Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Träger der universellen Werte
Guten Tag,
ich habe erkannt, daß ich als Einzelner nur dann Verbesserungen und Veränderungen herbeiführen kann, wenn ich selbst in meiner geistigen Entwicklung niemals stehen bleibe. Ich selbst darf nicht aufgeben und muß ständig an mir selbst arbeiten ohne mir etwas vorzumachen. Nur so denke ich kann ich andere Individuen vielleicht erreichen und mitziehen. Fehler muß ich gnadenlos erkennen und beheben. Doch woher wissen, wenn kein Wissender mich begleitet? Einfach nur zu leben - arbeiten, essen, schlafen, Wiederholung... reicht mir nicht. Mir fehlt der Sinn im Leben, obwohl ich Gott erkenne. Ein Gefühl in mir, eine Motivation in mir treibt mich an nach Volkommenheit zu streben um höhere Erkenntnisstufen bzw. Grade zu erreichen. Eine Reise in die Transzendenz. Ist das alles nur Phantasie?
Mit dem Glauben an Gott wuchs ich auf und fing trotzdem irgendwann an Gott abzulehen, da mir das sichtbare Leid zu aufdringlich und realer als Gott erschien. Jahre später fühlte ich mich innerlich leer und verlangte und verspürte Gott wieder in meinem Herzen. Ich wendete mich zu meiner Religionsgemeinschaft hin und mußte sehr bald enttäuscht feststellen, daß selbst Religionen und obwohl als wertevermittelnde Institutionen eine bestimmte Grenze, eine bestimmte Barriere nicht überwinden können. Selbst Religionen sind dann wie ein definierter Raum mit festen Mauern drumherum.
Heute betrachte ich Religion als eine Vorstufe auf meinem Weg zu Gott und zu mir Selbst. Ich hoffe in der Freimaurerei ein verbindendes Element, eine Brücke zwischen mir, meinem Mitmenschen und Gott zu finden. Sollte es tatsächlich so sein, daß das Freimaurertum mir dabei helfen kann und hier der Mensch im Vordergrund steht, dann bin ich bereit mich einzubringen und die mir gereichte Hand anzunehmen, dann bin ich bereit ein Träger von universellen Werten zu sein.
Mit freundlichem Gruß
Ozan
Anataris
07.05.2007, 22:31
Sehr geehrter Herr Ozan,
ich bin kein Freimauer aber ich bezeichne mich mittlerweile als „Suchender“ – vor gar nicht so langer Zeit habe ich mich gefragt ob die Grundsätze der Freimaurer zu meinen Leben und zu meiner Einstellung passen. Ich habe für mich durch Bücher die mir hier im Forum empfohlen wurden ( Literatur für "Suchende" (http://forum.freimaurer.org/showthread.php?t=71)) und vor allem durch Gespräche mit Freimauer meinen Weg finden können.
Grüsse Anataris
Lieber Anataris,
ja, ein guter Anfang, ein guter Hinweis. Danke für deinen freundlichen Rat!
Mit freundlichem Gruß
Ozan
Bernhard
08.05.2007, 11:54
Guten Tag,
ich habe erkannt, daß ich als Einzelner nur dann Verbesserungen und Veränderungen herbeiführen kann, wenn ich selbst in meiner geistigen Entwicklung niemals stehen bleibe. Ich selbst darf nicht aufgeben und muß ständig an mir selbst arbeiten ohne mir etwas vorzumachen. Nur so denke ich kann ich andere Individuen vielleicht erreichen und mitziehen. Fehler muß ich gnadenlos erkennen und beheben.
Wenn du dein Selbst finden willst, darf du nicht vor deinem Sein davonlaufen - Nehme dich an!
Doch woher wissen, wenn kein Wissender mich begleitet? Einfach nur zu leben - arbeiten, essen, schlafen, Wiederholung... reicht mir nicht. Mir fehlt der Sinn im Leben, obwohl ich Gott erkenne. Ein Gefühl in mir, eine Motivation in mir treibt mich an nach Volkommenheit zu streben um höhere Erkenntnisstufen bzw. Grade zu erreichen. Eine Reise in die Transzendenz. Ist das alles nur Phantasie?
