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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum gehen die FM nicht mehr an die Öffentlichkeit ?


suchender
19.03.2007, 04:33
Wäre es für die Freimaurer nicht einfacher Außenstehenden mehr Einblick zugeben ?
Wäre es nicht besser, damit vorurteile aus der Welt geschafft werden?
Ich habe mal in einem anderem Forum nachgefragt, wer, wie, was die Leute über die Freimaurer wissen und war erschrocken, was ich da las….
Es kamen die begriffe SATANISCHE SEKTE , Kriminelle usw. Bis auf ausnahmen nur dummes Zeug…

bigbalou
19.03.2007, 06:22
Hallo suchender,

auch ich habe mir und meinen Brüdern in meiner Zeit als FM-Lehrling diese Frage wiederholt gestellt. Mittlerweile glaube ich, dass es für Freimaurer gar nicht so einfach ist, in der Öffentlichkeit in Erscheinung zu treten. Und über ihr Tun und Erleben zu berichten.

Denn es folgen unweigerlich viele Fragen. Und die führen dann schnell an einen Punkt, wo es einem schwer fällt, das, was man sagen möchte, in Worte zu fassen.

Freimaurerische Betätigung in der Loge bedeutet zum einen vertrauensvolle Dialoge unter Brüdern über "Gott und die Welt". Zum anderen die Tempelarbeit, deren Ritual jedesmal eine Erlebniswelt entfaltet, die aber jedem einzelnen Bruder etwas anderes bedeutet, oft gar nicht einmal bewusst.

Niemand verlangt von einem Bruder, diese seine höchst individuelle Entwicklung in Worte zu fassen - ausser eben Aussenstehende mit Fragen wie "Warum, Wieso, Weshalb, Wozu".

Wobei es vielleicht gar nicht schlecht ist, mit diesen Fragen konfrontiert zu werden und dadurch zum Nachdenken angeregt zu werden.

Insofer dankbar
Bernd

T.G.
19.03.2007, 07:44
Der Kampf gegen Vorurteile kann meiner Überzeugung und Erfahrung nach im Übrigen niemals von denjenigen die bzgl. einer "Sache" keine Vorurteile haben gegen diejenigen, die bzgl. eben dieser "Sache" Vorurteile haben, erfolgreich geführt werden.

Neutrale Aufklärung ist möglich. Vorurteile kann man sich hingegen nur selbst nehmen. Und dies setzt eben ein Denken und Leben voraus, daß der Wahrhaftigkeit verpflichtet ist und sich um eigene Urteile bemüht und daher auch stets dazu bereit ist, eigene Fehlurteile bei neuer Erkenntnis zu revidieren.

Und damit wären wir bereits bei einer Charaktereigenschaft und einer Lebenseinstellung, die unser Bund zu Recht von seinen wahrhaft Suchenden, die auch in diesem Sinne immer Suchende bleiben werden, fordert.

Würde es den Menschen leicht fallen zu einer dementsprechenden Lebenseinstellung und Lebenhaltung zu finden, dann hätte der Welt sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart so mancher hässlicher und unnötiger Konflikt zwischen Menschen erspart bleiben können.

Leider aber fällt den meisten Menschen ein von "Vorurteilen befreites Denken", erst recht natürlich auch ein entsprechendes weises Verhalten im Leben, ausgesprochen schwer.

Zu der Einsicht, wie wichtig eine solche Einstellung indes ist, kann man nur selber kommen. Niemand anderes als man selbst kann "Vorurteile" als das entlarven was sie sind: Nämlich "Vorschnell gefällte endgültige Urteile".

Herzlichst

T.G.

Bernhard
19.03.2007, 07:55
Wäre es für die Freimaurer nicht einfacher Außenstehenden mehr Einblick zugeben,... damit vorurteile aus der Welt geschafft werden?


Lieber Suchender,

das wäre schön, wenn es so funktionieren würde. Doch leider ist es meiner Erfahrung nach so, dass man weder durch Appelle noch durch Informationen menschliche Verhaltensweisen - besonders Vorurteile -grundsätzlich verändern kann.

Dies zeigt sich in den Konfessionen, der Politik und anderen gesellschaftlichen Fragestellungen.

Wirklich verändern und Vorurteile abbauen kann man nur durch vorbildliches Vorleben.

Liebe Grüße,
Bernhard

Schwarzbär
19.03.2007, 08:55
Bezugnehmend auf den Titel Ihres Threads:

Na, was tun wir denn hier?

Malakim
19.03.2007, 11:31
Wäre es für die Freimaurer nicht einfacher Außenstehenden mehr Einblick zugeben ?
Wäre es nicht besser, damit vorurteile aus der Welt geschafft werden?


Ich weiß eigentlich nicht so genau was Sie meinen.

Es gibt mehr Bücher über Freimaurerei als man lesen kann. In allen möglichen Sprachen.
Es gibt Zeitungs und Zeitschriften Artikel. (Geo, Brand Eins und wer weiß wo noch alles)
Es gibt vermutlich bei jeder Loge Gästeabende.
Es gibt Broschüren die in Logenhäusern ausliegen.
Es gibt Internet Foren und Seiten zur und über die FM bis zum Abwinken.

In meiner Welt ist Information eine "hole Pflicht" und keine "bring Schuld". Über die Freimaurerei gibt es wirklich JEDE erdenkliche Information. Von den Ritualen (mit Interpretation und Aufbau der Loge, Zeichen Wort, Griff eben allem Pipapo) bis zur gesammten Geschichte der FM ist alles für jeder Mann leicht verfügbar. Nur muß derjenige die Information aufsuchen und ggf. selber lesen. Das Thema FM ist recht vielseitig und Komplex, das wird ohne Eigenleistung des Interessierten sowieso vermutlich nicht verstanden werden (oder sogar Missverstanden).

Was also sollten wir nun tun? Mit Plakaten durch die Stadt laufen?
Wie die diversen Kirchen und Religionsgruppen unsere "Botschaft" verbreiten und "missionieren"? Warum?

Gruß
Malakim

suchender
19.03.2007, 13:25
Ich weiß eigentlich nicht so genau was Sie meinen.

Es gibt mehr Bücher über Freimaurerei als man lesen kann. In allen möglichen Sprachen.
Es gibt Zeitungs und Zeitschriften Artikel. (Geo, Brand Eins und wer weiß wo noch alles)
Es gibt vermutlich bei jeder Loge Gästeabende.
Es gibt Broschüren die in Logenhäusern ausliegen.
Es gibt Internet Foren und Seiten zur und über die FM bis zum Abwinken.

In meiner Welt ist Information eine "hole Pflicht" und keine "bring Schuld". Über die Freimaurerei gibt es wirklich JEDE erdenkliche Information. Von den Ritualen (mit Interpretation und Aufbau der Loge, Zeichen Wort, Griff eben allem Pipapo) bis zur gesammten Geschichte der FM ist alles für jeder Mann leicht verfügbar. Nur muß derjenige die Information aufsuchen und ggf. selber lesen. Das Thema FM ist recht vielseitig und Komplex, das wird ohne Eigenleistung des Interessierten sowieso vermutlich nicht verstanden werden (oder sogar Missverstanden).

