem die Einweihung vom Lehrling über den Gesellen bis zum Meister läuft.

lynkeus
30.10.2007, 15:35
Frauen sind nicht verpönt, die Damen sind auch einbezogen, nur eben nicht bei Tempelarbeiten und da halte ich es mit meinen Brüdern, die sich dazu schon geäussert haben.

Es gibt viele Veranstaltungen mit Damen und meine Frau hat sich noch nie beschwert, dass sie kein Teil der Loge ist.

Es gibt ja auch Frauenlogen in vielen grösseren Städten, es gibt Soroptimist etc etc
Sehen wir es mal andersherum, würden Frauen es gerne sehen wenn sich ein paar Herren an ihren Treffen beteiligen würden?

Nicola
30.10.2007, 16:49
Hallo nochmals,

entschuldigt, dass Frauen verpönt sind, ist nicht meine Meinung, ich habe mich nur diesem Thread angeschlossen.
Es gibt sicherlich Lebensgefährten, die nicht aktiv in einer Loge sein wollen, etc., wie ich zum Beispiel gern meinem Mann beim Fußballspielen zugucken würde, aber selbst nicht spielen will. Für meinen Fall ist es aber so, dass ich schon mehr für mich möchte, als durch "Frau eines Freimaurers sein" an den äußeren Aktivitäten teilnehmen. Obwohl ich zur Zeit noch sehr im Blinden tappe, wie ich schon erwähnt habe.

Auf jeden Fall, hört es sich schon etwas heraus, dass reine Frauenlogen immernoch mehr anerkannt werden, als gemischte Logen, wenn überhaupt. Ist das ein Missverständnis?

Viele Grüsse!

oberon
30.10.2007, 17:47
Ich glaube nicht, dass man das so sehen kann. Sicherlich gibt es da unterschiedliche private Ansichten, eine generelle Wertigkeit dadurch zu interpretieren ist aber sicherlich ungerecht.

Ich kann Dir nur den Tip geben, sprich mit Mitgliedern gemischter Logen, sprich mit Mitgliedern femininer Logen, gehe zu ihren Gästeabenden und entscheide dann. Alles andere wären Vorurteile, die sicherlich keinem gerecht würden.

Viele Grüße,

Thomas

Nicola
30.10.2007, 20:34
Hallo,

danke, das ist auch meiner Meinung das Beste, was ich machen könnte. Ich habe zunächst eine gemischte Loge angeschrieben, die auch ganz gut situiert ist und werde nun warten. :yes:

Also bis bald mit noch mehr Fragen!

Viele Grüsse!

blubba
03.11.2007, 21:07
Lieber NeoNeo,

zuerst einmal ein kurzes Wort zu Deiner Überschrift. Nein, Frauen sind nicht verpönt. Ich denke, die meisten Brüder sind mit einer Frau verheiratet oder zumindest mit einer zusammen.

Es ist nur so, dass wir ein Männerbund sind und daher keine Frauen in die Loge aufnehmen. Sehrwohl sind unsere Frauen und Familien am gesellschaftlichen Leben der Loge beteiligt.

Über Frauen in der Freimaurerei habe ich in diesem (http://forum.freimaurer.org/showpost.php?p=2030&postcount=6)Posting etwas geschrieben. Der ganze Themenstrang dreht sich, anhand eines konkreten (Negativ-)Beispiels hauptsächlich um gemischte Freimaurerei.

Mit Hilfe der "Suchen" Funktion im Forum kannst Du auch noch weitere Beiträge finden, die sich mit dem Thema Freimaurerinnen, gemischte Logen und Frauenlogen beschäftigen.

Viele Grüße,

Thomas
ich habe da eine frage an dich,
was macht ihr wenn ein bruder von euch eine geschlechtsumwandlung durchführt,muss er bezw. dann sie die loge verlassen?

aspera
03.11.2007, 22:10
Da sie dann eine Frau ist, wird sie, denke ich die Loge von selbst verlassen.

Schwarzbär
03.11.2007, 23:11
ich habe da eine frage an dich,
was macht ihr wenn ein bruder von euch eine geschlechtsumwandlung durchführt,muss er bezw. dann sie die loge verlassen?

Ist das eine ernst gemeinte Frage oder eine Provokation?

blubba
03.11.2007, 23:16
das ist natürlich eine ernst gemeinte frage.

oberon
03.11.2007, 23:53
In so einem Punkt wird es nach dem Rechtsstand gehen. Wird die umgewandelte Person von den Behörden als Frau geführt, wird sicherlich auch der Anschluss an eine Frauenloge oder gemischte Loge anstehen.

Viele Grüße,

Thomas

blubba
04.11.2007, 00:00
das habe ich mir fast gedacht.