Anbei mein Empfinden zu dem deinigen / teilweise zitierend aus einem Vortrag von mir.
Letztendlich war es mir zuwider, im Berufsleben fachlich exekutieren zu müssen. Doch woher sollte ich die Kraft zur Rückkehr auf meinen eigentlichen Weg finden? In den darauf folgenden Gästeabenden erkannte ich Brüder im Geiste.
Diese nicht selbst machbare, sondern nur durch Zuwendung, Gespräch und Begegnung erlebbare Erfahrung, war für mich eine neue Basis für so abstrakte Begriffe wie Werte, Toleranz, Würde.
Mit dem Glauben an Gott wuchs ich auf und fing trotzdem irgendwann an Gott abzulehen, da mir das sichtbare Leid zu aufdringlich und realer als Gott erschien. Jahre später fühlte ich mich innerlich leer und verlangte und verspürte Gott wieder in meinem Herzen. Ich wendete mich zu meiner Religionsgemeinschaft hin und mußte sehr bald enttäuscht feststellen, daß selbst Religionen und obwohl als wertevermittelnde Institutionen eine bestimmte Grenze, eine bestimmte Barriere nicht überwinden können. Selbst Religionen sind dann wie ein definierter Raum mit festen Mauern drumherum.
Als Kind hatten wir ein Geheimversteck für unsere Schätze. Diese Schätze gaben uns das Gefühl über ein eigenes Stück Leben zu verfügen. Unsere Gesellschaft hat ein ähnliches Verhältnis zum Privaten, Intimen. Es ist der wichtigste Lebensbereich, der größte gesellschaftliche Bedeutung hat – und in einem Maß tabu ist, dass man fürchten muss, er sei ein Hort der Asozialität – oder zumindest der Schuldgefühle. Wenn ich aber meine Gefühle nicht mehr ausdrücken kann, dann kann ich auch kein Gespräch führen und begegne niemanden mehr.
Trotzdem ersetzen wir als Erwachsener das reale Geheimversteck der Kindheit durch die Gefühle und Gedanken, die wir vor unserer Umwelt verbergen. Gefühle und Gedanken definieren unsere innere Struktur! Erst in der Ruhe finden wir dann eine Treppe, die es uns ermöglicht, immer tiefer in die Struktur unseres Selbst hinabzusteigen. In uns entdecken wir plötzlich Schätze, von denen wir den Rest unseres Lebens zehren könnten. Diese Struktur ist so umfassend, dass wir deren Geheimnis selbst dann nicht offenbaren könnten, wenn wir es wollten. Sie ist innerer Quell aus dem wir Kraft, Eingebung und Trost schöpfen.
Heute betrachte ich Religion als eine Vorstufe auf meinem Weg zu Gott und zu mir Selbst. Ich hoffe in der Freimaurerei ein verbindendes Element, eine Brücke zwischen mir, meinem Mitmenschen und Gott zu finden. Sollte es tatsächlich so sein, daß das Freimaurertum mir dabei helfen kann und hier der Mensch im Vordergrund steht, dann bin ich bereit mich einzubringen und die mir gereichte Hand anzunehmen, dann bin ich bereit ein Träger von universellen Werten zu sein.
Mit freundlichem Gruß
Ozan
Zu einer vernünftigen Entscheidung, wie sie von mir nun erwartet wurde (vor der Aufnahme), gehört immer Ratio und Emotio. Wenn ich aber meine Emotionen, also inkl. meiner vom Gefühl her richtigen Einstellungen in meine Entscheidungen mit einbringe, wie kann ich mich da noch frei nennen?
Sollte ich mich selbst erkennen? Oder sollte ich vielmehr mein Selbst erkennen. Wird durch das „Erkenne dich selbst“ oder vielmehr „Erkenne dein Selbst“ nicht erst die wahre Freiheit erreicht?