Was also sollten wir nun tun? Mit Plakaten durch die Stadt laufen?
Wie die diversen Kirchen und Religionsgruppen unsere "Botschaft" verbreiten und "missionieren"? Warum?

Gruß
Malakim

Ok. "missionieren" empfänd ich auch nicht richtig.
Was mich nur so schockiert hat, wahr halt diese allgemeine Unwissenheit und vorurteile in diesem Forum in dem ich diese allgemein gehaltenen Fragen gestellt hatte. :angel:
Vielleicht, bin ich auch zu sehr von mir ausgegangen und meinem interesse an diesem thema, das ich es automatisch bei anderen auch vorausgesetzt hab.

Malakim
19.03.2007, 13:48
Was mich nur so schockiert hat, wahr halt diese allgemeine Unwissenheit und vorurteile in diesem Forum in dem ich diese allgemein gehaltenen Fragen gestellt hatte.

Sie haben durchaus recht mit Ihrer Beobachtung. In einem riesen Buchladen hier in Berlin gibt es nur ein kleine Büchlein über FM und dieses steht in der Abteilung "Geschichte" ... aber sowas regelt sich ja nach der Nachfrage.

Auch Ihre Beobachtung aus einem Internet Forum kann ich bestätigen. Ich schlage mich in dem Forum ask1.org seid geraumer Zeit mit allen möglichen Verschwörungstheorien zur FM herum (das reicht von Freimaurer sind alles Reptilien bis Baphomet, Baal und irgendwelchen magischen Vorwürfen). Das liegt in meinen augen daran, das die Erklärungen die in VTs geboten werden leichter zu verstehen sind und weniger Eigenleistung zum Verständnis benötigen (da werden Theorien z.B. in Romanen transportiert).

Ausserdem bin ich nicht sicher ob mehr Öffentlichkeit die Lage verbessert. In Österreich z.B. arbeiten die Logen sehr gedeckt (sozusagen "geheim") und dort ist die Situation besser als in Deutschland.

oberon
19.03.2007, 14:43
Wirkliche Vorurteile abbauen kann man tatsächlich nicht. Information für Interessierte, wie wir sie hier anbieten ist das, was wir leisten können, ohne zu missionieren.

Ich habe mir schon von so vielen Menschen, die wie sie selbst zugeben kaum etwas über FM wissen, sagen lassen müssen, was in späteren Graden noch alles Fürchterliches auf mich zukommt, dass ich es irgendwann aufgegeben habe.

Ein Teil der Freimaurerei wird immer im Ver- .... nein, im Ge-borgenen stattfinden müssen. Die Rituale der Freimaurer machen nur im Bruderkreis einen Sinn, weil sie in einer Symbolwelt existieren. Wenn man sich nicht darauf einlässt, also nicht eingeweiht ist, machen sie keinen Sinn, sind surreal und einfach nur komisch.

Mal ganz ehrlich, habt ihr schon mal ein Bild von einem Bruder im Schurz gesehen? Sucht mal im Internet! So ein weißer Lederlappen über dem schwarzen Anzug ist nicht wirklich modisch. Soll es auch nicht sein, und im Rahmen der Tempelarbeit hat er einen Sinn und niemanden würde es stören.

Deswegen würde ich den Schurz aber nicht anhaben wollen, wenn ich bei Aldi an der Kasse stehe.

Stellt euch mal die heiligste Handlung der katholischen Kirchenlithurgie, die Wandlung, vor dem Kühlregal für Käse im Supermarkt vor. Jeder wird sich wundern, warum der Typ mit der bunten Decke über den Schultern eine goldene Tasse hochhebt und dabei so wichtig kuckt.

In der Symbolwelt der Messe ist das völlig normal und keiner wundert sich. Es würde auch nicht komisch wirken. So ähnlich ist das mit dem FM Ritual auch. Daher erfährt man so ziemlich nichts von der Freimaurerei, wenn man sich die aus dem Internet gezogenen Rituale durchliest.

So würde immer etwas von der FM verborgen bleiben und man wird uns immer unterstellen, wir gäben nur die Dinge an die Öffentlichkeit, die wir zum Verschleiern unserer wahren Ziele brauchen.

Ich kann ganz gut damit leben und fühle mich auch nicht berufen, Menschen aus ihren Wahnvorstellungen zu befreien.

Viele Grüße,

Thomas

Moritz
20.03.2007, 10:08
Ein Teil der Freimaurerei wird immer im Ver- .... nein, im Ge-borgenen stattfinden müssen. Die Rituale der Freimaurer machen nur im Bruderkreis einen Sinn, weil sie in einer Symbolwelt existieren. Wenn man sich nicht darauf einlässt, also nicht eingeweiht ist, machen sie keinen Sinn, sind surreal und einfach nur komisch.

Das kann ich so nur bestätigen. Ich habe als 13-Jähriger mal eine "öffentliche" Tempelarbeit mitgemacht (Anlass war das Rosen-, Johannis- oder Weihnachtsfest, dass weiß ich nicht mehr). Wirklich spannend fand ich den Tempel mal von innen zu sehen. (Kann man heute auch schon auf diversen Websites.) Hinterher habe ich meinen Vater gefragt, was sie denn alles am Ritual geändert hätten, weil doch Gäste da gewesen wären. Er meinte eigentlich nichts. "Und warum macht ihr da so ein Geheimnis draus? Das war doch nichts wirklich aufregendes. Da wurde doch nichts erzählt, was ich nicht schon vorher wusste." "Das hat ja auch niemand behauptet!"

Was ich damit sagen will: Das vielzitierte Geheimnis scheint tatsächlich einfach im Verständnis der Zusammenhänge zu liegen. Nicht in dem, was dort eigentlich passiert. Und um das zu verstehen muss man sich einfach länger mit dem Thema befassen. Und es erleben! Das Gefühl der Geborgenheit in der Kette erschließt sich nicht durch lesen. Sondern, wie es der Name schon sagt durch fühlen.

Auf die Gefahr hin, dass das sehr profan ist, aber auch das Gefühl in der Fan-Kurve seines Lieblingsvereins zu stehen kann niemand erklären. Jeder Außenstehende fragt sich (obwohl oder gerade weil er es sieht), was da wohl abgeht. Aber wer einmal die Atmospähre erlebt hat, kann (so er denn dafür empfänglich ist) nachvollziehen was die Leute dort immer wieder hintreibt.

Das soll bitte als schematischer Vergleich gemeint sein, kein inhaltlicher :angel: .

Gruß

Markus

F. Schmidt
20.03.2007, 10:45
Das kann ich so nur bestätigen. Ich habe als 13-Jähriger mal eine "öffentliche" Tempelarbeit mitgemacht (Anlass war das Rosen-, Johannis- oder Weihnachtsfest, dass weiß ich nicht mehr). Wirklich spannend fand ich den Tempel mal von innen zu sehen. (Kann man heute auch schon auf diversen Websites.) Hinterher habe ich meinen Vater gefragt, was sie denn alles am Ritual geändert hätten, weil doch Gäste da gewesen wären. Er meinte eigentlich nichts. "Und warum macht ihr da so ein Geheimnis draus? Das war doch nichts wirklich aufregendes. Da wurde doch nichts erzählt, was ich nicht schon vorher wusste." "Das hat ja auch niemand behauptet!"