Nicht die Freiheit über Charaktererkennung und Ratio, sondern die eines transzendenten Selbst – einer transzendenten Vernunft? Ratio und Emotio sind keine Gegenspieler, sondern bilden gemeinsam mit der Transzendenz des Selbst als Trinität die Basis unserer Entscheidungen.
Diese individuelle und doch menschheitsvereinigende Transzendenz in mir akzeptierend, wenn vielleicht auch nie in meinem Leben erkennend, so doch immerhin suchend, sollte ich als Teil des g.B.a.W. oder auch als Seele begreifen.
Sehr geehrter Ozan,
...dann bin ich bereit ein Träger von universellen Werten zu sein.
Was sind den für Sie ganz persönlich "universelle Werte"? Gibt es sowas überhaupt? Und wenn ja, welche Inhalte haben den diese Werte?
Mit freundlichen Grüßen
T.G.
Guten Tag Bernhard,
Wenn du dein Selbst finden willst, darf du nicht vor deinem Sein davonlaufen - Nehme dich an!
Wie Recht du da hast! An diesem Punkt befinde ich mich gerade.
Anbei mein Empfinden zu dem deinigen / teilweise zitierend aus einem Vortrag von mir.
Letztendlich war es mir zuwider, im Berufsleben fachlich exekutieren zu müssen. Doch woher sollte ich die Kraft zur Rückkehr auf meinen eigentlichen Weg finden? In den darauf folgenden Gästeabenden erkannte ich Brüder im Geiste.
Diese nicht selbst machbare, sondern nur durch Zuwendung, Gespräch und Begegnung erlebbare Erfahrung, war für mich eine neue Basis für so abstrakte Begriffe wie Werte, Toleranz, Würde.
Dann bin ich mal sehr gespannt...
Als Kind hatten wir ein Geheimversteck für unsere Schätze. Diese Schätze gaben uns das Gefühl über ein eigenes Stück Leben zu verfügen. Unsere Gesellschaft hat ein ähnliches Verhältnis zum Privaten, Intimen. Es ist der wichtigste Lebensbereich, der größte gesellschaftliche Bedeutung hat – und in einem Maß tabu ist, dass man fürchten muss, er sei ein Hort der Asozialität – oder zumindest der Schuldgefühle. Wenn ich aber meine Gefühle nicht mehr ausdrücken kann, dann kann ich auch kein Gespräch führen und begegne niemanden mehr.
Trotzdem ersetzen wir als Erwachsener das reale Geheimversteck der Kindheit durch die Gefühle und Gedanken, die wir vor unserer Umwelt verbergen. Gefühle und Gedanken definieren unsere innere Struktur! Erst in der Ruhe finden wir dann eine Treppe, die es uns ermöglicht, immer tiefer in die Struktur unseres Selbst hinabzusteigen. In uns entdecken wir plötzlich Schätze, von denen wir den Rest unseres Lebens zehren könnten. Diese Struktur ist so umfassend, dass wir deren Geheimnis selbst dann nicht offenbaren könnten, wenn wir es wollten. Sie ist innerer Quell aus dem wir Kraft, Eingebung und Trost schöpfen.
Ja aber nur bis zu einem bestimmten Grad verbergen wir unsere Gefühle und Gedanken doch. Schließlich führt unsere innere Einstellung doch zu unserer äusseren Haltung und Handlung.
Zu einer vernünftigen Entscheidung, wie sie von mir nun erwartet wurde (vor der Aufnahme), gehört immer Ratio und Emotio. Wenn ich aber meine Emotionen, also inkl. meiner vom Gefühl her richtigen Einstellungen in meine Entscheidungen mit einbringe, wie kann ich mich da noch frei nennen?
Ratio ist grundsätzlich immer vorzuziehen - völlig klar! Manchmal können doch Situationen bzw. Lagen entstehen in denen es nicht möglich sein wird nur nach rationellen Gesichtspunkten zu entscheiden allein schon aufgrund fehlender Zusammenhänge. Wie ist dann zu verfahren? Ist es nicht erstrebenswerter eine gesundes Mischungsverhältnis aus Ratio und Emotio in zu treffende Entscheidungen einfliessen zu lassen? Oder bedeutet radikale Rationalität Freiheit da es sich nur auf das Gegebene stützt?
Sollte ich mich selbst erkennen? Oder sollte ich vielmehr mein Selbst erkennen. Wird durch das „Erkenne dich selbst“ oder vielmehr „Erkenne dein Selbst“ nicht erst die wahre Freiheit erreicht?
"Ich erkenne mein Selbst" ist eine gute Methode stelle ich gerade fest. Das Abkoppeln von Aussen und Innen. So werde ich zum reinen Betrachter. Wer aber trägt dann meine Verantwortung? Wenn ich mein Selbst erkenne, wer handelt dann?
Nicht die Freiheit über Charaktererkennung und Ratio, sondern die eines transzendenten Selbst – einer transzendenten Vernunft? Ratio und Emotio sind keine Gegenspieler, sondern bilden gemeinsam mit der Transzendenz des Selbst als Trinität die Basis unserer Entscheidungen.
Diese individuelle und doch menschheitsvereinigende Transzendenz in mir akzeptierend, wenn vielleicht auch nie in meinem Leben erkennend, so doch immerhin suchend, sollte ich als Teil des g.B.a.W. oder auch als Seele begreifen.
Meine Kommentare hätte ich mir eigentlich sparen können - jetzt verstehe ich. Ich danke dir sehr und verbleibe
mfG
Ozan
Hallo Herr T.G.,
Träger von universellen Werten sind Menschen ohne Berührungsängste und Vorurteile gegenüber Menschen (Umwelt). Konflikte entstehen nun mal und können immer auch gelöst werden, ohne gleich jeden erschlagen zu müssen. Wenn der eigene Wille und die eigene Handlung darauf ausgerichtet wird, Frieden und Versöhnung zu schaffen, also gemeinsame Ziele zu betonen, statt Gewalt z.B..
Gefühlsmässig bringe ich das mit der FM in Verbindung, obwohl und das sollte ich hier mal erwähnen, obwohl auch viel Negatives bezügl. der FM im Umlauf ist.
mfG
Ozan
Sehr geehrter Ozan,
verstehe ich Sie richtig, dann verstehen Sie unter "universellen Werten" (unabhängig von ihren konkreten Inhalten) zunächsteinmal die Einstellung eines Menschen, die sich in in seiner praktischen Lebenhaltung gegenüber anderen Menschen und seiner Umwelt zeigt?
Mit freundlichen Grüßen
T.G.
Schwarzbär
11.05.2007, 17:16
Gefühlsmässig bringe ich das mit der FM in Verbindung, obwohl und das sollte ich hier mal erwähnen, obwohl auch viel Negatives bezügl. der FM im Umlauf ist.
mfG
Ozan
Ein vorurteilsfreier Mensch wird schnell erkennen, welcher Mumpitz über uns erzählt wird. Und Freiheit von Vorurteilen ist ein Ziel, welches der FM anstrebt. Vielleicht auch ein universeller Wert?
Carmelita
20.05.2007, 13:48
Hallo Schwarzbaer!
Vorurteilslos bedeutet ja nicht kritiklos zu sein, wenn der kluegere immer nach gibt dann werden wir von den doofen regiert und es wird nun mal auch in einer Loge nicht nur charakterlich gute Menschen geben, wenn der Bruder dann nichts sagen darf dan waere er ein schlechter Bruder, wir alle muessen lernen mit Kritik konstruktiv umzugehen und nicht immer gleich beleidigt zu sein.
Carmelita
Hi,
Also ich kann Schwarzbeer nur zustimmen, vorureilsfrei oder wenigstens mit offenen Augen erkennt man schnell was tatsächlich Sache ist. Ich denke Schwarzbeer spricht nicht von ein bisschen Kritik an der Freimaurerei sondern von solchen Sachen wie z.B.: Freimaurer feiern schwarze Messen oder sie müssten sich unter Umständen selbst töten. :icon_smile_lachuh: Soetwas grasiert tatsächlich.