Was ich damit sagen will: Das vielzitierte Geheimnis scheint tatsächlich einfach im Verständnis der Zusammenhänge zu liegen. Nicht in dem, was dort eigentlich passiert. Und um das zu verstehen muss man sich einfach länger mit dem Thema befassen. Und es erleben! Das Gefühl der Geborgenheit in der Kette erschließt sich nicht durch lesen. Sondern, wie es der Name schon sagt durch fühlen.

Auf die Gefahr hin, dass das sehr profan ist, aber auch das Gefühl in der Fan-Kurve seines Lieblingsvereins zu stehen kann niemand erklären. Jeder Außenstehende fragt sich (obwohl oder gerade weil er es sieht), was da wohl abgeht. Aber wer einmal die Atmospähre erlebt hat, kann (so er denn dafür empfänglich ist) nachvollziehen was die Leute dort immer wieder hintreibt.

Das soll bitte als schematischer Vergleich gemeint sein, kein inhaltlicher :angel: .

Gruß

Markus
Das kann ich nur bestätigen.
Wenn man 10 Freimaurer fragt warum sie Freimaurer geworden sind und was sie dabei empfinden, bekommt man wahrscheinlich 10 verschiedene Antworten.
Man muß schon dabei gewesen sein, wie bei einem Konzert oder einem guten Fußballspiel.

Gruß,
Frank

Wotan
20.03.2007, 22:20
Hallo suchender,

auch ich habe mir und meinen Brüdern in meiner Zeit als FM-Lehrling diese Frage wiederholt gestellt. Mittlerweile glaube ich, dass es für Freimaurer gar nicht so einfach ist, in der Öffentlichkeit in Erscheinung zu treten. Und über ihr Tun und Erleben zu berichten.

Denn es folgen unweigerlich viele Fragen. Und die führen dann schnell an einen Punkt, wo es einem schwer fällt, das, was man sagen möchte, in Worte zu fassen.

Freimaurerische Betätigung in der Loge bedeutet zum einen vertrauensvolle Dialoge unter Brüdern über "Gott und die Welt". Zum anderen die Tempelarbeit, deren Ritual jedesmal eine Erlebniswelt entfaltet, die aber jedem einzelnen Bruder etwas anderes bedeutet, oft gar nicht einmal bewusst.

Niemand verlangt von einem Bruder, diese seine höchst individuelle Entwicklung in Worte zu fassen - ausser eben Aussenstehende mit Fragen wie "Warum, Wieso, Weshalb, Wozu".

Wobei es vielleicht gar nicht schlecht ist, mit diesen Fragen konfrontiert zu werden und dadurch zum Nachdenken angeregt zu werden.

Insofer dankbar
Bernd


Was ich fett gemakert habe, ist es was ich im normalen Leben vermisse. Über Gott und die Welt vertrauensvoll zu diskutieren!
Ohne bei einer anderen persönlichen Meinung oder Einstellung zu irgend einem Thema, gleich fürs Leben gebranntmarkt zu werden:bruce:

Klaus-Dieter Ackermann
23.03.2007, 09:37
Hallo Suchender,
ich habe die vielen Antworten gelesen und meine Meinug ist eigentlich klar. Die Freimaurer halten sich bedeckt, weil in der Historie auch ein gewisses Geheimnis in den Bauhütten praktiziert wurde. Ich denke, dass dieses, so wie es heute gehandhabt wird ok ist.
Herzliche Grüße
Klaus-Dieter Ackermann :hmmm:

Protheus
24.03.2007, 15:08
Auch Ihre Beobachtung aus einem Internet Forum kann ich bestätigen. Ich schlage mich in dem Forum ask1.org seid geraumer Zeit mit allen möglichen Verschwörungstheorien zur FM herum (das reicht von Freimaurer sind alles Reptilien bis Baphomet, Baal und irgendwelchen magischen Vorwürfen). Das liegt in meinen augen daran, das die Erklärungen die in VTs geboten werden leichter zu verstehen sind und weniger Eigenleistung zum Verständnis benötigen (da werden Theorien z.B. in Romanen transportiert).Solchen Theorien begegne ich beinahe jeden Tag.Die Leute werden mit Unterhaltungsromanen und anderen Unterhaltungsmedien (und den darin verwendeten Theorien) versorgt und glauben diese Theorien, ohne sie in Frage zu stellen. Vieleicht verkaufen sich diese besser? Ich denke, dass das zum Teil an unserer doch recht schnellebigen Gesellschaft liegen könnte, die doch heut zu Tage recht oberflächlich ist. Wenige ,,fragen nach" bei Unklarheiten, was mich bei den heutigen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung eigentlich verwundert.

Herzliche Grüße
Protheus

bigbalou
24.03.2007, 15:25
..., dass das zum Teil an unserer doch recht schnellebigen Gesellschaft liegen könnte, die doch heut zu Tage recht oberflächlich ist. ...

Ich empfinde es als ein Faszinosum, auf das ich in meiner Zeit als Freimaurer überhaupt erst aufmerksam wurde, dass die "Unwissenheit" der "breiten Masse" sich seit Jahrhunderten nicht wirklich geändert hat.

Bernd

Stefan
08.08.2007, 12:54
Ich finde es nicht unbedingt richtig wenn FM an die Öffentlichkeit gehen, da auch eine öffentliche Tempelarbeit, nur neue Vorurteile schüren würde. Es gibt genügend Literatur über die Freimaurerei (die aber kritisch zu bewerten ist). Die Logen machen meiner Meinung nach genug Öffentlichkeitsarbeit indem sie Veranstaltungen wie z.B. Konzerte in ihren Räumen veranstalten.

Schwarzbär
08.08.2007, 14:28
Ich finde es nicht unbedingt richtig wenn FM an die Öffentlichkeit gehen, da auch eine öffentliche Tempelarbeit, nur neue Vorurteile schüren würde. Es gibt genügend Literatur über die Freimaurerei (die aber kritisch zu bewerten ist). Die Logen machen meiner Meinung nach genug Öffentlichkeitsarbeit indem sie Veranstaltungen wie z.B. Konzerte in ihren Räumen veranstalten.

Es gibt keine öffentlichen Tempelarbeiten, wie kommen Sie denn darauf? Was es gibt, sind bestimmte Feste, an denen Angehörige/"Schwestern" teilnehmen können, aber nicht das Ritual, sondern i.d.R. ein Zeremonial durchgeführt wird. Bestimmte Ritualbestandteile dulden keine Öffentlichkeit, sondern sind nur für den Schutzraum Loge gedacht. Sicher gibt es im Internet Tempelarbeiten zu begaffen, aber das müssen die "Brüder", die dafür verantwortlich zeichnen mit sich ausmachen. Ginge es nach mir, würde ich solche "Öffentlichkeitsarbeiter" aus der FM ausschließen. Und ich weiß wovon ich rede, schließlich arbeite ich in der PR.

Penta
10.08.2007, 09:15
Ich finde es nicht unbedingt richtig wenn FM an die Öffentlichkeit gehen, da auch eine öffentliche Tempelarbeit, nur neue Vorurteile schüren würde. Es gibt genügend Literatur über die Freimaurerei (die aber kritisch zu bewerten ist). Die Logen machen meiner Meinung nach genug Öffentlichkeitsarbeit indem sie Veranstaltungen wie z.B. Konzerte in ihren Räumen veranstalten.

Hallo Stefan,

die Frage der Öffentlichkeitsarbeit ist selbst in FM-Logen (wie nahezu alles) umstritten. Nicht grundsätzlich, denn dass welche gemacht werden muss, ist allgemeiner Konsens. Genau hier liegen Stärken und Schwächen. Die Stärken: Man nehme sämtliche Logen unter dem Dach der VGLvD mit ihren trotz unterschiedlichen Traditionen sehr großen Gemeinsamkeiten. Die sechs Großlogen im Dachverband unterstützen verschiedentlich ihre demokratisch organisierten Basislogen in ihrer Öffentlichkeitsarbeit (z.B. durch PR-Material). Die jeweiligen Logen führen dann, wie sie es jeweils für richtig halten, individuelle Öffentlichkeitsarbeit durch. Auf jede erdenkliche Art und Weise. Manchmal mustergültig durchgeführt von PR-Profis, manchmal auch ohne sie ideal veranstaltet. Mit guten lebhaften Diskussionen in entspannter Atmosphäre.
Schwächen können gerade in dieser Souveränität aller Basislogen liegen. Denn selbstverständlich muss nicht jede Form Öffentlichkeitsarbeit positiv wirken, nur weil sie gut gemeint war. Es kann nicht genug Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden. Es besteht immer Informations- sowie Kommunikationsbedarf.

Und wir kommunizieren gerade über Öffentlichkeitsarbeit der Freimaurer in dem Forum des deutschen Freimaurerdachverbandes. Auch dieses Forum ist eine Form Öffentlichkeitsarbeit der VGLvD.

lynkeus
10.09.2007, 18:46
Dieser Ruf nach Öffentlichkeit scheint immer wieder zu ertönen.
Ich frage mich nur, warum andere Bünde jedweder Art nicht alles in der Öffentlichkeit ausbreiten und alles gleich ans schwarze Brett heften.
Ich meine, eine gute Portion Diskretion kann ja nicht interpretiert werden mit Geheimniskrämerei. Ansonsten kann man überall jede Menge über die Freimaurerei lesen und sich tiefst informieren.

Firmeninterna werden ja auch nicht nach aussen posaunt und die eigenen Familienangelegenheit werden ja auch nicht überall herumerzählt nur um dem Anwurf des Geheimnisvollen zu entgehen.
So sollte man das sehen. Ich möchte jedenfalls nicht, dass alle Welt weiss, dass ich Freimaurer bin, nicht weil ich was zu verbergen habe, sondern weil es viele nichts angeht. Es wird auch kein Logenmitglied die Mitgliedschaft eines anderen kundtun nach aussen.
Jeder kann entscheiden, wem er es mitteilt oder nicht.

Ich glaube auch kaum, dass der Rotary Club oder Lions die Namen der Mitglieder an die Litfasssäule heften oder allen erzählen, was man beim letzten Businesslunch erzählt hat.

Schwarzbär
12.09.2007, 07:57
Vielleicht noch etwas zum Verständnis: Verschwiegenheit, Vertrautheit, Bewahrung des fm. Geheimnisses, all diese Tugenden gehören zum innersten Kern und Selbstverständnis der FM. Eigentlich könnte man als Br. Freimaurer erwarten, dass das respektiert wird. Dagegen steht allerdings eine durchmedialisierte Gesellschaft, die es nicht ertragen kann, wenn nicht jedes Schlafzimmer mit Webcam ausgestattet ist und nicht jede Mülltonne durchwühlt werden darf.
Wissen Sie was? Das ist das Problem dieser Gesellschaft, nicht das unseres Bundes.

captainslater
12.09.2007, 17:43
Wissen Sie was? Das ist das Problem dieser Gesellschaft, nicht das unseres Bundes.
Wenn dieses Problem nur von einer breiteren Mehrheit erkannt werden würde. :yes:

oberon
14.09.2007, 14:33
Die Lust auf öffentliche Verbreitung ist ja nicht über Nacht über uns gekommen. Es ist ein schleichender Prozess, der mit der Entwicklung technischer Möglichkeiten einher geht.

Seitdem man mit dem Handy auch Filme aufnehmen kann, hat fast jeder Mensch dauernd eine Kamera dabei. Das war früher nicht möglich. Dann half das Internet, diese Filme auch noch zu verbreiten, durch YouTube zum Beispiel. Früher musste man erst mal einen "Medienfritzen" finden, der einem das Material abkauft.

Und schon haben wir uns so daran gewöhnt, dass uns jede Gemeinschaft, die nicht uneingeschränkt jeden Winkel ausleuchten lässt, suspekt wird. Darüber denken wir gar nicht mehr großartig nach.

Viele Grüße,

Thomas

Chatzimichailidis
21.12.2007, 16:37
Hallo
Gruss an meine Deutschen Brueder,und an alle Gaeste aus Griechenland.
Also in der Vergangenheit,wie auch in der Gegenwart,und auch in der Zukunft suchten ,suchen, und werden die Menschen nach einem Suendenbock fuer all das Unheil (Arbeitslosigkeit,Armut,Kriege,u.s.w) suchen.
Und natuerlich reagieren alle Menschen in dieser hinsicht gleich.Etwas was ihnen Mysterioes und unerklaerlich erscheint,etwas das sie nicht erfassen koennen ist nun mal ideal.Wie das Freimaurertum z.b.
Die Ritten,u.s.w sind einfach ein anstoss fuer viele.Was fuer Freimauer ganz normal ist.Ich meine ,das ja auch nicht jeder will, das die ganze Welt ueber seine Familie bescheid weiss,und er ja seine Geheimnisse bewahren moechte.Es ist bei den Freimaurern nicht anders.Da werden keine kleine Kinder verspeist,und jungfrauen irgendwelchen goettern geopfert,und auch nicht millionenschecks verteilt.Es ist auch kein Geheimbund.Es steht doch jedem frei sich uber Freimaurer zu Informieren.

cre
18.02.2008, 13:36
Was ich fett gemakert habe, ist es was ich im normalen Leben vermisse. Über Gott und die Welt vertrauensvoll zu diskutieren!
Ohne bei einer anderen persönlichen Meinung oder Einstellung zu irgend einem Thema, gleich fürs Leben gebranntmarkt zu werden:bruce:


Ohne jemand angreifen zu wollen oder gar eine Wertung zu faellen --> Man koennte es aber auch so verstehen, das die
Loge eine Flucht in eine selbsterschaffene kleinen Welt/System
ist und Angst vor intoleranz besteht...sehe ich das zu drastisch?

Mit freundlichen Gruessen
Primaldo Antonio Capraro

oberon
18.02.2008, 15:32
Ich denke, Du siehst es zu drastisch. Du solltest bedenken, dass Freimaurer schließlich im täglichen Leben stehen und dort interagieren. Wir leben ja nicht im Kloster, wo wir uns wegschließen, um uns ganz unseren Gedanken widmen zu können.

Wenn Du einen Freund hast, mit dem Du gern tiefsinnige Gespräche führst, dann wirst Du das auch lieber unter 4 Augen tun als in einer großen Menschenmenge. So ein Abend mit den besten Freund ist auch kein Rückzug in eine Scheinwelt, selbst wenn man das regelmäßig tut.