Im weiteren läge es mir unwarscheinlich fern am Charakter meines Bruders (oder meiner Mitmenschen) herum zu kritisieren. Ich weiß nicht ob das direkt verboten ist, aber es ist wenigstens nicht üblich.
Carmelita, Du sprichst von Carakterlich guten, doofen, klügeren ... Wer aber soll das entscheiden. Wer entscheidet was klug oder doof ist - die Freimaurer bestimmt nicht.
Vielleicht habe ich Dich aber auch nur falsch verstanden.
Grüsse
Carmelita
21.05.2007, 16:36
Hallo HM-DE!:rolleyes2:
Ich meine:vorurteilsfrei ist auf jeden Fall wichtig, aber darf nicht in kritiklosigkeit ausarten.Seine Meinung zu haben ueber etwas was gut oder doof ist, ist auch wichtig man darf es nur nicht nach aussen raushaengen lassen.Ich gebe zu ich habe manchmal eine merkwuerdige Art von Humor und es macht mir Spass andere zu provozieren, vielleicht sollte ich in dieser Beziehung noch an mir arbeiten.:shocked:
Dazu ein Zitat von Einstein::hmmm:
" Es gibt keine andere vernuenftige Erziehung als Vorbild sein, wenn,s nicht anders geht, ein abschreckendes( Erziehung und Erzieher ) ca. 1932:bruce:
viele nette gruesse Carmelita
Also mal ganz allgemein gesagt, weil es grade so hier hinein passt, es ist gut wenn man an sich arbeitet. Manchmal aber neigen Menschen dazu sich selbst verändern zu wollen. Das wiederum, meine ich, ist nicht gut. Erkenne Dich selbst und entscheide dann wo Du an Dir feilen solltest. Ein Mensch der ständig gegen sich selbst kämpft, wird kaum die nötige Kraft finden im täglichen Leben zu bestehen, geschweige denn vorwärts zu kommen.
(Das ist meine ganz persönliche, wenn auch erprobte Meinung.)
Grüsse an alle
Guten Tag,
ich habe erkannt, daß ich als Einzelner nur dann Verbesserungen und Veränderungen herbeiführen kann, wenn ich selbst in meiner geistigen Entwicklung niemals stehen bleibe. Ich selbst darf nicht aufgeben und muß ständig an mir selbst arbeiten ohne mir etwas vorzumachen. Nur so denke ich kann ich andere Individuen vielleicht erreichen und mitziehen. Fehler muß ich gnadenlos erkennen und beheben. Doch woher wissen, wenn kein Wissender mich begleitet? Einfach nur zu leben - arbeiten, essen, schlafen, Wiederholung... reicht mir nicht. Mir fehlt der Sinn im Leben, obwohl ich Gott erkenne. Ein Gefühl in mir, eine Motivation in mir treibt mich an nach Volkommenheit zu streben um höhere Erkenntnisstufen bzw. Grade zu erreichen. Eine Reise in die Transzendenz. Ist das alles nur Phantasie?
Mit freundlichem Gruß
Ozan
Das alles sind Fragen, die sich jeder Suchende früher oder später stellt. Du kannst ganz beruhigt sein: in dem Moment, wo Du bereit bist, treten auch die rechten Menschen in Dein Leben, oder die rechte Information. Wirkliches Gottvertrauen heißt nämlich, auch in dieser Hinsicht Vertrauen zu haben, dass Dir nur das Beste passiert, auch wenn es aus Deiner Perpektive manchmal nicht so erscheinen mag. Wirkliches Gottvertrauen heißt aber auch, keine Kritik an den Umständen zu üben (z.B. hungernde Negerkinder), sondern zu fragen: "warum wird mir das gezeigt?".