Viele Grüße,

Thomas

Sekretär
18.02.2008, 16:04
Ohne jemand angreifen zu wollen oder gar eine Wertung zu faellen --> Man koennte es aber auch so verstehen, das die
Loge eine Flucht in eine selbsterschaffene kleinen Welt/System
ist und Angst vor intoleranz besteht...sehe ich das zu drastisch?

Mit freundlichen Gruessen
Primaldo Antonio Capraro

Da schließe ich mich Thoams an. Vor allem ist die Loge eine Möglichkeit der Entprivatisierung des Lebens entgegenzuwirken. Seit selbst Intimstes im Internet breitgetreten wird (es gibt sogar sogenannte Friedhöfe für Ex-FreundInnen, auf denen die tatsächlichen oder angeblichen Schwächen verflossener PartnerInnen publik gemacht werden - wie widerlich!), ist nichts mehr heilig, im Sinne von schützenswert. Da tut ein Bereich wie die Loge gut, in den sich Mann (und Frau, aber bitte getrennt) zurückziehen können und nicht Gefahr laufen, ihre Gedanken am nächsten Morgen im Web wiederzufinden.

Alleine deshalb lohnt die Freimaurerei. Dass Freundschaft und nettes Beisammensein als Dreingabe noch mit dabei sind, machet mir meine Loge nur noch sympathischer. Jepp!

Stefan

Schwarzbär
18.02.2008, 23:27
Die Loge kann unter Umständen ein Rückzug in einen Schutzraum bieten. Allein dieser Punkt ist, vor den Augen eines potenziellen Millionenpublikums ausgebreitet, ein schönes Alleinstellungsmerkmal (siehe Eingangsfrage dieses Themas, Ö-Arbeit)

Sie (die Loge) ist (allmittwöchlich) ein Raum, in dem ich meine Sorgen vergessen kann oder sie (nach Bedarf) jemandem anvertraue, von dem ich weiß, dass er diese vertrauensvolle Ansprache nicht gegen mich wendet und für sich behält (weitere USP).

cre
19.02.2008, 08:08
Ich verstehe, ich hatte das wohl missverstanden - nichts fuer ungut! :-)


Mit freundlichen Gruessen
Primaldo Antonio Capraro

mark
23.02.2008, 04:04
Sehr geehrte Diskussionsteilnehmer,

Wissen Sie was? Das ist das Problem dieser Gesellschaft, nicht das unseres Bundes.

Ich möchte versuchen diesen Satz in möglichst vielerei Hinsicht zu beleuchten:

Antwortmöglichkeit A
Wenn Ihnen aber alle anderen auf der Autobahn entgegenkommen, ist es dann nicht wahrscheinlicher, dass Sie ( bitte NICHT als persönliche Anrede zu verstehen ) in die falsche Richtung fahren? Wenn Sie ( s.o. ) Hufschläge hören, denken Sie an Pferde. Nicht an Zebras.

Antwortmöglichkeit B
In diesem Falle ist es auch nicht das Problem der Gesellschaft, dass gewisse Vorurteile noch heute bestand haben. Insbesondere da die Medien auch einen wichtigen Teil eben dieser Gesellschaft ausmachen.

Antwortmöglichkeit C
Das erinnert mich daran das viele Logen darüber klagen, dass sie über nicht genügend "neuinteressenten" verfügen. Vielleicht ist Verschwiegenheit kein Zeitgemäßes Instrument mehr für dieses Zeitalter.

( Ich bitte höflichst darum diese "Liste" zu ergänzen, sollte etwas nennenswertes fehlen )

Persönliche Anmerkung:
Ich finde den oben zitierten Satz sehr vermessen, wenn auch für die heutige Freimaurerei sehr zutreffend. Vermessen besonders deshalb, weil dieser Satz aus meiner Sicht folgende Deutung ( zumindest ) zuläßt:
"Wir sind die besseren. Wir haben es nicht nötig uns um gesellschaftliche Anschauungen zu kümmern, denn uns interessiert nicht was die Gesellschaft über uns denkt."

Wir leben in einem Zeitalter, in dem von uns verlangt wird die "guten" von den "bösen" zu trennen. Die gesellschaftlich sehr dominante Domäne "Werbung" hat uns zu Menschen geprägt die binnen weniger Sekunden entscheiden müssen ob etwas "gut" oder "böse" ist und wenn wir uns nicht sicher sind, steht uns unser guter Freund Google und sein kleiner Bruder Internet mit ( augenscheinlich ) gutem Rat zur Seite. Und in allererster Linie verrät uns das Internet zwei folgende Fakten: Fakt 1
Freimaurer sind böse!

Fakt 2
Eine Seite die von Freimaurern initiiert und gepflegt wird sagt:
Wir haben ein Geheimnis! Und das verraten wir nicht.
Ich denke das die häufig anzutreffende, öffentliche Einstellung : "Freimaurer schlachten Ziegen" nicht zuletzt durch die Freimaurerische Öffentlichkeitsarbeit, oder vielmehr dem fehlen eben dieser begünstigt wird. Auch wenn es de facto nicht so ist. In diesem Zuge darf ich etwas wiedergeben, dass ich einmal niedergeschrieben habe:

Die Freimaurerei kennt keine "Supergeheimen" Zeichen und Symbole. In den Logen werden auch keine Ziegen geschlachtet, und Nein: es gibt auch keine geheimen Riten die das Schlachten einer Ziege vorschreiben.Dennoch denke ich persönlich das es für die Freimaurerei nicht das schlechteste wäre ihr Augenmerk ein wenig mehr auf die Öffentlichkeitsarbeit zu lenken und hierfür die "Manpower" aus "Arbeitskreisen" wie "Regulär/Irregulär" in den "Arbeitskreis" Öffentlichkeitsarbeit zu verlegen, denn zu einer äußerst toleranten Gruppierung gehört auch der äußerst tolerante Umgang mit der Gesellschaft. Und zu der Gesellschaft gehören heute nun auch einmal die Medien und die Öffentlichkeitsarbeit.
1717 galt das als tolerant was heute selbstverständlich ist. Doch was machen wir morgen aus diesem mächtigem Wort "tolerant"?

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Nacht und verbleibe wie immer

mit herzlichen Grüßen
Mark M.

Schwarzbär
23.02.2008, 08:57
Antwortmöglichkeit D:

Wir müssen uns für unser Tun nicht rechtfertigen.

Genau das war gemeint. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sie hätten sich die viele heiße Luft sparen können.

Penta
23.02.2008, 11:29
Ohne jemand angreifen zu wollen oder gar eine Wertung zu faellen --> Man koennte es aber auch so verstehen, das die Loge eine Flucht in eine selbsterschaffene kleinen Welt/System ist und Angst vor intoleranz besteht...sehe ich das zu drastisch?

Mit freundlichen Gruessen
Primaldo Antonio Capraro

Also für mich trifft das mindestens in Teilbereichen zu. Meine Loge ist mir eine "Insel der Seligen"*. Hier wird versucht, MENSCHENWÜRDE groß zu schreiben. Brüderlichkeit ist dort nicht nur ein Wort. Rücksicht gelingt nicht immer und überall durchgehend, aber es besteht immerhin die deutliche Tendenz dazu. "Die Würde des Menschen ist unantastbar" steht ganz oben in unserem Grundgesetz. Nach diesem Grundsatz fühle ich mich meinem Land und Staat verbunden. Je tiefer man sich nun mit Staatstheorie und politischer Bildung beschäftigt, desto leichter erkennt man, dass tatsächlich versucht wird, diesen Grundsatz für alle Menschen geltend zu machen. Aber wie weit sind wir immer und überall davon entfernt? Deshalb stellt die Loge für mich auch ein Rückzugsgebiet dar. Einen geschützen Raum, in dem man aufatmen kann. Hier sind Brüder. Jeder soweit es ihm möglich ist. Bitte nicht vergessen, ich könnte meine Brüder oft auf den Mond schießen und denke in der Regel zweimal jährlich darüber nach, "zu decken". Wir sind halt Menschen.


*) "Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium", Schiller

mark
23.02.2008, 12:08
Sie hätten sich die viele heiße Luft sparen können.

interessante Ansicht ...

Penta
23.02.2008, 12:54
Verschwiegenheit, Vertrautheit, Bewahrung des fm. Geheimnisses, all diese Tugenden gehören zum innersten Kern und Selbstverständnis der FM. Eigentlich könnte man als Br. Freimaurer erwarten, dass das respektiert wird. Dagegen steht allerdings eine durchmedialisierte Gesellschaft, die es nicht ertragen kann, wenn nicht jedes Schlafzimmer mit Webcam ausgestattet ist und nicht jede Mülltonne durchwühlt werden darf.
Wissen Sie was? Das ist das Problem dieser Gesellschaft, nicht das unseres Bundes.

Durchaus möglich, dass solche auch mich selbst betreffenden Gedanken über Diskretion oder fehlende Diskretion mir erst seit Mitgliedschaft bei den Freimaurern bewusster wurden. Denn einerseits kann gelingende Kommunikation nur stattfinden, wenn man sich bemüht, auf gleicher Ebene und mit möglichst ähnlichen Mitteln zu kommunizieren, andererseits wird vom Gesprächspartner gerade bei Metakommunikation erwartet ("Tratsch"), dass Offenheit und Wahrhaftigkeit praktiziert wird. Dabei ist man also im positiven Sinn genötigt, mehreren Personen mit möglicherweise komplett divergierenden Lebenszielen gegenüber loyal zu bleiben.

Oder anders ausgedrückt: Diskretion zu üben.

Das spornt an. Das ist anspruchsvoll. Das bringt einen im Leben weiter.

Malakim
23.02.2008, 13:36
Dennoch denke ich persönlich das es für die Freimaurerei nicht das schlechteste wäre ihr Augenmerk ein wenig mehr auf die Öffentlichkeitsarbeit zu lenken und hierfür die "Manpower" aus "Arbeitskreisen" wie "Regulär/Irregulär" in den "Arbeitskreis" Öffentlichkeitsarbeit zu verlegen, denn zu einer äußerst toleranten Gruppierung gehört auch der äußerst tolerante Umgang mit der Gesellschaft.

Mich würde mal interessieren was "die Freimaurer" der "Öffentlichkeit" denn eigentlich sagen sollen. Das Kernproblem liegt meiner Meinung(!) nach darin, das sich Freimaurerei nicht innerhalb von 2 Sätzen erschließt. Im Gegenteil, selbst als aufgenommener und eingeweihter Freimaurer erschließt sich die Freimaurerei nur mit großer Eigenleistung und Interesse.

Die Möglichkeiten sich über FM zu informieren sind gigantisch. Es gibt hunderte und tausende von Büchern, Filme im Fernsehen und auf DVD, Internetseiten noch und nöcher und die Möglichkeit Logen zu Besuchen. Was sollen die "Arbeitskreise" denn Ihrer Meinung nach machen und vor allem mit wem?

Nofretete
23.02.2008, 16:31
hallo!

Ich stelle mir jetzt gerade vor, wie es wäre, wenn die Freimaurerei verstärkte Öffentlichkeitsarbeit leisten würde...
- einerseits ergeben sich daraus logistische Probleme, denn es würde vielleicht eine so große Flut an neuen Bewerbern anstehen, daß das bisherige Angebot an Logen dem Ansturm nicht gewachsen ist.
- unter Umständen würden Vorwürfe laut werden, daß die Freimaurer gezielt Menschen anzuwerben versuchen, was wiederum Verschwörungstheorien Nahrung gibt.

Was ich mir allerdings schon wünschen würde, wäre ein offeneres Zugehen der freimaurerischen Vereinigungen auf interessierte Frauen. Michael Kraus hat in seiner letztjährigen Freimaurer-Veröffentlichung sehr viel Information für interessierte Menschen geliefert, leider wendet er sich darin nur am Rande an interessiertes weibliches Publikum.
Frauen haben daher sicherlich größere Hemmschwellen Kontakt zu freimaurerischen Logen aufzunehmen, weil der Eindruck entsteht, daß dies ein hauptsächlich männliches Interessens- und Betätigungsfeld ist.

LG
Nofretete

Schwarzbär
23.02.2008, 16:44
Was denken denn bitte die werten Interessenten, was hier passiert? Das IST Öffentlichkeitsarbeit. Und wir, sprich die einzelnen Logen leisten ständig Öffentlichkeitsarbeit durch Gästeabende, Tage der Offenen Tür, Jubiläen, Stiftungen, die Preise vergeben (und das öffentlich) usw.usf. Wir haben auch nicht das Problem, dass uns die Interessenten die Bude einrennen würden (dazu ist das Angebot zu komplex) oder wir uns Vorwürfen aussetzen, Interessenten zu shanghaien (das Gegenteil scheint eher der Fall zu sein); Öffentlichkeitsarbeit ist uns – im Sinne der korrekten Marketingdefinition – wesensfremd. Wir wollen aufklären, informieren (was wir ja HIER tun), aber niemanden überzeugen. Wer sich für Freimaurerei ernsthaft interessiert, muss sich von Anfang an bemühen und SICH selbst überzeugen.

Ahura Mazda
23.02.2008, 17:51
interessante Ansicht ...

Es mag sich ein wenig hart anhören was Schwarzbär da von sich gegeben hat, hat aber auf seine Art in jedem Fall hier seine Berechtigung.
Da zu dem Thema nun wirklich schon so einiges von Außenstehenden zum Besten gegeben wurde und zumeist leider nur allzuselten der Versuch unternommen wurde dass von den FM zum besten gegeben zu verstehen bzw. zu akzeptieren.
Statt dessen wird immer wieder in neuesten Wortkonstellationen der Versuch unternommen irgend welche Unterstellungen zu betreiben oder Unverständnis zu säen.
Schwarzbär hat es denke ich von seiner Warte aus auf den Kopf getroffen, jedoch gleichzeitig wurde von Ihm leider auch wieder eine gewisse Menge Öl ins Feuer des Unverständnis gegossen!

Auf Dauer kann es eben leidig werden immer und immer wieder die selbe Fragen zu beantworten, nur um dann festzustellen, dass man die Antwort so oder so nicht hören möchte.