Daran schliesst sich Deine Frage nach Selbsterkenntnis an. "Erkenne Dich selbst" ist das Thema des 1.Grades der Freimaurer. Die Frage ist nur: soll ich mich selbst erkennen, um mich zu ändern? Hätte mich Gott dann nicht gleich anders erschaffen können, wenn er mich anders haben wollte? Oder soll ich mich erkennen, um mich anzunehmen so wie ich bin. Um mich, die anderen, ja die ganze Schöpfung als das Werk des grossen Baumeisters zu erkennen und mich daran zu freuen. Schliesslich heißt es in der Bibel, der Mensch sei nach seinem Ebenbild geschaffen. Wenn dem so ist, dann ist da nichts fehlerhaft an Dir. Aber: wir alle entwickeln uns von einem geistigen Baby zu geistigen Kindern und Erwachsenen. Du kannst einem Baby nicht die Bedienung einer Kaffeemaschine erklären. Es kommt unweigerlich die Zeit, wo es die Maschine selbst bedienen wird, aber nicht im Moment, sondern erst in einigen Jahren. Und so ist es auch mit Deiner Entwicklung. Es wird alles seinen Gang nehmen. Geduld und Vertrauen.
Urteile nicht, damit Du nicht verurteilst wirst; sorge Dich nicht um morgen; und liebe Dich selbst, dann wirst Du auch die Welt lieben.
Gruss
Thomas
Da kann ich mich nur, Satz für Satz, Wort für Wort anschließen!
Schön gesagt lieber Bruder! :yes:
irishmason
18.06.2007, 02:29
Hallo Schwarzbaer!
Vorurteilslos bedeutet ja nicht kritiklos zu sein, wenn der kluegere immer nach gibt dann werden wir von den doofen regiert und es wird nun mal auch in einer Loge nicht nur charakterlich gute Menschen geben, wenn der Bruder dann nichts sagen darf dan waere er ein schlechter Bruder, wir alle muessen lernen mit Kritik konstruktiv umzugehen und nicht immer gleich beleidigt zu sein.
Carmelita
Sehr kluge Bemerkung, ja so stelle ich mir den Umgang in der Freimaurerei vor.
Aber, wie im "richtigen" Leben, gibt es überall Mimosen und Schulmeister
Oft steht aber auch auf Verpackungen " vor Gebrauch gut schütteln", besonders auf der Packung mit den Ingredienzien: Gleichmut, Humor, Toleranz, Weltoffenheit und Weitblick.
ED
Sehr kluge Bemerkung, ja so stelle ich mir den Umgang in der Freimaurerei vor.
Aber, wie im "richtigen" Leben, gibt es überall Mimosen und Schulmeister
Oft steht aber auch auf Verpackungen " vor Gebrauch gut schütteln", besonders auf der Packung mit den Ingredienzien: Gleichmut, Humor, Toleranz, Weltoffenheit und Weitblick.
ED
Hallo Irishmason,
Vielleicht liest du das ja trotzdem noch!
Ich denke auch, daß sind tatsächlich sehr wichtige Tugenden.
Zu den universellen Gesetzen zähle ich eher die Hermetischen.
Die sieben hermetischen Prinzipien
Hermes Trismegistus soll eine Inkarnation von Thoth dem Atlanter gewesen sein.
Diese 7 Prinzipien beschreiben das gesamte Universum vollständig. Wer diese 7 Prinzipien beherrscht kann sich über unsere "Naturgesetze" hinweg setzen?!
Es gibt dazu zwei hervorragende Bücher, die allerdings eher mit dem Herzen zu lesen sind.
"Das Kybalion" und "Die Smaragdtafeln.
* Das Prinzip der Mentalität
* Das Prinzip der Entsprechung
* Das Prinzip der Schwingung
* Das Prinzip der Polarität
* Das Prinzip des Rhythmus
* Das Prinzip von Ursache und Wirkung
* Das Prinzip des Geschlechts
LG.Jumalia
vBulletin® v3.7.2, Copyright ©2000-2008, Jelsoft Enterprises Ltd.