Gruß Andreas

Skimble
23.02.2008, 18:11
/sign

oberon
23.02.2008, 18:58
Auf Dauer kann es eben leidig werden immer und immer wieder die selbe Fragen zu beantworten, nur um dann festzustellen, dass man die Antwort so oder so nicht hören möchte.

Gruß Andreas

Zum ersten möchte ich erwähnen, dass dies im Grunde ganz OK ist. Es kommen immer wieder neue Nutzer hier her, so dass man auch immer wieder neu beginnen kann. Da ich selbst kein Freund von Archiven und Such-Funktionen bin, kann ich es gut verstehen, wenn man nicht erst alles durchforstet bevor man seine Frage stellt.

Der zweite Punkt ist aber nur zu unterstreichen. Wenn immer wieder die gleichen Gedankenkonstrukte als stille oder nicht so stille Vorwürfe über uns erscheinen, insbesondere wenn sie eben nicht von neuen Besuchern kommen, dann wird es lästig.

Viele Grüße,

Thomas

Schwarzbär
24.02.2008, 11:15
Verzeihung, es ist etwas "hart", wie Schwarzbär argumentiert? Wie sollte denn argumentiert werden, wenn jemand mit einer Mischung aus Beckmesserei, Spitzfindigkeit und Sophismus partout eine Position gegen uns aufbauen will, und das aus einer der Freimaurerei immanenten Eigenschaft wie der Vertraulichkeit/Abneigung gegen zuviel Öffentlichkeit?

mark
24.02.2008, 21:57
Sehr geehrte Diskussionsteilnehmer,

bitte nehmen Sie mir nicht übel, dass ich das letzte Posting nicht nachvollziehen kann, da ich an keiner Stelle eine Position gegen die Freimaurerei aufbaue, sondern eine persönliche Ansicht kommuniziere.
Wenn das mitteilen einer persönlichen Meinung in einem öffentlichen Freimaurer-Forum als Meinungsmache gegen die Freimaurerei gilt, sollte ich mir überlegen ob ich hier die richtige Plattform zum Austausch über die Freimaurerei gefunden habe.

Mit besten Grüßen
Mark M.

Schwarzbär
24.02.2008, 22:20
Lieber Diskussionsteilnehmer Mark,

bei mir – und auch das ist lediglich eine persönliche Meinung – kam Ihr Statement als Provokation an. Und Provokationen erleben wir Freimaurer dauernd, die muss man sich nicht noch auf einer freimaurerischen Diskussionsplattform anhören.

Ahura Mazda
25.02.2008, 06:22
Sehr geehrte Diskussionsteilnehmer,

bitte nehmen Sie mir nicht übel, dass ich das letzte Posting nicht nachvollziehen kann, da ich an keiner Stelle eine Position gegen die Freimaurerei aufbaue, sondern eine persönliche Ansicht kommuniziere.
Wenn das mitteilen einer persönlichen Meinung in einem öffentlichen Freimaurer-Forum als Meinungsmache gegen die Freimaurerei gilt, sollte ich mir überlegen ob ich hier die richtige Plattform zum Austausch über die Freimaurerei gefunden habe.

Mit besten Grüßen
Mark M.


Dann funktioniert Ihre Komunikation leider nicht!!!

Sie bauen sehr wohl eine Stellung gegen die Freimaurerei auf selbst wenn es, wie Sie sagen, Ihre Ansicht ist!

Meine Subjektive Empfindung:
An einer offenen Diskussion sind Sie scheinbar nicht interessiert, sonder Sie wollen lediglich Ihre Meinungen bestätigt sehen.
Wenn Sie eine persönliche Meinung zum besten geben wollen, deklarieren Sie es bitte auch entsprechend und stellen Sie es nicht im Schein der einzigen Wahrheit dar.
Ihren Postings nach zu Urteilen, sollte es Ihnen auf intelektueller Ebene kein schweres sein Vorurteils- und Dogmenfrei zu argumentieren, schwieriger scheint es da wohl mit einer offenen Einstellung ans Werk zu gehen.

Gruß Andreas

(Kein FM)

Ach ja ich finde es interessant dass Sie dass Wort "gegen" im Zusammenhang mit FM besonders hervorheben!

Penta
25.02.2008, 08:03
Wollte nur kurz den Teddy-Avatar herüberreichen. Schönen Tag noch!

Richard H.
25.02.2008, 08:48
Sehr geehter Herr Molerus,

Dennoch denke ich persönlich das es für die Freimaurerei nicht das schlechteste wäre ihr Augenmerk ein wenig mehr auf die Öffentlichkeitsarbeit zu lenken und hierfür die "Manpower" aus "Arbeitskreisen" wie "Regulär/Irregulär" in den "Arbeitskreis" Öffentlichkeitsarbeit zu verlegen, denn zu einer äußerst toleranten Gruppierung gehört auch der äußerst tolerante Umgang mit der Gesellschaft. Und zu der Gesellschaft gehören heute nun auch einmal die Medien und die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Freimaurerei ist kein Werbeprodukt. Auch wenn Ihnen dies ggf. durch ihre berufliche Tätigkeiten nur schwer nachvollziehbar erscheint.

In Deutschland leidet die Freimaurerei, daß hat der derzeit amtierende Großmeister der Großloge von Österreich ganz richtig erkannt, mittlerweile eher zu sehr unter dem unsinnigen Zwang sich andauernd selbst erklären und präventiv durch Aufklärung verteidigen zu müssen.

Informationen über die Freimaurerei zu bekommen war noch nie schwer und ist in Zeiten des Internets noch leichter geworden.

Gerade auch was das Internet angeht, bin ich persönlich der Ansicht, wird in Deutschland schon weitaus mehr getan, als eigentlich sinnvoll und erforderlich wäre.

Und wer, wie sehr viele Menschen, in der Freimaurerei irgendetwas gruseliges oder eine wie auch immer geartete Verschwörung sehen will, der wird dies immer sehen - egal welche Informationen man ihm offeriert. Daß die Freimaurerei für derartige Projektionen immer gut war und auch immer sein, daß zeigt ein aufmerksamer Blick in die Geschichte der Freimaurerei.

Die von Ihnen ja ohnehin kritisch bewertete reguläre traditionelle Freimaurerei benötigt sicher eines nicht: Geschicktes Marketing zur gelungenen strategischen Positionierung auf einem zusehends unübersichtlichen Markt von Lebensstilen und Lebensphilosophien.

Wer so etwas ernsthaft in Erwägung zieht, zeigt meines Erachtens nach, daß er nicht im Ansatz begriffen hat, worum es bei der Freimaurerei geht bzw. will etwas gänzlich anderes als die in rund dreihundert Jahren in Europa gewachsene reguläre Freimaurerei.

Mit freundlichen Grüßen

Richard

Schwarzbär
25.02.2008, 09:06
Dem Kommentar meines Vorredners ist kaum noch etwas hinzuzufügen, vielleicht noch dies: Selbst wenn wir es wollten, eine Ö-Arbeit im Sinne der PR von Unternehmen gelänge uns vor allem deshalb nicht, weil PR Stabsaufgabe ist, mithin von der Unternehmensleitung gesteuert werden muss. Das geht in unserer Großloge nicht, weil unsere Logen in ihren Meinungsäußerungen weitesgehend autark sind.

mark
25.02.2008, 11:25
Sehr geehrte Diksussionsteilnehmer,

ich kann die Aufregung, die sich hier im Moment gegen mich richtet nicht ganz nachvollziehen und möchte auf einige Punkte eingehen, da hier offenkundig Missverständnisse aufgetreten sind:

Sie bauen sehr wohl eine Stellung gegen die Freimaurerei auf selbst wenn es, wie Sie sagen, Ihre Ansicht ist!

Dem muss ich ganz deutlich wiedersprechen. Ich habe lediglich zum Ausdruck gebracht das ich der Meinung bin, dass es nicht ganz unsinnig wäre etwas mehr Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

An einer offenen Diskussion sind Sie scheinbar nicht interessiert, sonder Sie wollen lediglich Ihre Meinungen bestätigt sehen.

Dem kann ich mich nicht anschliessen. Es würde mich jedoch interessieren woran Sie dies festmachen.

Wenn Sie eine persönliche Meinung zum besten geben wollen, deklarieren Sie es bitte auch entsprechend und stellen Sie es nicht im Schein der einzigen Wahrheit dar.

Ich ging davon aus, dass der Hinweis "Persönliche Anmerkung:", den ich extra in Fett gesetzt habe Satzbausteine wie "denke ich persönlich" dahingehend unterstützen wurde dies zu verdeutlichen.

Ihren Postings nach zu Urteilen, sollte es Ihnen auf intelektueller Ebene kein schweres sein Vorurteils- und Dogmenfrei zu argumentieren,

An welcher Stelle habe ich Vorurteile gesäht?

Ach ja ich finde es interessant dass Sie dass Wort "gegen" im Zusammenhang mit FM besonders hervorheben!

Das stimmt. Mir wurde folgendes Vorgeworfen:

partout eine Position gegen uns aufbauen will,

Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es eben nicht mein Ziel ist eine Position gegen die Freimaurerei aufzubauen oder vorhandene Meinungen gegen die Freimaurerei zu unterstützen.
Auch hier ging ich davon aus, dass Sätze wie "da ich an keiner Stelle eine Position gegen die Freimaurerei aufbaue" deutlich machen, dass ich nichts gegen die Freimaurerei habe: Ganz Gegenteil. Doch das muss doch nicht heißen, dass ich alles gut finde und es einige wenige Dinge gibt bei denen ich sage: "Ok, ich bin nicht dieser Meinung".

Ich habe lediglich reflektiert wie viele Menschen das Thema auf- und wahrnehmen.
Es ist sicher richtig das man im Internet vieles über die Freimaurerei findet ( ein Benutzer hatte dies geschrieben ), jedoch auch sehr viel falsches.

Mit freundlichem Gruß
Mark M.

Penta
25.02.2008, 11:46
Lieber mark,

eine Verneinung in Fettdruck wird als (negativ verstärkendes) Schreien aufgefasst. Da können Sie sagen, was Sie wollen. Und verneinen bis zum St. Nimmerleinstag. Beim Empfänger bleibt immer nur die fette Botschaft (ohne Verneinung) zurück.

Sagen Sie's fett positiv! ("Ich find das voll gut, Mann!") Klingt zwar wie Kifferlatein, aber verdeutlicht das Gemeinte. Wenn es sich nicht gerade bekifft liest, wird eine positive Formulierung eindeutig aufgefasst und richtig verstanden.

Ihr ursprüngliches Ausgangs-Posting war eine Spur zu komplex für Forenkommunikation.

Ahura Mazda
25.02.2008, 12:42
Sehr geehrte Diksussionsteilnehmer,

...

Mit freundlichem Gruß
Mark M.

Wie ich schon sagte meine subjektive Empfindung!

Jetzt liegt es vielleicht an Ihnen zu ergründen woran es liegen könnte, dass Sie solche Empfindung ausgelöst haben.
Alles was ich Ihnen dazu sagen könnte, hat in Ihrem Sein wohl eh keinen Bestand.

Lassen Sie sich bitte nur eines noch sagen, Sprache besteht aus mehr als nur Worten.

Gruß Andreas

Nicola
25.02.2008, 12:46
Hallo an alle,

zwar bin ich hier das fünfte Rad am Wagen, da ich zu dem Thread an sich nichts beitragen möchte, ausser, dass ich mehr der minder Schwarzbärs Ansichten verstehen kann, dennoch wollte ich als Aussenstehende meine "Vogelperspektive" anbieten: deutlich für mich war es auf jeden Fall, dass Herr Mark M. die FM niemals angreifen wollte, fett hervorgehoben in seinem Text signalisierte für mich Betonung, der Tatsache, dass er für die FM einige Beiträge äussert,(abgesehen davon, dass es doch jedem selbst überlassen ist, wie er was betonen will :)) Im Endeffekt basieren ja die letzten Beiträge auf teilweise Missverständnisse und der Reizbarkeit eines vieldiskutierten Themas :wave2:

Verzeiht, wenn ich mich jetzt als uneingeladener Wichtigtuer einmische, aber mein Vorschlag wäre: wieso reicht ihr euch nicht die Hände???
:ohwell:


VG,

Nicola

mark
25.02.2008, 13:10
Lieber mark,

eine Verneinung in Fettdruck wird als (negativ verstärkendes) Schreien aufgefasst. Da können Sie sagen, was Sie wollen. Und verneinen bis zum St. Nimmerleinstag. Beim Empfänger bleibt immer nur die fette Botschaft (ohne Verneinung) zurück.

...

Ihr ursprüngliches Ausgangs-Posting war eine Spur zu komplex für Forenkommunikation.

Sehr geehrter Penta,
Sehr geehrte Diskussionsteilnehmer,

Sie haben recht. Außerhalb meiner beruflichen Tätigkeiten habe ich mir abgewöhnt auf solche Dinge zu achten. Der Text war dahingehend von mir sehr unglücklich formatiert worden.

Dem Letzten Satz kann ich mich im Nachhinein nur anschliessen.

Innerhalb dieser ganzen Diskussion ( ausgehend von dem Zeitpunkt an dem ich mich der Diskussion angeschlossen habe ) geht mir ein Satz, den der Benutzer "Schwarzbär" genannt hat nicht mehr aus dem Kopf:

Das IST Öffentlichkeitsarbeit.
( Bezug nehmen auf dieses Forum )

Mit freundlichem Gruß
Mark M.

oberon
25.02.2008, 14:17
Wenn man Missverständnisse ausräumen kann, ist eine harte Arbeit gelungen. Insbesondere in einem Internetforum, denn aus dem gleichen Grund, aus dem Missverständnisse hier leichter entstehen, können sie um so schwerer geklärt werden.

Hut ab für diese Arbeitsleistung.

Es ist aber auch schwer, einen Faden, der vom "rechten Weg" angekommen ist, wieder zurück zu führen. Daher möchte ich an dieser Stelle einen Deckel drauf machen. Ich hoffe, es ist nicht zu früh, denn ich wollte die Klärung nicht unterbinden. Ich denke aber, wenn noch etwas in der Schwebe sein sollte, kann das auch über die PN Funktion bilateral geschehen.

Ein weiterer Grund für mich ist, dass dieser Faden eine unübersichtliche Länge angenommen hat. Für weitere Beiträge zum Thema möchte der Nächste doch bitte einen neuen Faden eröffnen.

Viele Grüße,

Thomas